Alfa Romeo 4C

Wenn Pogea Racing Hand anlegt

Alfa Romeo gibt in letzter Zeit wieder ordentlich Gas. Vor nicht allzu langer Zeit wurde der neue Sportzwerg 4C präsentiert. Nun erscheint auch schon die wunderbare Giulia auf der Bildfläche. Auch die Tuner entwickeln langsam wieder Gefühle für die italienische Traditionsmarke, was das Beispiel des Italo-Spezialisten Pogea Racing, der sich um den 4C kümmert, beweist.

Von Karl Jereb

Schon die Werte ab Werk des Alfa Romeo 4C lassen Freude aufkommen. 900 Kilogramm Kampfgewicht, 240 Pferdestärken und 350 Newtonmeter treiben dem Autoliebhaber die wunderbarsten Fantasien, bestehend aus kurvigen Küstenstraßen mit netter Beifahrerin und traumhaftem Wetter, in den Kopf. Pogea Racing findet den Giftzwerg gut, aber bei weitem nicht ausreichend und so legen sie gekonnt Hand am Alfa Romeo 4C an. Schneller, ein wenig schöner und vor allem kerniger soll der charmante Giftzwerg durch den Umbau werden. Der Preis wird lediglich auf direkte Anfrage verraten. Da es sich aber um ein größeres Projekt mit hochwertigen Komponenten handelt, darf man von einer großen Investition ausgehen.

Alfa Romeo 4C: 300 km/h Spitze!

BMW M4, Porsche 911 und Mercedes AMG GT sollen beim Anblick des Pogea-4C den Schwanz einziehen. Ob das funktioniert, werden wir sehen, doch die neuen Werte wirken erstaunlich. Aus dem 1,8-Liter-Triebwerk holen die Tuner-Profis satte 293 PS heraus. Doch dies gilt nur für das Stage-1-Kit. Beim Stage-1-Plus pumpt der Alfa auf Hochtouren und generiert somit satte 313 Pferdchen und 435 Newtonmeter. Damit läuft der Getunte 301 Sachen schnell. Ein Spitzenwert für einen Kleinsportler. Der Sprint auf 100 km/h funktioniert in nur 3,9 Sekunden, auf 200 Sachen vergehen 14, 4 Sekunden. Unter anderem wird der Speed durch die Abgaslange mit Endrohrvarianten aus Kohlefaser und Edelstahl, Karbonelementen, neuen Schürzen und einem gediegenen Heckspoiler mit genügend Downforce ermöglicht. Es freut uns immer ungemein, wenn schöne Fahrzeuge schlicht verschönert werden, ganz besonders im Falle des Alfa Romeo 4C von Pogea Racing.