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9:11 – neues Porsche Web-TV

Fühlen. Verstehen. Erfahren.

9:11 Magazin – Das neue Web-TV von Porsche



9:11 ist das neue Video-Magazin von Porsche. Die “Rundenzeit” pro Episode könnte passender nicht sein: 9 Minuten und 11 Sekunden um die Fans ganz nah zur Faszination Porsche zu begleiten.

by Patrizia Zernatto

Episode 1: Mut

Die Fans der Ikone Porsche dürfen sich ab sofort auf ein ganz besonderes Online Video-Magazin freuen. Auf der Website des 9:11 Magazin präsentiert der Sportwagenhersteller Unterhaltsames und Wissenswertes aus der Porsche-Welt. Das Spektrum reicht von der Vorstellung neuer Fahrzeuge über das Erlebnis Porsche bis hin zu Meilensteinen der Unternehmensgeschichte. Von den größten Erfolgen der Vergangenheit bis hin zu den Highlights von Heute, von Tradition zur Innovation, Porsche lässt bei den multimedialen Ausfahrten nichts aus.

Wenn Porsche Videos dreht, dann kann auch der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl nicht weit sein. Die erste Episode der jeweils 9 Minuten und 11 Sekunden langen Videos hat “Courage” bzw. “Mut” zum Thema und dabei erzählt der Großmeister von den bedeutendsten Herausforderungen in seinem Leben während er mit dem Panamera 4 E-Hybrid mit „Mut zur Auszeit“ durch die eindrucksvollen Landschaften der Schottischen Highlands fährt. Röhrl schildert dabei auch die Ereignisse der legendären Nacht von Arganil und wie er als Newcomer die gesamte Weltelite deklassierte. Den besonderen Mut der Porsche-Entwickler dokumentieren die legendären Transaxle-Modelle. „Pur“, die zweite Episode des TV-Magazins, ist der Sportwagenikone 911 gewidmet.





„Das 9:11 Magazin weckt Emotionen, erklärt anschaulich technische sowie technologische Entwicklungen und gibt spannende Einblicke in Historie, Gegenwart und Zukunft von Porsche. Menschen stehen im Mittelpunkt. Sie erzählen Geschichten, die den Zuschauer erreichen und in Erinnerung bleiben sollen“, sagt Josef Arweck, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse der Porsche AG.

Das Web-TV-Format, das im gleichen Rhythmus fünfmal im Jahr in deutscher und englischer Sprache erscheinen wird, ergänzt das Porsche-Kundenmagazin „Christophorus“ und soll ein weiterer Baustein im digitalen Informationsangebot der Porsche-Kommunikation mit Geschichten und Hintergründen zur Kultmarke sein.

Photo & Video Credit: Porsche

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Panamera-Flow

Carsharing extrem!

Panamera-Flow

Text: Maximilian Barcelli

Carsharing-Dienste sind in einer gut entwickelten Stadt kaum mehr wegzudenken. Logisch, denn das Angebot ist ja an und für sich verlockend, die Preise akzeptabel und in keiner Relation zu den Erhaltungskosten eines eigenen Fahrzeuges – falls man selten ans Steuer greift.



Was man als Car-Sharer allerdings nie wirklich erfahren wird, ist dieses Gefühl der Freiheit, wenn man sich mit seinem eigenen Auto auf die Straßen begibt und sei es eine 20 Jahre alte Kraxn. Mit dieser Kraxn lässt es sich allerdings überall hinreisen. Von Linz nach Graz, von Graz nach Wien. Ganz verrückte Hunde lassen sich auch von einer 15-Stunden-Fahrt in die Toskana nicht abschrecken, selbst wenn das eigene Gefährt keine Klimaanlage besitzt und die gnadenlose italienische Sonne die Innentemperatur auf utopisch hohe Temperaturen ansteigen lässt, während man verzweifelt im Stau vor der nächsten Mautstelle steht und darauf wartet, sich eine Münze aus der Zunge holen zu lassen um vom Fährmann Charon über den Fluss begleitet zu werden.

Solche internationalen Abenteuer lassen sich mit einem Fahrzeug, welches man sein Eigen nennen darf, ganz einfach bewerkstelligen. Mit einem smart von car2go ist die Reise in die Weingebiete Italiens oder in die Unterwelt nicht wirklich möglich, sogar ein Ausflug in die Donaustadt könnte auf Grund der Geschäftsgebiete des Unternehmens problematisch werden. Aber gut, wer fährt schon freiwillig in den 22. Wiener Gemeindebezirk?



