Nobelhobel

Alle Daten zum Range Rover Velar

Ein Range Rover ist irgendwie so zwei in eins. Einerseits haben die Briten stets einen gewissen Offroad- und Rustikalitätsanspruch, andererseits versprüht die Marke auch Noblesse und Erhabenheit. Wie es Tradition ist, vereint auch der neue Velar diese Attribute harmonisch in sich. Hier gibt’s die nackten Zahlen.

Text: Jakob Stantejsky

In Punkto Motoren bieten die Briten ein gar ausuferndes Buffet, das ganz unenglisch äußerst raffiniert und schmackhaft anmutet. So muss der Gourmet hier wählen zwischen ganzen sechs Varianten, die sich vom Vierzylinderdiesel mit 180 PS bis hin zum V6-Benziner mit 380 PS erstrecken. Dazwischen spielen die Köche alle Stückerln, will heißen, dass man sowohl per Selbstzünder als auch mit Zündkerze in vier oder sechs Töpfen kochen kann und dabei zwischen zwei und drei Liter Hubraum zur Verfügung hat. Gemein haben die Menüs jedoch allesamt, dass sie in acht Gängen aufgetischt werden, die der elektronische Kellner stets automatisch serviert.

Nachdem ich jetzt sämtliche Kulinarikmetaphern der Automobilwelt aus meinem Hirn gequetscht habe, komme ich ganz unspektakulär zum grauen Dateneintopf. Okay, einer geht offensichtlich immer noch. Der Servierwagen rollt übrigens immer allradbetrieben zum Esstisch (Hilfe, es ist wie eine Sucht, ich kann nicht mehr aufhören!) und präsentiert sich mit einer Länge von vier Meter achzig in durchaus stattlicher, wenn auch nicht riesenhafter Größe.

Wer es eilig hat mit dem Servieren, beschleunigt mit der sechs-Topf-Benzin-Variante übrigens in nur 5,7 Sekunden von null auf hundert und kann mit bis zu 250 Kilometern pro Stunde die Küche unsicher machen. Bei fast zwei Tonnen Gesamtgewicht sind das sehr respektable Werte, die dem luxuriösen Verkosten des Geländes die nötige Würze verleihen.

Und bevor ich jetzt ein Burnout erleide, verabschiede ich mich und wünsche guten Appetit!