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Motorblock Quiz: Wo ist das?

Motorblock-Quiz

Wo ist das?

Errate die Orte, an denen diese Fotos unserer Testwagen gemacht wurden, und gewinne eins von drei Dreimonatsabos des WIENER!

Die Motorblock-Fotografen müssen nicht nur Könner am Auslöser, sondern auch erfahrene Location-Scouts sein. Immerhin wollen die vielen Autos, die uns übers Jahr zu unseren Geschichten inspirieren, auch ausdrucksstark ins Bild gesetzt werden.

Erkennst du die Orte, an denen wir die hier abgebildeten Fotos gemacht haben? Dann schick uns deine Antworten bis zum 30. April 2017 an: redaktion@motorblock.at

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei Dreimonatsabos des WIENER. Viel Spaß beim Scouten!



Wo die Reichen und Schönen wohnen

Der Seat Leon Cupra ST 290 macht überall eine gute Figur – auch dort, wo die besseren Leute in ihrer eigenen Siedlung wohnen. Und im Kofferraum ist genug Platz für Golf- und Tennissachen, die man dort unbedingt braucht.




Urban Mobility 2.0

In der City spielt der Hyundai Ioniq seine Stärken aus – ob als Elektroauto, Plug-in oder (wie im Bild) Hybrid. Perfekte Alternative zur U2, oder?




Zur schönen Aussicht

Tja, was ist das für ein markantes Gebäude im Hintergrund? Im Vordergrund jedenfalls der Kia Niro, der grundsympathische Hybrid-Crossover aus Korea.




Wolkenkratzer-City

Es gibt nur zwei Orte in Wien, an denen so hohe Häuser stehen. Das pfiffige DS3 cabrio haben wir im Heimatbezirk unserer Redaktion fotografiert, wo von insgesamt acht Wolkenkratzern drei sogar über 100 Meter hoch sind.




Geheizt wird …

… nicht nur rechts hinten im Bild, sondern auch gern am Steuer des neuen BMW 540i. Unter der Haube werkelt neuerdings ein Reihensechszylinder, Kraft ist dennoch genug vorhanden, keine Sorge.




Wo der gute Stoff herkommt

Von dem, was da im Hintergrund produziert wird, nimmt sich das Mercedes-AMG S63 Cabrio reichlich – und wandelt es in den prächtigsten Vortrieb um, den man sich denken kann.




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Hier, wo wir den vollelektrischen BMW i3 abgelichtet haben, kommen wohl die wenigsten regelmäßig vorbei. Daher der kleine Tipp oben im Titel. LMGTFY!




Backstein-Heaven

Touristen rätseln regelmäßig über den Namen des Grätzels, in dem der BMW X1 fotografiert wurde – könnte es tatsächlich sein, dass der Begründer des Kommunismus irgendwann heiliggesprochen wurde? Nein, keine Sorge. Der heilige Markus ist gemeint.




City und Country…

… stehen ihm gleichermaßen gut, dem bärenstarken, hyper-luxuriösen Bentley Bentayga. Also kein Problem, nach dem Ausflug in den Gatsch schnell für ein paar Besorgungen ins Stadtzentrum zu gleiten.




Viel Fracht…

… sollte man vielleicht nicht einplanen für die Ausfahrt im Ford Fiesta ST200, dafür ist die kleine Kampfgelse ein sicherer Hafen für den Fahrspaß.




Gemäldelieferung

Der vielseitige Volkswagen Caddy ist nicht nur als Frachtfahrzeug – zum Beispiel für Bilder, die der Sammlung der Grafen Harrach zugesellt werden sollen – äußerst beliebt, sondern kommt auch bei Familien gut an.

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Hyundai vollendet Ernest Shackletons Reise

Es dauerte lediglich 100 Jahre länger…

Hyundai vollendet Ernest Shackletons Reise

„It is in our nature to explore, to reach out into the unknown. The only true failure would be not to explore at all.”