Wobei können tut man ja eigentlich schon. Ein mehrstündiger Ausflug in die Lobau (da habe ich doch noch einen Grund gefunden) kostet dann halt viel. Da bringt einem selbst das Argument mit den Erhaltungskosten nicht mehr weit.

Aber abgesehen von der Problematik, dass es sich mit Carsharing-Diensten nicht weit kommen lässt, überwiegen die Vorteile, welche ganz besonders für kleinräumige Nutzer auf der Hand liegen. Neben Umweltfreundlichkeit, Preis und den ganzen anderen mehr oder minder wichtigen Argumenten, gibt es noch einen weiteren driftigen (manchmal muss die Rechtschreibung nun mal den Witz weichen) Grund, weshalb man das Nutzen von car2go oder DriveNow in Erwägung ziehen sollte. Die Autos! Es mach Spaß einen BMW i3 zu lenken (eh klar, bei einem 170 PS starken Elektromotor) und wer setzt sich nicht gerne in ein Fahrzeug, welches einen dominanten Stern am Kühlergrill trägt.

Gehen wir einen Schritt weiter. Die Superlative wäre hier beispielsweise ein Carsharing-Dienst von Porsche. Man stelle sich vor: Schnell mit einem 911er in die Arbeit, zur Not kann aber auch ein 718er Cayman herhalten. Da wird der Weg ins Büro zum Highlight des Tages! Genau diese Idee verpackte Porsche in ein lustiges Video, gefahren wird allerdings nicht von den Carsharing-Nutzern selbst, sondern vom Porsche Werksfahrer Romain Dumas, welcher schon zwei Mal den Gesamtsieg im legendären 24 Stunden Rennen von Le Mans holen konnte.



Dass die Carsharer den Panamera Turbo nicht selbst fahren durften ist spätestens dann vergessen, als Dumas einen kleinen Umweg über die Rennstrecke nimmt. Hier fühlt sich die Luxus-Limousine aus Zuffenhausen richtig wohl und zeigt den Car-Sharern, wie sich 550 PS anfühlen und das 3,8 Sekunden von Null auf Hundert bestimmt keine Phantasiezahl ist.

Ob Fake oder nicht, wir genießen das lustige Video und hoffen insgeheim ein wenig, auch einmal so wunderbar überrascht zu werden.


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Mit dem Lexus RC 300h durch Niederösterreich

Kurviges Vergnügen

Mit dem Lexus RC 300h durch Niederösterreich

Text: Maximilian Barcelli

Beschleunigungsstreifen. Es geht auf die A6. Rauf aufs Gaspedal – die 223 Pferdestärken machen sich bemerkbar, der Motor brüllt verhalten, doch bis das Tacho 130 km/h (wir halten uns ja schließlich immer an die Straßenverkehrsordnung) anzeigt, geht es doch ganz schnell. Hat man erstmal Reisegeschwindigkeit erreicht – das geht auf der Landstraße in 8,6 Sekunden – stellt man den Antrieb auf Eco und schwebt beinahe lautlos über die Autobahn.



Der Weg ist das Ziel

Schleichend geht es Richtung Wien. Wenige Kilometer trennen den Lexus RC 300h von der nächsten Ampel in der Hauptstadt und somit vom nächsten Sprint im Sport+ Modus. Der Japaner lässt sich zwar mit einem ökonomisch reinem Gewissen über die Autobahn fahren, richtig wohl fühlt sich der RC 300h aber erst auf der kurvigen Landstraße – oder eben beim Ampelsprint. Man soll ja bekanntlich ein Tier nicht aus seiner gewohnten Umgebung reißen, wir entscheiden uns daher kurzerhand den Lexus noch nicht in die Stadt zu lenken und dem Biest noch ein wenig Freilauf auf den niederösterreichischen Landstraßen zu gewähren. Ziel? Gibt es keines.

