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Revolution! Die Range Rover Evolution

Vier Generationen Luxus-Geländewagen

Video: Range Rover Evolution



Selten erregte ein neues Auto so viel Aufsehen wie der erstmals 1970 vorgestellte Range Rover, der binnen kürzester Zeit zum Inbegriff des luxuriösen Geländewagens wurde. Land Rover zeigt in diesem kurzen Video, was sich über die Jahre so alles getan hat.

by Patrizia Zernatto

Made by Land Rover: Nach 47 Jahren trotzt die britische Ikone mit ihren kantigen Formen und dem imposanten Auftreten noch immer den rund-gelutschten Trends und den umweltbewussten Kritikern. Der luxuriöse Geländewagen von Land Rover wird seit Herbst 2012 bereits in der vierten Generation angeboten und ist ein nicht wegzudenkender Leitstern der modernen Sport Utility Vehicles.

Die Geschichte des Range Rover nahm 1970 ihren Ausgangspunkt. Ganze 24 Jahre wurde die erste Generation gebaut und zeigte somit ihre Beständigkeit von Anfang an. In den Anfängen kostete ein Range Rover gerade mal 1.999 britische Pfund, dass sind etwas über 2.330 Euro. Aber nicht nur beim Preis hat sich so einiges getan – damals war nämlich noch nicht übermäßig viel Luxus zu finden. Auch an Power mangelte es in den 70er Jahren noch ein wenig. Optisch ist allerdings auch der jüngste Sprössling klar als Ranger Rover zu identifizieren, denn die Grundform samt Ecken und Kanten ist geblieben. Wahrscheinlich ist der britische Geländewagen deshalb noch immer die erste Wahl unter den Luxus-Offroad-Fahrzeugen.

Den genauen Fortschritt über die knapp 5 Jahrzehnte zeigt Land Rover nun in seinem neusten Video über die Evolution des Range Rover.





Bonus Info: Range Rover war anfänglich ein Modell des britischen Herstellers Rover und noch keine eigene Marke, heute ist der Range Rover ein Modell unter der Marke Land Rover und deshalb wäre die korrekte Modellbezeichnung eines Range Rover auch „Land Rover Range Rover“.



Photo & Video Credit: Land Rover

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Auto oder Jet? McLaren 720S

Ist das ein Düsenjet?

Das erste Bild des McLaren 720S



Jaja, die obigen Bilder zeigen noch den McLaren 650S, das Vorgängermodell des 720S. Aber scrollt doch mal ein Stück weiter runter und bezeugt selbst, wie geil dieses Monster von einer Rakete ausschaut. Das Design ist sicherlich gewagt, aber so einem Vollblutsportler steht es ausgezeichnet zu Gesicht. Her damit, jetzt gleich!

Text: Jakob Stantejsky


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Leider können wir euch noch keine erschöpfenden Informationen und Daten zum McLaren 720S bieten, denn er wird erst am Auto Salon in Genf der Öffentlichkeit präsentiert. Bei dem hier zu sehenden Bild handelt es sich um ein geleaktes Foto, welches auf Instagram kursiert. Noch einen guten Monat müssen wir alle also warten, bis es bessere und mehr Bilder und Daten zu dem futuristischen Beast gibt.

Spekulieren können wir immerhin ein Wenig: Der Name ist bei McLaren ja meist Programm, daher können wir grob 720 PS vom neuesten Streich der Engländer erwarten. Vergleicht man 650S und 720S, fallen sowohl die Scheinwerfer als auch die generelle Formensprache als Veränderungen auf. Mit all seinen ausgeklügelten Falzen und und der vorspringenden Motorhaube wirkt der Nachfolger deutlich aggressiver und fast schon einem Sci-Fi-Film entsprungen. Wir können es kaum noch erwarten, den McLaren 720S in Aktion zu sehen, geschweige denn selbst Hände ans Steuer legen zu dürfen (man darf ja noch träumen). Das Design ist auf jeden Fall schon mal exzellent geglückt!

New Opel Crossland X: Crisp and compact on the outside, very spacious and versatile on the inside with trendy two-tone paintwork and a cool SUV look.