– Ernest Shackleton




Antarktis-Expedition: Ernest Shackletons Ururenkel vollendete 100 Jahre später in einem Hyundai Santa Fe den Traum des berühmten Entdeckers.

by Patrizia Zernatto

2016 – 2017 Shackletons Rückkehr

Vor einhundert Jahren war Ernest Shackleton gezwungen seinen Traum aufzugeben, der erste Mann der Weltgeschichte zu werden, der die Antarktis durchquerte und es auch wieder nach Hause schaffte. Selbst als die Endurance damals sank, gab Shackleton die Hoffnung nie auf, dass alle seine siebenundzwanzig Entdeckerkollegen lebend nach Hause zurückkehren würden. Und so war es dann auch, am Ende eines zweijährigen Treibens kehrten alle Mitglieder der Endurance-Expedition heim. Seitdem ist Shackleton als großer Führer bekannt, dem ein „ruhmreiches Scheitern“ gelang. Er glaubte daran, dass es in unserer Natur liegt, die Dinge zu erkunden, in das Unbekannte vorzudringen. Ein wirkliches Scheitern bestand für ihn nur darin, es nicht zu erkunden. Einhundert Jahre nach der gescheiterter Expedition hatte sein Nachfahre dort Erfolg, wo es Shackleton versagt geblieben war.




“Ich bin mit dem Erbe Shackletons aufgewachsen. Aber nicht ein einziges Mal dachte ich daran, dass ich selbst einmal die Antarktis erkunden würde. Die Art meiner Tätigkeit hat nichts mit Antarktis-Expeditionen zu tun.”, Patrick Bergel, Urenkel von Ernest Shackleton.


※ Strecke : 5,800 km

※ Reiseplan : 30 Tage

※ Fahrzeug : Santa Fe

Gemeinsam mit Hyundai nahm Bergel die Herausforderung an und so wurde der Santa Fee zum ersten SUV der Geschichte, das die Antarktis durchquerte. Schon damals zur Nimrod-Expedition (1907-1909) nahm Shackleton ein Fahrzeug mit in die Antarktis. Das 15 PS starke, luftgekühlte Vierzylinder-Automobil wurde durch Schnee und Kälte der Antarktis jedoch bewegungsunfähig. Eine Entfernung von 5,800 km wurde mit viel Abenteuergeist in lediglich 30 Tagen zurückgelegt. Doch war das SUV dank moderner Technik und einigen Modifikationen auch auf die eisigen Temperaturen der Antarktis von bis zu minus 30 Grad, die unendlichen Schneefelder und das 3.000 Meter über dem Meeresspiegel liegende Hochland vorbereitet.



Ernest Shackeltons Abenteuer wurde übrigens auch als Dokumentation verfilmt und ist absolut sehenswert. Als Vorgeschmack haben wir hier das Making Of von Shackletons Rückkehr:




Photo & Video Credit: HyundaiWorldwide

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Der Steelmate TPMS

Reifendruck-Kontrollsystem zum Nachrüsten

Der Steelmate TPMS

Ja, auch wir wissen, dass seit 2014 ein Reifendruck-Kontrollsystem Pflicht für sämtliche Neuwagen ist. In Österreich zirkulieren allerdings unzählige Fahrzeuge, die noch älter sind und deshalb den Reifendruck nicht einfach auf einem  Touch-Display anzeigen können.

Text: Maximilian Barcelli

Könnt ihr euch noch erinnern? Die gute alte Zeit, als man noch zur Tankstelle fuhr, und zwar nicht nur um das Auto mit dem nötigen Sprit zu füttern, sondern um den Reifendruck „händisch“ zu überprüfen? War eine aufregende Sache, die noch prickelnder wurde, wenn die Motorhaube zur obligatorischen Prüfung des Ölstandes geöffnet wurde. Diese analogen Vorgänge versinken immer weiter in die Tiefe der Digitalisierung. Doch des einen Freud ist des anderen Leid. Es gibt genügend Leute, die von den neuen digitalen Technologien sehr angetan sind. Nicht jeder kann sich allerdings ein nigelnagelneues (oder zumindest drei Jahre altes) Auto leisten, eh klar, die NoVa ist ja auch eine Frechheit.

Soll allerdings nicht das Ende der Welt bedeuten (tut es sowieso nicht), denn wie das Head-Up-Display oder die Rückfahrkamera, gibt es auch den Reifendruckmesser zum Nachrüsten. Dieser sendet die Informationen an einen portablen Minibildschirm, der am Zigarettenzünder des Fahrzeuges angeschlossen wird. Kostengünstig ist das Gadget mit 109 Dollar nicht wirklich, billiger als ein Neuwagen aber allemal.