Do bin I her, do kea I hin

Anschlussstelle Potzneusiedl, runter von der A6 und rein ins Vergnügen. Der Eco-Modus dankt nun ab, es ist Zeit für Fahrspaß mit dem Sport+ Modus und auch das Automatik-Getriebe verabschiedet sich von uns, denn die Schaltwippen sind nicht zum Spaß am sportlichen Lenkrad angebracht worden. Es geht durch Deutsch Haslau, der Hybride scheint sich zu langweilen. Dieser Umstand ändert sich nach dem Verlassen des Ortes schlagartig, die 223 PS schieben relativ ordentlich an und schon sind wir wieder auf Landstraßen-Tempo. Auch wenn die Beschleunigung nicht unbedingt vom Hocker haut, spätestens nach der ersten Kurve wissen wir, wieso der Lexus RC 300h seine 54.900 Euro wert ist und dass er auf kurvigen Landstraßen zuhause ist. Vom Gas gehen oder gar ins Bremspedal steigen? Fehlanzeige! Das japanische Coupé pickt förmlich am Asphalt und lässt sich in engen Kurven, trotz Heckantriebs, nicht aus der Ruhe bringen.



Ja, ich will.

Der Lexus braucht zwar noch keine Pause, wir brauchen sie allerdings. Da kommt das Schloss Rohrau gelegen, hier lässt es sich gut heiraten wie die Webseite verrät, für eine kleine Pause mit atemberaubender Kulisse reicht es aber auch. Raus aus dem RC 300h und das  japanische Kunstwerk in seiner Gesamtheit einmal von außen betrachten. Dynamisch und sportlich – so fährt sich der Lexus RC 300h. Spaß macht er zwar auch an der roten Ampel, der Sprint auf 100 (oder im Ort auf 50) lässt dennoch zu wünschen übrig. Das Design wiederum vermittelt den staunenden Außenstehenden einen ganz anderen Eindruck und lässt absolut nichts zu wünschen übrig. Der Diabolo-Kühlergrill wirkt aggressiv, die LED-Scheinwerfer in L-Form tragen ebenfalls zum teuflischen Look des Lexus bei. Kurz kommt Bedauern auf, da wir uns „nur“ mit der Sonic Titanium Metallic Lackierung, die es für 900 Euro Aufpreis gibt, zufriedengeben müssen. Der Sonic Red Metallic Lack hätte das Gesamtbild des Japaners vollendet, doch auch ohne diesem sticht das Auto aus der Masse hervor und prägt sich ins Gedächtnis ein. Wenn im Schloss Rohrau heute geheiratet wird, dann ist das glückliche Ehepaar der Lexus RC 300h und ich.



Analog trifft Digital

Lackierung hin oder her, es sind die inneren Werte die zählen. Und hier punktet der Lexus RC 300h mit unkonventionellem. In Zeiten der Digitalisierung sind analoge Instrumente eine Seltenheit im Innenraum eines Autos, umso interessanter wird der Blick auf die Mittelkonsole des Sport-Coupés. Eine analoge Uhr ist hier anzutreffen, dezent verpackt zwischen den Lüftungen und geschickt zum Design passend.



Ein weiterer Hingucker: Das Tachometer. Hier scheut Lexus es nicht modernste Technik mit klassischen Elementen zu zieren. Sämtliche Anzeigen sind zwar, wie sollte es anders sein, digital, ein Ring aus Metall trägt allerdings zur Wahrhaftigkeit des Autos bei und lässt den Fahrer in Erinnerungen an die guten alten, analogen Tachos schwelgen. Ganz unkonventionell ist allerdings die Funktion, dass sich der eben erwähnte Ring, welcher den Drehzahlmesser umschließt, auf Knopfdruck von der Mitte ins dezente Eck platzieren lässt und so neuen Raum für Informationen schafft. Dass es sich hier um keine Bildschirmanimation handelt, sondern tatsächlich um einen mechanischen Vorgang, macht einen guten Eindruck. Ein wenig unzufrieden stellend ist der Start-Knopf. Dieser wirkt sehr plastisch und indiskret, ist dafür schnell zu finden, dennoch hätte sich der Hersteller gut und gerne an dem Drive Mode- oder Radioregler orientieren dürfen.



Coming Home

Es ist wieder Zeit. Rein in die Ledersitze, die trotz ihres sportlichen Aussehens ausreichend Komfort für Langstreckenfahrten bieten. Beschleunigungsstreifen. Wir sind, trotz Pause, ausgepowert. Der RC 300h könnte dank ausgeklügelter Hybrid-Technik noch weiter über Landstraßen rasen, wir lassen ihn allerdings nicht, denn er hat sein Können heute schon unter Beweis gestellt. Hektisch beschleunigt er wieder auf die 130 (Brav, oder?), kurz darauf gleiten wir schon wieder über die Autobahn. In Wien angekommen bestätigt sich das, was schon in Niederösterreich vermutet wurde: Fährst du mit dem Lexus RC 300h durch die Straßen, sind alle Augen auf dich gerichtet – ob du willst oder nicht.