Funky statt fad: Crossland X

Funky statt fad

Der neue Opel Crossland X



Der neueste, spacige Streich aus der Opel-Schmiede in Rüsselsheim entfernt sich mit großen Schritten vom Vorgänger. Denn wenn die Hessen in diesem Sommer als Crossland X den Nachfolger des Meriva an den Start bringen, wird aus dem kreuzbraven Van ein cooles Crossover-Modell, das tapfer auf dem Trend zum SUV herumreitet.

Von Thomas Geiger



Auch wenn der Crossland bulliger aussieht als der Meriva und man darin deutlich über den Dingen steht, ist er deshalb aber nicht weniger praktisch, versprechen die Hessen. Mit 4,21 Metern etwa 10 Zentimeter kürzer als der letzte Meriva oder 20 Zentimeter kürzer als der aktuelle Astra, dafür aber zehn Zentimeter höher, bietet er innen nicht nur viel Platz, sondern auch die Variabilität eines Vans. Nicht umsonst kann man die geteilte Rückbank um 15 Zentimeter verschieben und so den Kofferraum schrittweise von 410 auf 520 oder 1 255 Liter erweitern. Nur auf die gegenläufig angeschlagenen Türen aus dem Meriva muss man in der neuen Crossover-Welt verzichten.

Worauf man dagegen nicht verzichten muss, dass ist das gewohnte Opel-Infotainment. Auch der Crossland X bekommt einen großen Touchscreen und das OnStar-Modul mit Hotline und Wifi-Router. Darüber hinaus gibt es ein Head-Up-Display und zum ersten Mal bei Opel eine Rückfahrkamera mit 180 Grad-Panorama. Und natürlich sind auf Wunsch auch LED-Scheinwerfer und Matrixlicht an Bord.



So gut sich der Grenzgänger ins Opel-Portfolio fügt, ist er allerdings ein Kuckuckskind. Denn statt auf einer eigenen Plattform nutzt er eine Architektur des PSA-Konzerns, mit dem die GM-Tochter vor ein paar Jahren einmal angebandelt hatte. Zwar ist diese Liaison längst wieder Geschichte, doch ist der neue Hoffnungsträger aus Rüsselsheim deshalb nun ein verkleideter Peugeot 3008.

Während die Hessen bei Ambiente und Ausstattung ihren eigenen Weg gehen konnten, bauen sie beim Antrieb auf die Schützenhilfe aus Frankreich. Zwar steht die offizielle Bestätigung noch aus, jedoch wird es den Crossland X deshalb genau wie den Peugeot 3008 oder den Citroen C3 Picasso mit Drei- und Vierzylindern ab 90 PS geben – und nicht mit Allradantrieb. Doch erstens fuhr ja auch der Meriva nur mit Frontantrieb. Und zweitens, so die Argumentation von Opel, können echte Abenteurer ja den Mokka X kaufen.

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Der Platz an der Sonne

Erste Reihe fußfrei im E-Klasse Cabrio

Der Platz an der Sonne



Bevor noch das heißersehnte E-Klasse-Coupé den Markt aufmischen darf, hat man bei Mercedes schon das entsprechende Cabrio in den Startlöchern. In Vorbereitung auf den Generationswechsel der wichtigsten Benz-Baureihe dreht die Stuttgarter Sonnenbank mitten im Winter letzte Testrunden unter der glühenden Sonne im US-Staat Arizona.

Von Thomas Geiger



Rund um Phoenix und die mit eigenem Kopfsteinpflaster auf europäische Werte getrimmte Teststrecke schinden und winden sich Prototypen im Dauerlauf, damit später nichts quietscht in der Karosse und nichts knirscht hat im Gebälk, wenn Mercedes-Benz seine treuesten Kunden im September an die frische Luft setzt. Allein die Verdecke werden dabei 20.000 Mal geöffnet und geschlossen, sagen die Entwickler, und ihre Marterstrecken entsprechen im echten Leben mindestens der zehnfachen Distanz.

Die Mühe machen sich die Schwaben nicht ohne Grund. Der Schuss muss schließlich sitzen, sagt Chefingenieur Christian Früh: „Denn die E-Klasse ist unser Kernmodell bei den Cabrios“, sagt Chefingenieur Christian Früh. Zwar fischt Mercedes mit der offenen C-Klasse auch im Segment darunter und für verwöhnte Sonnenanbeter hat die S-Klasse die Hüllen fallen lassen. Doch während diese Autos neu sind im Portfolio, hat die E-Klasse viele Stammkunden, die Früh nicht verlieren will.