Ob sich der Kauf des Steelmate TPMS tatsächlich lohnt und in wie fern dieses Gadget sinnvoll ist, sei dahingestellt. Ein riesen Aufwand ist es schließlich nicht, hin und wieder an der Tanke den Reifendruck auf den Zahn zu fühlen – und körperlich aktiv (oder zumindest aktiver) ist man auch. Damit ihr allerdings jetzt nicht im Konflikt mit euch selbst geratet: Der Steelmate TPMS wird nicht nach Österreich geliefert.


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Die Leidenschaft der Legende

Die Leidenschaft der Legende

Der Pininifarina Fittipaldi EF7

Es gibt Namen, die lassen in den Köpfen von Motordepperten himmlische Akkorde erklingen. Pininfarina zum Beispiel, oder Fittipaldi. Auf einen Satz solcher Klänge laden wir Sie hiermit ein und stellen vor: den Pininfarina Fittipaldi EF7.



Text: Bernhard „I like a good beer buzz early in the morning“ Katzinger / Fotos: Hersteller

Affalterbach. Auch so ein Wort, das bei von schnellen Autos Begeisterten sofort Assoziationen dynamischer Natur auslöst. Und der Verdacht erweist sich als goldrichtig: Die ebendort sitzende HWA AG, welche für den Bau des 600 PS starken und unter 1.000 kg leichten Pininfarina Fittipaldi EF7 verantwortlich zeichnet, war bis 1999 die AMG-Motorsport-Abteilung. Bis heute baut das Unternehmen von Hans-Werner Aufrecht unter anderem die DTM-Renner von Mercedes. Das Design für den knallgelben Renner stammt, wie unschwer zu erraten ist, von Pininfarina. 25 Exemplare des EF7 werden samt 4,8l-V8 ausschließlich für die Rennstrecken dieser Welt gebaut. Jeder Besitzer erhält nicht nur eine Einweisung von Emerson Fittipaldi persönlich, sondern erwirbt mit dem nicht genannten Kaufpreis auch eine Mitgliedschaft im Fittipaldi Racing Club. Was so viel heißt wie: Man wird samt seinem EF7 zu exklusiven Renn-Events in aller Welt verschifft und darf sich dort mit anderen Besitzern messen.

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Mit Porsche GTS auf Entdeckungsreise

Porsche Roadbook

Mit Porsche GTS auf Entdeckungsreise



Porsche startet die Serie der schönsten Strecken, gefahren natürlich auch nur in den schönsten Modellen. Gestartet wurde hinterm Steuer des Macan GTS auf dem Berninapass in der Schweiz.

by Patrizia Zernatto

Die besten Routen der Welt

Für seine GTS Fahrer Community hat Porsche nun nicht nur eine eigene Plattform erschaffen, sondern die besten Strecken werden auch in Form von wunderschön gemachten “Roadbook” Videos präsentiert.

Es gibt die Sorte begeisterter Autofans, die ihr Schmuckstück am liebsten nur ganz selten aus der sicheren Garage lassen, es mit Adleraugen bewachen und täglich vorm Schlafengehen nochmal zärtlich über die Motorhaube streicheln. Es gibt jedoch auch die abenteuerlichen Autofahrer, die es kaum erwarten können mit ihrem geliebten Fahrzeug auf den nächsten Roadtrip zu gehen, unbekannte Länder zu bereisen und bei offenem Fenster die Freiheit zu riechen. Für diese Entdecker startete Porsche nun gemeinsam mit der passionierten Travel Bloggerin Courtney Scott eine neue Kurzvideo-Serie rund um die beliebtesten Strecken der GTS Community.





Road #1: Roadbook of the Bernina Pass

Wohin soll es gehen? Ganz gleich, ob man nur einen Ausflug plant oder mit dem Auto gleich auf große Reise gehen möchte, auf der Website der GTS Community von Porsche kann man sich ganz individuell nach seinen eigenen Vorlieben und der zur Verfügung stehenden Zeit seine Traumroute zusammenstellen. Die beliebtesten Strecken werden nun eine nach der anderen verfilmt und gestartet wurde am Schweizer Berninapass.

Der spektakuläre Alpen-Pass verbindet auf einer Seehöhe von 2.328 Metern St. Moritz in der Schweiz mit Tirano in Italien und mit dem Macan GTS macht diese Fahrt sichtlich jede Menge Freude. Weiter geht es laut Porsche in Bälde in Südafrika, darauf folgt Vietnam und selbst bis nach Australien verschlägt es die Abenteurer.