:Infoporn
Hubraum: 2494 cm3
Leistung: 223 PS
Motor: Benzin, 4-Zylinder
Antrieb: Automat, 8 Gang
Drehmoment: 221 Nm bei 4200 bis 5400 U/min
Normverbrauch: 4,9 l/100 km
Beschleunigung von 0-100 in: 8,6 Sek.
Spitze: 190 km/h
Preis: ab 54.900 Euro

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Der fünf-Tonnen-Frontflip

Physik vs. Verrückter Wissenschaftler

Wider der Natur

1500 PS – so viel Leistung steckt im Bugatti Chiron. An diese Superlative kommt kaum ein Serienfahrzeug ran. Monstertrucks sind zwar keine Serienfahrzeuge, der „Mad Scientist“ hat dennoch sagenhafte 1500 Pferdchen. Diese braucht er allerdings auch, denn im etwas unfairen Vergleich zum Chiron muss sich der verrückte Wissenschaftler in Sache Gewicht geschlagen geben. Etwa fünf Tonnen wiegt das Monstrum, der Bugatti Chiron keine zwei.

Monstertrucks sind aber nicht für rasante Geschwindigkeiten, atemberaubende Beschleunigungen oder Nordschleifen-Rekorde bekannt. Sie wurden ja auch nicht zu diesem Zweck gebaut. Diese Absurditäten sind vor allem für spektakuläre Stunts zu haben und begeistern ihr überwiegend amerikanisches Publikum immer wieder mit spannenden Shows. Es wird gesprungen was das Zeug hält. Zwar sehen die Trucks in der Luft sehr träge aus, führt man sich die Tatsache vor Augen, dass diese Dinger mehrere Tonnen wiegen, sieht man die Shows in einem ganz anderem Licht. Ein Chiron könnte das nicht. Wobei er können tut er schon, nur wäre es dann vorbei mit dem Multimillionen-Traum. Da kann nicht einmal die tschechische Werkstatt eures Vertrauen helfen.

Die Monstertrucks aber halten hohe Luftstände aus. Sie wurden genau dafür konzipiert, auch Backflips sind für die Kolosse kaum ein Problem. Ein Frontflip blieb bis jetzt immer aufgrund physikalischer Gründe aus. Physik ist „Mad Scientist“ anscheinend kein Begriff. Er kennt keine Grenzen und kennt keine Furcht. Es kam, wie es kommen musste. Der Monstertruck schaffte das unmöglich geglaubte und legte beim „Monster Jam World Finals 18 XVIII 2017“ tatsächlich den ersten Vorwärtssalto im Monstertrucksegment hin.


All-electric Nissan e-NV200 revolutionises iconic Harrods delivery fleet

British Delivery: Nissan e-NV200 für Harrod’s

British Delivery

Nissan e-NV200 für Harrod’s

Motorblock setzt die Trends. Während wir uns schon vor Monaten begeistert über den Nissan e-NV200 zeigten, kommt das Londoner Nobelkaufhaus mit einiger Verspätung jetzt darauf, nach 100 Jahren wieder Elektrofahrzeuge für innerstädtische Auslieferungen einzusetzen. Excellent choice, Harrod’s, old chap, we say.



Für den Transport von Frischwaren ist der Nissan e-NV200 ein wenig umgerüstet worden. Der Laderaum des Kastenwagens ist als Kühlraum ausgeführt. Zudem trägt der Stromer die für Harrod’s traditionelle grüne und goldene Farbkombination, die ihn im Londoner Stadtverkehr zu einem echten Blickfang macht.

Die Reichweite des Nissan e-NV200 beträgt 170 Kilometer, Harrods muss den Elektrotransporter nur einmal in der Woche aufladen, um 50 Lieferfahrten und die durchschnittliche wöchentliche Distanz von 241 Kilometern zu meistern.