Die lockt er vor allem mit dem hohen Alltagsnutzen. 14 Zentimeter länger als die C-Klasse und im hinten sogar deutlich geräumiger als die opulente S-Klasse ist das E-Klasse Cabrio deshalb ein vollwertiger Viersitzer geworden, in dem man es nach einem etwas ungelenken Einstieg tatsächlich auch als Erwachsener ganz gut aushalten kann. Natürlich ist die Bank ein bisschen kürzer und dünner als bei der S-Klasse, die Lehne steht steiler und ist ebenfalls weniger weich gepolstert. Aber man spürt deutlich, dass die E-Klasse um zwölf Zentimeter gewachsen ist, von denen elf im Radstand und fünf beim Abstand zwischen Rückbank und Vordersitz ankommen: Wo Hinterbänkler bei der Konkurrenz oft die Ohren zwischen die Knie nehmen müssen, kann man in der E-Klasse zwar noch immer nicht lümmeln, sitzt aber aufrecht und bekommt bequem beide Beine auf den Boden.

Wie ernst es Früh und seine Truppe mit der Viersitzigkeit und dem Alltagsnutzen meinen, sieht man auch an ein paar anderen Details: So haben sie in das weitgehend von der C-Klasse übernommene Dach nicht nur eine dickere Dämmung eingearbeitet und die Konsolen hübsch mit Leder verkleidet. Sondern es gibt für den Fond sogar eigene Leseleuchten. Außerdem glüht in den Polstern auf Wunsch eine Sitzheizung. Und 390 Liter Kofferraum sind für ein Cabrio auch nicht schlecht.



Die Detailänderungen am Design kann man angesichts der letzten Tarnfolien bei der Abnahmefahrt noch nicht erkennen. Und bei der Technik tut sich nichts, räumt Früh ein: Es gibt für das Cabrio die bekannte Ausstattung mit allen Gadgets der E-Klasse vom Infotainment-Paket bis zum beinahe autonomen Fahren und den aus der C-Klasse bekannten Cabrio-Finessen wie dem Airscarf oder dem elektrschen Windschott hinter den Sitzen. Und natürlich sind auch die Motoren alles alte Bekannte. Dass es Benziner vom E 200 mit 184 PS bis zum E 43 mit 401 sowie den E 220d mit 194 oder den E 350d mit 258 PS geben wird, ist deshalb fast schon selbstverständlich. Und dass Mercedes, der Plattformstrategie sei Dank, erstmals auch die 4Matic fürs Cabrio übernimmt und in gleich vier Modelle einbaut, ist zumindest keine große Überraschung.

Trotzdem ist das Cabrio nicht einfach ein Klon des Coupés, verteidigt Früh den Aufwand, den seine Kollegen bei der Abstimmung betrieben haben. Denn wo die Limousine so etwas wie das Urmeter der Marke ist und es allen recht machen muss und das Coupé ein leidenschaftlicher Sportler sein will, versteht Früh das Cabrio als vornehmen Power-Cruiser, der zwar agil aber nicht aggressiv sein soll. „Das ist schließlich die E-Klasse für genießer“, sagt der Chefingenieur und kann deshalb auch mit den rund 150 Kilo Mehrgewicht gut leben.

Diese Genießer hatte Mercedes auch bei der Innenausstattung im Sinn. Denn obwohl das Cabrio in weiten Teilen mit dem Coupé identisch ist, zollen die Schwaben den Hedonisten Tribut und bieten ihnen zumindest ein paar besonders expressive und exklusive Farben für Lack und Leder an. Das letzte blau belederte Armaturenbrett zum Beispiel ist schon ein paar Jahre her, erinnert sich Früh. Und über das Tizianrot haben die Kreativen lange mit den Entscheidern streiten müssen, bevor es den Segen von ganz oben gab.

Jetzt muss Frühs Rechnung nur noch aufgehen und die offene E-Klasse muss sich neben den Cabrios von C- und S-Klasse behaupten, ohne dass die jungen Geschwister darunter allzu sehr leiden. Das wird nicht zuletzt auch eine Frage des Preises sei, über den Früh bei aller Offenheit noch nicht sprechen will. Doch wenn Mercedes schon bei der C-Klasse gute 20 Prozent Frischluftaufschlag zur Limousine berechnet, werden es bei der E-Klasse kaum weniger und man muss wohl mit guten 50 000 Euro rechnen. Einen Platz an der Sonne gibt es schließlich nicht zum Nulltarif.