Wer jetzt neugierig geworden ist, der kann hier die markierten Strecken online erkunden und seinen nächsten Trip planen (das geht auch ohne Porsche). Natürlich gibt es vor allem auch in Österreich eine große Zahl an traumhaften Touren, vorne weg den Großglockner Pass.

Photo & Video Credit: Porsche

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Der Lucid Air lässt die Muskeln spielen

Tesla-Schreck mit 350 Sachen in Ohio

Der Lucid Air lässt die Muskeln spielen

Text: Maximilian Barcelli

Wie schnell kann eigentlich Elektro? Das Tesla Model S riegelt zwar bei 250 km/h ab (zumindest tun dies die Top-Modelle, die schwächeren müssen sich mit 225 und 210 km/h zufriedengeben), schneller würde jedoch sicherlich gehen. Das Schmelzen der Akkus muss dann halt in Kauf genommen werden.

Lucid Motors zeigt wiederum, was alles möglich sein kann und beschleunigt sein Baby, den Lucid Air – auch bekannt als angehender Tesla-Killer – auf satte 350 km/h. Auf einer Teststrecke in Ohio ließen die Amerikaner dem Biest freien Lauf und achteten dabei penibel auf die Hitzeentwicklung und auf die Fahrstabilität – zusammengefasst also: Wie verhält sich unser 1000 PS starkes E-Monstrum bei Geschwindigkeiten von weit über 300 km/h? Antwort: Anscheinend sehr gut!

Das Tempo, welches der Lucid Air in Ohio auf den Tisch knallte, war sogar elektronisch abgeriegelt. Wie schnell der Model S Konkurrent tatsächlich sein könnte, bleibt also offen. Nächstes Jahr soll der Air dann in Produktion gehen und ab 2019 reiche Hipster, die sich dem Tesla-Mainstream wiedersetzen, glücklich machen.


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Peugeot 3008 GT – Der brüllende Löwe

Quelle Voiture!

Peugeot 3008 GT – Der brüllende Löwe

Irgendwas machen die Franzosen gerade verdammt richtig! Wir durften das Auto des Jahres 2017 in der GT-Version testen und können uns der Jury fast kommentarlos anschließen.



Text: Maximilian Barcelli

Das Auto des Jahres ist also wieder ein Peugeot. Schon 2014 wies der 308 seine schärfsten Konkurrenten um die Auszeichnung, den bayrischen i8 und den Model S, in die Schranken. Drei Jahre später ist der große Bruder an der Reihe und auch diesem Franzosen ist das in-die-Schranken-weisen-der-Konkurrenz geblieben. Peugeot erfreut uns allerdings nicht mit einem 3008 von der Stange, sondern setzt uns in die sportliche GT-Variante. Optisch gibt sich diese durch die breiteren Kotflügel, die 19-Zoll-Räder und einer zweifarbigen Lackierung, zu erkennen.



Zweifarbig ist generell ein recht passendes Adjektiv, denn der Peugeot 3008 GT gibt sich auf der einen Seite als liebenswerte Familienkutsche, lässt man den Löwen allerdings von der Leine, sprintet der 180 PS-starke Diesel mit einem majestätischen Gebrüll los, welches dem Nachwuchs am Rücksitz das Fürchten lehrt. Den Sportmodus wieder deaktiviert, wird der Löwe gebändigt und verwandelt sich in eine Hauskatze zurück. Einer ziemlich luxuriösen Hauskatze allerdings, der sportliche Franzose trifft nämlich den Nerv der Zeit und empfängt die Zukunft mit offenen Armen. Das futuristische Armaturenbrett erinnert fast schon ein wenig an Tesla, würde der Löwe beim proletarischen Ampelsprint nicht so brutal aus den zwei Endrohren brüllen.

Das zweispeichige Lenkrad sieht sportlich aus, trotz, oder vielleicht gerade wegen der bei Peugeot standardgemäßen kleinen Größe. Das digitale Armaturenbrett (Brett ist ja fast schon beleidigend) lässt sich durch ein Rädchen am Lenkrad einfach und bequem bedienen und individuell einrichten. Sowohl der Minimalist wird hier fündig, als auch der aufs Navigationssystem angewiesene notorische Verfahrer. Wandert der Blick vom Armaturendisplay (!) zur Mittelkonsole, sticht einem nichts ins Auge – und das ist durchaus positiv zu verstehen. Alles wirkt aufgeräumt und ist dort, wo es hingehört. Dezente Klaviertasten verweisen auf die wichtigsten Funktionen. Heizung, Radio und Warnblinkanlage sind hier zu finden. Die weniger wichtigen Funktionen lassen sich dann am zeitgemäßen Touch-Display finden.