Im Jahr 1919 begann das britische Kaufhaus die mit Hartgummireifen bestückten, elektrischen Kastenwagen American Walker zu nutzen. Harrods baute seine Flotte auf 60 Batterie betriebene Fahrzeuge aus, um Waren an ihre Londoner Kunden auszuhändigen.

Mit dem einsetzenden Boom von Benzin- und Diesel-Motoren wurde der Bestand elektrischer Lieferwagen allmählich abgebaut. Dank verbesserter Technologie und Infrastruktur sind die Stromer jetzt jedoch zurück: Nissan bietet Harrods die Chance, erneut einen vollelektrischen Fuhrpark aufzubauen.


FordGTRekord

Ford GT: In einer Meile auf 293.6 MPH

Schnellster nach einer Meile

Ford GT: In einer Meile auf 293.6 MPH

Die Messdaten nochmal im Überblick:

1/4 Meile: 161,7 mph (260,2 km/h)
1/2 Meile: 219,5 mph (353,3 km/h)
1 Meile: 293,6 mph (472,5 km/h)



Und wieder ist ein Rekord gefallen. Diesmal holt sich ein Ford GT vor dem Bugatti Veyron und dem Hennessey Venom GT den Titel als das offiziell schnellste Auto auf der stehenden 1 Meilen Distanz in Texas.

by Patrizia Zernatto

The Texas Mile

Um aus dem Stand in einer Meile oder auch 1,6 Kilometern von Null auf 293,6 mph (472,5 km/h) zu kommen, braucht es schon ein ganz besonderes Fahrzeug. Die meisten Straßenfahrzeuge würden diese Werte allerdings mit keinem nur erdenklichen Anlauf erreichen. Der 2006er Ford GT von M2K Motorsports meisterte den Rekord, der am Texas Mile Track aufgestellt wurde, scheinbar mühelos.

Nach der ersten viertel Meile erreichte der Ford GT bereits 161,7 mph (260,2 km/h) und auf der halben Strecke wurde ein Wert von 219,5 mph (353,3 km/h) gemessen. Natürlich hat der Tuner da nachgeholfen, denn der Ford GT ist zwar auch als Serienfahrzeug ziemlich beeindruckend, ganz ohne Modifikationen würde es aber auch der Supersportler nicht auf diese unsagbaren Geschwindigkeiten schaffen.

Video Credit: Top Speed Racing Association

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Es werde Licht!

Gesünder LKW fahren

Es werde Licht!

Text: Maximilian Barcelli

Waren Sie schon einmal im Norden? Im richtigen Norden halt, da wo es ein halbes Jahr lang keine Sonne gibt und ein halbes Jahr lang keine Dunkelheit. Polarnacht beziehungsweise Tag nennt sich das. Polarnächte und -tage sind übrigens nicht nur in den nördlichsten Gebieten unserer Erde anzutreffen, auch in der Antarktis ist man diesen Bedingungen ausgesetzt. Und weshalb frage ich dann nur nach dem Norden? Nun ja, wer war denn, außer Hermann Maier, bitte schon einmal in der Antarktis.

Zurück zum nördlichen Polargebiet. Ein halbes Jahr Sonne, ein halbes Jahr Dunkelheit, so der Extremfall. Man stelle sich einmal vor, wie kaputt der Schlafrhythmus der Inuit sein muss und man stelle sich vor, wie es sich anfühlen muss ein hauptberuflicher LKW-Fahrer zu sein. Ist der Beruf schon in den von der Sonne geküssten Teilen unserer Erde ein schwieriger, so ist es nur schwer auszumalen, wie dieser wohl in der ständig bedrückenden Dunkelheit der Polargebiete auszuüben ist.

Das ist zwar alles sehr weit hergeholt, ein LKW-Fahrer muss dennoch unglaublich lange Fahrten auf sich nehmen – ob Tag oder Nacht ist, darauf kann keine Rücksicht genommen werden. Die Dunkelheit schlägt aufs Gemüt und verringert die kognitiven Fähigkeiten. Zu diesem Forschungsergebnis ist auch der Daimler-Konzern gekommen. Die Untersuchungen wurden, Sie ahnen es schon, in den nördlichen Polargebieten durchgeführt und sind eindeutig: Wer lange mit dem LKW unterwegs ist (für PKWs gilt das schätze ich auch), dem sei geraten, eine Daylight+ Konsole zu installieren, um seine mentale Stärke beizubehalten.