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Walking on Sunshine

Time to feel good im Mazda MX-5 RF

Walking on Sunshine



Ob Soft- oder Hardtop, der Mazda MX-5 hat den Ruf zu verteidigen, eines der spaßigsten Autos überhaupt zu sein. In Spanien schicken sich die Umstände jedoch an, unsere Fahrfreude zu bremsen. Doch wer im MX-5 nicht Vollgas gibt, sitzt im falschen Auto.

Text: Jakob Stantejsky



Ah, Barcelona! Raus aus dem Wiener Scheißwetter und ab unter die freundliche Sonne Spaniens! Welches Land in Europa könnte besser dazu geeignet sein, mitten im Winter ein Cabrio zu testen? Schließlich erwarten uns hier angenehme Temperaturen, nassgraues Wetter und Nebel.

Unser persönlicher Sonnenschein

Moment mal – irgendwas stimmt hier doch nicht…das klingt ja eher nach englischen Verhältnissen. Leider hat alles seine Richtigkeit und unsere sonnige Traumblase zerplatzt direkt bei der Ankunft in Katalonien. Nun gut, jetzt heißt es wohl, das Beste aus der Situation zu machen. Wer wäre jedoch ein geeigneterer Partner für dieses Ziel als der Mazda MX-5 RF? Antwort: Richtig, niemand. Sobald man in dem Ein-Tonnen-Federgewicht Platz genommen hat, wirkt die ganze Welt gleich viel freundlicher. Und wir selbst strahlen auch sofort von einem Ohr zum anderen. Dieses Auto ist einfach ein Phänomen, dessen unwiderstehlichem Charme sich kein Mensch entziehen kann – oder will. Ein richtiger kleiner Sonnenschein



Purismus oder Extras?

Der MX-5 gilt als Auto, das sich zu 100 Prozent dem Fahrspaß verschreibt. Mit der RF-Version geht Mazda einen (sehr kleinen) Schritt hin zu mehr Luxus. Doch das ist nicht nur ein Segen. Der Spurwechselassistent beispielsweise piept einen auch an, wenn am Nachbarfahrstreifen beim Blinken gar kein Auto ist, sondern erst auf der übernächsten Spur. Das ist ziemlich nervig und man kann sich erst wieder nicht auf die Rückmeldung verlassen. Wir finden: Der MX-5 braucht keine Extras, zumindest nichts, was über tatsächliche Verbesserungen hinausgeht. Denn dieses ganze Technikgefitzel stünde nur in unnötigem Kontrast zu seinem ungefilterten Fahrspaß. Zwischen knapp 30.000 bis knapp 40.000 Euro muss man übrigens auf den Tisch legen, will man ihn sich ins Haus holen.



Mehr Spaß geht nicht – echt nicht.

Startet man den Motor des MX-5, schenkt man sich Freude ein. Egal ob 1,5 oder 2 Liter, egal ob 130 oder 160 PS, der Sound macht Lust auf mehr. Das Beschleunigen ist eine helle Freude, man wird mit markigem Geröhre regelrecht nach vorne gesaugt. Die nächste Kurve erwartet man sowieso sehnsüchtig, denn hier liegt das wahre Hoheitsgebiet des MX-5. Bei zu euphorischem Gasfuß grüßt das Heck relativ bald einmal von der Gegenfahrbahn, was aber schnell und einfach eingefangen werden kann. Die steilen, engen, kurvigen Bergstraßen rund um Barcelona bereiten in diesem Ding so viel Freude, dass wir auch bei neun Grad und feuchtem Nebel das Dach öffnen. Etwas unverständlich: Die (sehenswerte) Verwandlung ist nur bis 10 km/h möglich, was einen meist zum Stehenbleiben zwingt. Mit offenem Verdeck sitzt man erstaunlich gut geschützt da, lediglich an unseren Frisuren zupft ein sanftes Lüftchen. Die Motorsymphonie kann man so aber noch besser genießen. Fakt ist: Wer im MX-5 sitzt, sollte sich zumindest hin und wieder auch frische Luft gönnen.