Das Außendesign lässt auch nicht viel zu wünschen übrig. Im Vergleich zum Vorgängermodell macht der Löwe einen gigantischen Sprung nach vorne. Die Rückleuchten erinnern ein wenig an ein anderes Tier, vorne gibt sich der Peugeot 3008 GT bullig und selbstbewusst.



Selbstbewusst ist auch das Gebrüll des Löwen beim Beschleunigen. Dass nicht nur heiße „Luft“ die Auspuffanlage verlässt, wird klar, wenn die werkenden Kräfte den Körper in den Sitz pressen, der gerade an einer schönen Thaimassage mit eventuellem Happy End arbeitet. 8,6 Sekunden braucht der Peugeot 3008 GT um den Hunderter zu knacken und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 207 km/h ist man auch auf den deutschen Autobahnen gut aufgestellt.

Nun, so ganz kommentarlos wurde die Entscheidung der Kommission, welche alljährlich das Auto des Jahres kürt, schlussendlich doch nicht angenommen. Doch fällt mir wahrlich nichts Negatives ein, womit ich diesen Artikel eine kritische Note geben könnte. Der Peugeot 3008 GT ist ein ausgewachsener und mehr als nur zeitgemäßer SUV, der zumindest in der GT-Version, auch keinen Hehl um seine Stärke macht und wie Mufasa in sein Reich hinausbrüllt.


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Ein neuer Tesla-Roadster kommt

Zurück an den Anfang

Ein neuer Tesla-Roadster kommt!



2006 stellte der Tesla-Konzern einen Roadster vor, der der Beginn einer gigantischen Erfolgsgeschichte werden sollte. Damals wurde die Elektrotechnik noch in ein Lotus Elise-Chassis gestopft, da man noch gar keine eigenen Autos fertigen konnte. Elf Jahre später ist alles anders und Elon Musk kündigt einen neuen Tesla-Roadster an.

Text: Jakob Stantejsky



Das bis 2012 gebaute Cabrio brachte immerhin schon 292 Strom-PS mit und schaffte den Sprint von 0 auf 100 in knapp vier Sekunden. Doch Tesla wäre nicht Tesla, wenn die Neuauflage diese Marke nicht pulverisieren würde. Auf Twitter hat Elon Musk bestätigt, dass das Model S der schnellste Tesla bleiben wird, bis in ein „paar Jahren“ der neue Roadster erscheint. Ob er ein Stoff-, Blechdach oder beides im Angebot haben wird, wurde noch nicht näher ausgeführt. Wir sind auf jeden Fall hoch gespannt. Denn schneller als das Model S zu sein, hieße in weniger als 2,7 Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen. Und das lassen wir uns garantiert nicht entgehen!

PS.: Musk hat übrigens – ebenfalls auf Twitter – die Enthüllung des Tesla-LKWs für September angekündigt, einen Pickup wird es in 18 bis 24 Monaten geben. What a time to be alive!

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Shanghai: Die Chinesen geben Gas

Auf dem Messerundgang wird klar:

Die Chinesen geben Gas


Die Absätze schießen durch die Decke, die Auftträge reißen nicht ab und das Interesse an immer neuen Modellen flaut nicht die Spur ab. China bleibt für die Automanager das Land des Lächelns und vor allem die PS-Bosse aus Deutschland kommen aus dem Strahlen nicht mehr heraus. Doch beim Rundgang über die Motorshow in Shanghai dürfte so manchem von ihnen das Grinsen im Gesicht gefrieren und das Lachen im Halse stecken bleiben. Denn die chinesischen Hersteller holen mit großen Schritten auf und das Auswärtsspiel in Asien ist für die Langnasen längst keine Home Run mehr.