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Mit Rex wie König: SsangYong Rexton

Neuer Angriff der Klonkrieger

Mit Rex wie König: SsangYong Rexton

von Thomas Geiger



Rodius, Actyon, Kyron – wenn überhaupt, dann hat Ssangyong bei uns bislang mit seinem schrägen Design von sich Reden gemacht. Doch das ist jetzt über ein Jahrzehnt her und seit der kleinste der vier koreanischen Hersteller vor fünf Jahren den Neustart in Europa gewagt hat, geht es in kleinen Schritten steil bergauf: Die Modelle werden wie zuletzt der Tivoli und der XLV ansehnlicher, das Händlernetz wächst und die Zulassungen klettern langsam aber stetig. Auch in Korea registriert man den Aufwärtstrend, meldet global ein zweistelliges Wachstum, peilt für dieses Jahr immerhin eine Gesamtproduktion von 160 000 Fahrzeugen an und träumt vom Aufstieg in die nächste Liga. Diese Hoffnung ruht vor allem auf dem neuen Rexton, der jetzt seine Weltpremiere auf der Motorshow in Seoul feiert und bei uns zum Jahresende in den Handel kommt.

Das SUV-Flaggschiff der vom indischen Mahindra-Konzern gesteuerten Koreaner, dessen Namen Exportchef Daniel Rim als „irgendwas mit König“ übersetzt, wächst dafür buchstäblich über sich hinaus. Die vierte Generation streckt sich um zehn Zentimeter und kratzt nun mit 4,85 Metern beinahe schon an der Oberklasse der Geländewagen. Diesen Eindruck vermittelt das als Fünf- oder Siebensitzer lieferbare SUV, das selbstbewusst auf 20-Zöllern steht, zumindest auf den ersten Blick auch im Innenraum: Schmucke Leder mit auffälligen Nähten, hochwertige Kunststoffe und ein 9,2 Zoll großer Touchscreen stechen bei der ersten Sitzprobe ins Auge. Und auf der Ausstattungsliste finden sich nun tatsächlich Positionen wie neun Airbags, eine Spurführungshilfe, eine Notbremsautomatik oder eine Verkehrszeichenerkennung. Und ja, auch die Smartphone-verrückten Koreaner können jetzt Apple CarPlay oder Android Auto.

Unter dem Blech folgt allerdings eine gewisse Ernüchterung: Dass der Rexton auf einem klassischen Leiterrahmen steht, mag man den Koreanern noch durchgehen lassen. Schließlich reklamieren sie für sich genau wie Jeep in den USA und Land Rover in England als reine SUV-Marke ernsthaftere Absichten als Kia & Co und wollen sich nicht mit halbgaren CrossOvern zufriedengeben. Deshalb gibt es für den Rexton auch eine echte Untersetzung und als Alternative zum Allrad den klassischen Heckantrieb. Doch die Motoren wollen irgendwie nicht so recht Aufstiegsplan passen. Denn der bekannte 2,2 Liter Diesel leistet mäßige 178 PS und wenn im Frühjahr 2018 ein 2,0 Liter Turbobenziner folgt, ist bei etwa 220 PS Schluss. Das ist zu viel für einen niedrigen Verbrauch und zu wenig für hohe Geschwindigkeiten. Erst recht nicht, wenn Rim zu den direkten Konkurrenten neben dem Ford Edge oder dem Hyundai Santa Fe auch den Land Rover Discovery zählt.

Den Preis für die Aufstiegsphantasien zahlt zum einen Mahindra. Schließlich haben die Inder ihrer Tochter 900 Millionen Dollar bewilligt, mit denen neben dem Rexton noch ein davon abgeleiteter Pick-Up, der nächste Korando in der Klasse darunter sowie für das Jahr 2020 ein elektrisches SUV entwickelt werden sollen. Und zum anderen werden ihn die Kunden zahlen müssen – auch in Deutschland. „Denn den Einstieg von 27 190 Euro werden wir wohl kaum halten können“, heißt es beim Importeur und unter der Hand hört man, dass sie froh sind, wenn der Preis zumindest unter 30 000 Euro startet.

Natürlich fehlen dem Rexton ein paar Gimmicks, die ihm zumindest den Anschluss ans Mittelfeld sichern könnten, von einem Aufstieg in die Spitzengruppe des Segmentes ganz zu schweigen. Denn man muss gar nicht zu den Premium-Marken zählen, damit zum Beispiel LED-Scheinwerfer oder eine automatische Abstandsregelung erwartet werden. Und alternative Antriebe oder zumindest ein bisschen mehr Leistung würden auch nicht schaden.