Immer gut drauf im MX-5

Das beste Mittel gegen Stress ist eine Fahrt im MX-5. Egal ob wir angenieselt werden oder uns durch die Rush Hour wurschteln müssen – irgendwie findet man in diesem Gefährt immer Spaß.

Die permanente Quietschvergnügtheit im Cockpit unserer Sonnenscheins fordert aber aufgrund von schnell auftretendem Hang zur Raserei auch ihren Tribut. Oder, wie es unser Kollege formuliert: „Mir ist von meinem eigenen Fahrstil schlecht.“ Wurscht, abputzen und weiterfahren.

Das Duell: RF gegen Roadster

Welcher geht schneller auf und zu? Und was hat mehr Style: Händisch oder cool die Elektrik die Arbeit tun lassen? Hier die kleine Entscheidungshilfe im Video:


Behaunski manuell


Stantejsky im Targa

AudiTattoo

Audi präsentiert Tattoos fürs Auto

Design-Extra, das noch keiner hat

Audi präsentiert Tattoos fürs Auto



Wie wäre es mit einem neuen Tattoo? Wer sich nicht dazu durchringen kann, den eigenen Körper zu verzieren, der kann stattdessen seinen Audi ganz nach Belieben durch eine neu entwickelte Form der Oberflächenveredlung individualisieren lassen.

by Patrizia Zernatto

Audi präsentierte unlängst ein neues und bereits patentiertes Verfahren zur Veränderung der Oberflächenbrillanz der Autolackierung. Im Grunde besteht eine Lackierung neben der vor Korrosion schützenden kathodischen Tauchlackierung aus mindestens drei weiteren Schichten: Füller, Basislack sowie einer Klarlackschutzschicht. Audi geht noch einen Schritt weiter und macht das Fahrzeug zum Unikat. Mittels eines speziellen Pulvers und einer Schablone wird der Klarlack wenige Tausendstel Millimeter tief angeraut und so wird das mattierte Motiv sichtbar. Audi beeinflusst gezielt die Brillanz des Lacks, damit das einfallende Licht auf den individualisierten Stellen diffus reflektiert wird.

Nach Lack und Laune





Da die Bauteile erst nach dem Lackiervorgang verziert werden, lässt sich der Prozess problemlos in den laufenden Serienbetrieb integrieren. „Die Methode der partiellen Mattierung ist ein exzellentes Beispiel für die Flexibilität unserer Produktion. Individualisierungen im laufenden Serienbetrieb umsetzen zu können, ist eine Maxime unserer Smart Factory“, erklärt Prof. Dr. Hubert Waltl, der Produktionsvorstand der AUDI AG, stolz. Audi verspricht, dass diese Form der Individualisierung im Gegensatz zur gängigen Schrift- und Motivbeklebung witterungsbeständig ist und deutlich hochwertiger wirkt.

Im Prinzip kann der Kunde jetzt ganz nach Lust und Laune ein Motiv oder einen Schriftzug von einer Größe von 1 x 1 Metern für seinen Neuwagen wählen, doch im Moment wird dieses Design-Extra wie am Foto zu sehen nur für R8 Fahrer und die Sideblades ihres Sportwagens angeboten. Laut Audi soll das Auto-Tattoo auch auf andere Modelle und Klassen ausgeweitet werden, aber über die Wartezeit dafür haben die Tattoo-Künstler noch keine Angaben gemacht.


Photo Credit: Audi

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Im Interview: Dakar-Zweiter Matthias Walkner

Dakar-Zweiter Matthias Walkner im Interview

Höhenrausch


Matthias Walkner errang bei der Rallye Dakar auf seiner KTM den zweiten Platz und lieferte damit die erste Motorsportsensation des Jahres aus österreichischer Sicht. Hannes Kropik bat den Salzburger für motorblock.at zum Interview.



Filmtipp

Die Doku über Matthias Walkners Werdegang und sein Comeback nach dem Oberschenkelbruch bei der Dakar 2016 könnt ihr hier auf RedBull-TV sehen…

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Fotos: Red Bull Content Pool / motorblock.at

Video: motorblock.at

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Ford Kuga

Minimalismus auf höchstem Niveau

Kuga: Auffallend unauffällig

Vor etwa einem Jahr kam der Ford Focus RS auf den Markt. 350 Pferdestärken drücken seither Fahrer, welche das nötige Kleingeld von knapp 50.000 Euro aufbringen konnten, gegen die Sitze des RS. Der neue Ford Kuga soll weniger mit Leistung sondern mehr mit innovativer Technik und Platz ein neues Publikum ansprechen. Doch tut er das auch?