Von Thomas Geiger




Noch allerdings können sie sich auf der großen Bühne bestens behaupten. Schließlich adressieren sie mit ihren Premieren genau jene drei Themen, die den chinesischen Markt im Augenblick definieren: Status, Strom und SUV. So hat Mercedes nicht umsonst in Shanghai die überarbeitete Auflage der S-Klasse enthüllt, selbst wenn den Chinesen die neue Motorengeneration, die sich Daimler immerhin drei Milliarden Euro kosten lässt, wahrscheinlich herzlich egal ist und sie nur von den neuen Wellness-Funktionen schwärmen. Aber schließlich verkaufen die Schwaben hier über ein Drittel ihrer Luxuslimousinen, und im Stau von Shanghai kommt es mehr auf Entschleunigung an als auf Beschleunigung. Und damit auch der Nachwuchs bei der Stange bleibt, machen sie mit einer seriennahen Studie schon jetzt Lust auf einen neuen Baby-Benz, der binnen zwei Jahren in Gestalt einer A-Klasse mit Stufenheck durchstartet.




Während Mercedes die Status-Karte spielt, setzt der VW-Konzern in diesem Jahr vor allem auf Strom– schließlich entwickelt sich China zusehends zum Motor der elektrischen Revolution. Da wollen die Deutschen ordentlich mitmischen und zeigen deshalb gleich drei neue Akku-Autos: Audi lässt mit einer spektakulären Studie zwischen Q7 und A7 das Tesla Model X noch hässlicher aussehen und verspricht, dass das SUV-Coupé mit seiner buchstäblich wegweisenden Lichttechnik und dem Hightech-Interieur Anfang 2019 nahezu unverändert in Serie geht. VW zeigt mit dem ID Crozz, dass die neue Elektroarchitektur auch eine Klasse darunter ganz ansehnliche SUV mit schrägem Abschluss hergibt, und selbst Skoda bekennt sich jetzt zum Strom. Denn mit der – wie einfallsreich – ebenfalls als SUV-Coupé gezeichneten Studie Vision E läuten die Tschechen eine späte Akku-Offensive ein und kündigen bis 2025 fünf reine Elektrofahrzeuge an. Plug-In-Hybriden wie den ab 2019 geplanten Superb noch nicht miteingerechnet.




Mercedes ganz fest auf dem Boden der Tatsachen und der VW-Konzern auf einem guten Weg in die Zukunft – dagegen wirkt der BMW-Auftritt in den riesigen Messehallen fast ein wenig verloren. Denn so vielversprechend der extrascharfe M4 CS sein mag, so viel Spaß man mit dem Mini Countryman John Cooper Works haben kann und so wichtig für die verwöhnten Business-Kunden in Beijing der Fünfer mit langem Radstand auch ist, macht das keinen sonderlich tragfähigen Eindruck. Da macht selbst Citroen mehr her. Schließlich feiern die Franzosen die Premiere ihres ersten selbst entwickelten und nicht nur zugekauften SUV. Denn schon ein Jahr bevor er auch zu uns kommt, bringen die Franzosen in Shanghai den C5 Aircross an den Start, der mit rund 4,50 Metern in der Liga von Tiguan & Co antritt.



Die Neuheiten aus dem Westen mögen wichtig und zum Teil wegweisend sein. Aber die Überraschungen findet man in Shanghai auf den Ständen der Chinesen. Denn als wäre es nicht schon ungewöhnlich genug, dass seit der letzten Messe in Peking über ein Dutzend heimischer Marken neu hinzugekommen sind und sich in den acht Hallen nicht minder repräsentativ zeigen als VW oder Toyota. Nein, sie zeigen durch die Bank auch noch sehr solide Autos, die man sich gut anschauen kann. Natürlich blitzen dazwischen noch eine ganze Reihe Plagiate und Kopien hervor – vom Range Rover Evoque als Landwind X7 über den Peugeot 3008 als Leopard CS9 oder den Ford S-Max als Lifan M7 bis hin zum G-Klasse-Nachbau oder dem i8-Klon bei BAIC. Und selbstredend gibt es wieder ein paar peinliche Panzerwagen wie den General Patton und seine Begleitflotte. Aber im Großen und Ganzen haben die Chinesen nicht zuletzt mit Hilfe vieler Exil-Europäer mittlerweile eine eigene Designsprache gefunden und sehr ansehnliche Autos wie den Haval H6, den MG3 oder den Cherry 5 auf die Räder gestellt. Und schaut man nicht so genau hin und fasst erst recht nichts an, sehen mittlerweile sogar viele Innenräume überraschend liebevoll und hochwertig aus.