Doch für einen Ssangyong ist der königliche Kraxler nicht nur ausgesprochen gut ausgestattet und mit dem großen Touchscreen oder dem kreuzweise gesteppten Leder nobel ausgeschlagen. Sondern vor allem sieht er gemessen an Rodius & Co mit einem gefälligen Gesicht und stark konturierten Flanken sogar richtig gut aus. Und ist erst der Anfang einer kleinen Stilrevolte aus Korea. Denn seit gut einem Jahr gehört dem Mutterkonzern Mahindra auch das legendäre Designstudio Pininfarina, das sich nun verstärkt um Ssangyong kümmern und dem gerade mal 100 Mann starken Designteam in Pyoentaek unter die Arme greifen soll. Die Zeit der hässlichen Autos dürfte damit dann wohl bald endgültig vorbei sein.


All-new Honda Civic Type R races into view at Geneva

Honda Civic Type R: Hear me Roar!

Hear me roar!

Starring Honda Civic Type R



Der Honda Civic ist eine dieser Kultkarren, die es schon ewig gibt und die immer ihre Fans haben werden. Und um Letztere zu befriedigen, darf eine Sportversion auf keinen Fall fehlen. In diesem Fall heißt ebendie Civic Type R und hat einiges zu bieten. Die Neuauflage 2017 hat nun ihren allerersten öffentlichen Soundcheck abgeliefert – und macht damit Lust auf mehr.

Text: Jakob Stantejsky



Ja, von der einen Minute Video bekommen wir leider tatsächlich nur während der letzten paar Sekunden wirklich was auf die Ohren. In dieser Hinsicht hätten wir uns natürlich auch mehr gewünscht. Doch was wir hören, taugt richtig viel! Jetzt können wir uns jedenfalls sicher sein: Der neue Civic Type R schaut nicht nur extrem fetzig aus, er klingt auch richtig hungrig – am Speiseplan steht vor allem Fahrspaß.



Das bereitgestellte Besteck ist mehr als nur tauglich: der 310 PS-Vierzylinder arbeitet mit bis zu 400 Nm Drehmoment daran, den Civic Type R auf bis zu 270 km/h zu jagen. Von 0 auf 100 löffelt man sich in kurzweiligen 5,7 Sekunden, während der Wagen in großen Schlucken 7,3 Liter auf 100 km zu sich nimmt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins: der Tisch muss gedeckt werden! Denn noch müssen wir auf den Civic Type R ein wenig warten. Bis dahin können wir uns ja nochmal daran erinnern, dass er seit 2015 (damals noch als Entwicklungsmodell) auch den Rundenrekord auf der Nordschleife unter allen frontgetriebenen Kompaktsportlern hält.


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So viel Kraft steckt in den kleinen R/C Trucks

Der Toyota Hilux im Schlepptau

So viel Kraft steckt in den kleinen R/C Trucks

Hilux: Little & Large: 15 R/C Tamiya Toyota Hilux Bruiser 4×4 Trucks nehmen es mit einem lebensgroßen Toyota Hilux auf und… gewinnen!

by Patrizia Zernatto



Damals…



…und heute!

Kleine ganz groß

Wie heißt es so schön? Nicht die Größe zählt, sondern die Technik.

Ferngesteuerte Autos machen zwar viel Spaß, aber einen echten Nutzen haben die Mini-Versionen der Fahrzeuge nicht so wirklich, oder? Nun, das stimmt so nicht ganz. Bereits in den 80er Jahren begeisterte der Spielzeughersteller Tamiya mit seinen R/C Trucks. In einem Werbespot zog eine Flotte kleiner Toyota Hilux Bruiser 4×4 Trucks einen ausgewachsenen Hilux. Jetzt, gut 40 Jahre später, wurde der Stunt wiederholt und wieder zeigten die Kleinen ihre Stärke. Lediglich mit zwei 500 Gramm Gewichten pro Fahrzeug (für die Traktion) bewaffnet, arbeiten sich die 15 ferngesteuerten Hilux Trucks langsam, aber stetig, nach vorne.



Photo & Video Credit: Toyota UKLiveSteamMad