Um alle Geschmäcker zu treffen, bietet Ford seinen Kunden drei Ausstattungsvarianten an: Trend, Titanium und ST-Line im Kuga-Repertoire. Darüber rangiert als eigenes Modell der noble Vignale. Motorblock griff zur goldene Mitte und fühlte den Ford Kuga in der Ausstattungsvariante Titanium auf den Zahn.



Steigt man in den ein Meter siebzig hohen SUV ein, fällt das acht Zoll große Touchdisplay auf, extravagante Lösungen sucht man hier vergeblich. Doch des einen Leid ist des anderen Freud, Brot und Butter trifft auch so manchen Geschmack.



Stichwort Komfort: Der Fahrersitz lässt sich kraftsparend (siehe das lustige Werbevideo) elektrisch verstellen. Schlüssel braucht man auch keinen mehr zum Starten, und das beheizbare Lenkrad sorgt auch an eisigen Wintertagen für warme Hände. Auch bei der Parkplatzsuche greift der Kuga seinem Fahrer unter die Arme. Ist die Parklücke groß genug, manövriert sich der intelligente SUV von selbst in diese.



Ein weiteres besonderes Schmankerl liefert der Ford Kuga mit Automatikgetriebe. Serienmäßig verstecken sich Schaltwippen hinter dem Lenkrad, die dem Herrn Papa auch viel Freude abseits der Familienausflüge bereiten. Gepaart mit den 182 PS starkem EcoBoost Motor (der stärkste, der sich im Kuga befindet), mutiert der SUV zu einer richtigen Sportskanone.

Also, alles in allem, kein Minimalist, der Kuga. Vielmehr ein wunderbarer Allrounder, der auch mit einem Basispreis von 26.400 Euro punkten kann.

car2go ist Marktführer im Bereich des free-floating Carsharing

Neues für Wiens car sharing Kunden

Neue smarts und der fliegende Wechsel!

Neues für Wiens Car-Sharer

Text: Maximilian Barcelli


Carsharing-Unternehmen bieten uns Wienern schon seit ihrem Auftauchen in den 90er Jahren vermehrt ihre Dienste an. Vor allem für Menschen, die Autos ähnlich oft nutzen wie Donald Trump Mexikaner lobt, sind Dienste wie car2go oder DriveNow völlig ausreichend. Dass die Konzepte funktionieren, zeigt die wachsende Anzahl der Kunden ebenso wie die Fahrzeuge im Stadtbild.

Seit Jahresbeginn sind 50 neue smart Modelle im Wiener car2go-Repertoire zu finden. Das soll aber noch lange nicht alles sein. Im Laufe der Zeit soll das Unternehmen mit 650 weiteren Fahrzeugen aufgestockt werden.



All diejenigen, die einem smart nicht freundlich gesinnt sind, können aufatmen. Denn car2go geht  auch auf Kunden zu, welche sich nicht vorstellen können, im flotten Stadtauto unterwegs zu sein. 250 A-Klassen und sogar 100 CLA und GLA kommen auf die car2go-Nutzer zu. Immerhin mehr als die Hälfte der 650 kommenden Fahrzeuge werden einen Stern am Kühlergrill tragen. Mercedes fahren für ein paar Cent pro Minute – wir freuen uns darauf!



Wir freuen uns aber nicht nur über den Flottenaufbau des Daimler Carsharing-Unternehmens. Das bayerische Pendant zu car2go lässt ebenfalls mit spannenden Neuigkeiten aufhorchen. In Deutschland schon seit November gang und gäbe, führt DriveNow nun auch in der österreichischen Hauptstadt die Handshake-Funktion ein.

Somit sind deren Kunden am Ende ihrer Fahrt nicht mehr auf Parkplätze angewiesen. Sie können ab dem Zeitpunkt der Übernahme des Autos ihren Zielort eingeben und die spätere Freigabe bestätigen. Ein suchender und sich am Zielort befindender Kunde wird dann über das noch benutzte Fahrzeug informiert und kann es letztendlich fliegend übernehmen.