Zwar dominieren auch bei den chinesischen Herstellern die SUV. Erst recht seit Peking die Ein-Kind-Politik aufgegeben hat und sich das Volk nach großen Familienkutschen mit drei Sitzreihen sehnt. Doch mit mehr Elan als überall sonst auf der Welt bahnt sich in China die Elektromobilität an. Es gibt deshalb kaum eine heimische Marke, die kein Akku-Auto auf der Bühne hat, und dafür eine ganze Menge Firmen, die nichts anderes anbieten. Manche davon wirken eher skurril wie die elektrischen Kleinwagen von Yudo, der Batteriebus von Iconiq oder die Steckdosen-SUV von Singulato. Doch andere sind dagegen so seriös, dass man immer mal wieder europäische Spitzenmanager an ihrem Stand sieht, die ungewöhnlich nachdenklich dreinschauen. Allen voran gilt das für das vom Internet-Milliardär William Le gegründete Start-Up Nio, das neben der Entwicklung in Shanghai auch ein Studio in München betreibt. Dort ist auch das erste Serienmodell ES8 entstanden, das jetzt in Shanghai enthüllt wurde. Zwar ist der SUV lange nicht so avantgardistisch wie die vor ein paar Wochen präsentierte Studie Eve und muss auch den Designern bei Audi oder VW keine Angst machen. Doch anders als deren Studien ist das ein Serienmodell und kommt bereits im nächsten Jahr auf den Markt, versprechen die Verantwortlichen.



So dynamisch der Markt ist und so viel sich in China in den letzten Jahren getan hat, so viel kann sich dort auch in der Zukunft wieder ändern. „Ein paar Showcars sind schnell montiert und ein großer Stand ist leicht gefüllt“, sagt ein Analyst aus dem Westen. „Aber ich möchte nicht darauf wetten, welche der neuen Marken auch auf der nächsten Messe noch dabei ist.“ Schon möglich, dass man von Way, Leopardo, oder Qiuantu nicht nochmal hören wird. Doch stehen in der Reihe dahinter bereits ein halbes Dutzend weiterer Marken, die ihr Debüt gerade vorbereiten. Eine davon heißt WM-Motors und hat ihr Hauptquartier praktischerweise direkt auf dem Messegelände. Wer das Start-Up besucht, sieht dort zwischen erstaunlich großen Büros zwar noch kein Serienauto, stolpert dafür aber über den Namen. Denn ausgeschrieben steht WM für „Weltmeister“ – an Selbstbewusstsein – und das ist die eigentliche Message dieser Messe – mangelt es den Chinesen nun wirklich nicht mehr.


Yasid

Supersportwagen als Shooting Brake

Tuning mal anders

Supersportwagen als Shooting Brake


Die Shooting Brake-Form übt irgendwie eine gewisse Faszination aus, wie man anhand des Callaway Aerowagen und des Mercedes CLA Shooting Brake erkennen kann. So geht es offenbar auch Yasid Design, denn das Londoner Designstudio hat vier Supersportwagen per Photoshop zu Shooting Brake-Modellen umgemodelt. Wenn es euch gefällt, empfehlen wir die Instagram– und Deviantart-Seite für mehr.

Text: Jakob Stantejsky


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Der McLaren P1 GTR hat zwar schon vorher makellos ausgeschaut, doch das neue Design macht ihn irgendwie noch spezieller. Außerdem ist dann endlich das leidige Kofferraumproblem gelöst. Was ja bekanntlich der wichtigste Punkt bei einem Supersportler ist.

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Auch dem Ferrari FXX steht seine Verwandlung gut zu Gesicht. Das soll jetzt nicht heißen, dass er vorher keine gute Figur gemacht hat! Vielleicht hat man im Fond ja sogar an Sitze gedacht?


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Der gute alte Porsche 918 könnte in dieser Version fast zum hausinternen Panamerakiller werden. Nur dass sein Preis wahrscheinlich das Zehnfache betragen würde.

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Unser persönliches Highlight kommt zum Schluss: Der Bugatti Chiron als viertürige Limousine und als zweitüriger Shooting Brake. Beides hat vor und Nachteile. Erstere Variante bietet einen bequemeren Einstieg für die Großeltern, zweitere kann mit mehr Kopffreiheit für die Großgewachsenen punkten. Am besten man holt sich je einen ins Haus.