Die Handshake-Funktion ist besonders für das parkplatzkarge Wien eine Bereicherung. Man stelle sich vor: Einsteigen, fahren, aussteigen. Der Unterschied zur Vergangenheit? Einsteigen, fahren, Parkplatzsuche, Parkplatzsuche, Parkplatzsuche, Parkplatzsuche und wieder aussteigen.

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Toyota Concept-i: Skynet ist nicht mehr aufzuhalten

Kulturtechnik Autofahren vor dem Aus?

Toyota Concept-i: Skynet lässt grüßen



Neben vielen anderen präsentierte auch Toyota die digitalen Bedien-Konzepte der Zukunft und ihre Vorstellung von künstlicher Intelligenz während der CES 2017 in Las Vegas Anfang Januar. Doch was heißt das jetzt für uns oder gar die Generation, die im Moment noch in den Windeln steckt?

Kommentar von Patrizia Zernatto

“My own prediction is that kids born today will never get to drive a car,” so Henrik Christensen, der Leider des UC San Diego’s Contextual Robotics Institute und anerkannter Georgia Tech-Ingenieur.

Ein vollkommen unrealistisches Statement… oder etwa doch nicht?

“Autonomous, driverless cars are 10, 15 years out. All the automotive companies–Daimler, GM, Ford–are saying that within five years they will have autonomous, driverless cars on the road.” Auch Elon Musk, Teslas Oberhaupt, unterstützt Christensens Behauptungen vehement, denn schon dieses Jahr verspricht der kalifornische Elektro-Konzern das erste vollkommen autonome Vehikel. Laut Christensen werden wir in 20 Jahren keine Autos mehr besitzen, sondern nur den Services des Fahrens in Anspruch nehmen.

Für viele von uns, die mit dem Automobil als regelrechtem Familienmitglied aufgewachsen sind, ist dieser Gedanke schwer nachzuvollziehen. Doch in der Geschwindigkeit, in welcher sich die technischen Errungenschaften im Moment fortbewegen, ist es ohnehin kaum möglich, noch Schritt zu halten – warum also nicht Yui ans Steuer lassen?

Yui ist die “Siri” von Toyota. Der virtuelle Assistent kümmert sich im Concept-i nicht nur um den Fahrer, sondern lernt gleichzeitig auch von ihm. Die Japaner erweckten damit ihre Idee eines ständigen Gefährten zum Leben, der eine nahezu menschliche Beziehung zu Fahrer bzw. den Insassen aufbauen soll und seine Bedürfnisse ermitteln kann. Das erreicht man durch ein größtenteils vollautomatisiertes Fahrzeug, dass die Umgebung durch Sensoren und Projektionsflächen in den Innenraum projiziert (kein toter Winkel mehr) und sogar mit seiner Umwelt kommuniziert. Auf der Karosserie des Concept-i befinden sich Anzeigeflächen, die anderen Verkehrsteilnehmern Informationen zukommen lassen – wie etwa, ob das Auto gerade autonom oder manuell gesteuert wird.

Als kurzes Praxisbeispiel: Man macht sich im morgendlichen Wahnsinn auf den Weg zur Arbeit. Für viele Großstadtmenschen bedeutete das lähmende Wartezeiten an den roten Ampeln und Staus durch Verkehrsüberlastung. In unserem Fall heißt das Stop-and-Go Verkehr auf der Südosttangente und dann noch ein nervenraubender Weg durch die Wiener Innenstadt. Ein Traum.

Aber auch für Pendler, die sich früh morgens und noch ordentlich müde auf eine lange Überlandstrecke machen müssen, ist das kein Spaß. Wenn man dann jemanden wie die (den?) lieben Yui an seiner Seite bzw. im Armaturenbrett hätte, dann könnte man die Zeit wertvoller nutzen. Wäre doch nicht so unpraktisch, oder?

Andererseits fällt es vielen Fahrern bereits jetzt schwer, die Geschwindigkeitsregelanlage (Tempomat, Cruise Control, wie auch immer man es nennen möchte) ran zu lassen, da sie sich dann “außer Kontrolle” fühlen.

Tja, ein wenig unheimlich erscheint das alles schon noch, doch wer die 80er noch miterlebt und seine Lektion aus den Bildungsfilmen Terminator eins bis drei gelernt hat, der weiß ohnehin, dass „Skynet“ nur eine Frage der Zeit ist…



Photo & Video Credit: Toyota USA