• Ausholbewegung

    Audi will mit dem R18 Hybrid die Le Mans-Krone zurück.

Fünf Siege in Folge beim 24 Stunden-Rennen von Le Mans heimsten die Herren der Ringe zwischen 2010 und 2014 ein, bis sie letztes Jahr ausgerechnet vom Konzernbruder Porsche entthront wurden. 

Nun holen die Ingolstädter zum Rückschlag aus und stellen ihren neuen WEC-Racer vorgestellt: Der neue R18 ist der bislang stärkste Rennwagen von Audi und soll zugleich deutlich effizienter als alle seine Vorgänger sein.

Das beginnt beim V6-TDI mit vier Litern Hubraum, der künftig noch weniger Treibstoff verbrauchen soll. Insgesamt beträgt die Systemleistung aus TDI- und Hybridantrieb mehr als 1000 PS, dabei zehn Prozent weniger Kraftstoffverbrauch, die Energierückgewinnung ist gegenüber dem Vorgänger um fünfzig Prozent verbessert.

Ein fundamental neues Aerodynamikkonzept sowie reduziertes Fahrzeuggewicht schlagen sich auch in der äußeren Erscheinung des Endurance-Racers sichtbar nieder.

Neue Wege beim Hybridantrieb

Hybridpionier Audi, der als erster Hersteller die 24 Stunden von Le Mans mit einem Energie-Rückgewinnungssystem gewonnen hat, setzt künftig statt eines Drehmassenspeichers eine Batterie zur Energiespeicherung ein. Genauer, einen Lithium-Ionen-Akku aus in Reihe geschalteten Zellen, der separat gekapselt innerhalb des Monocoques angebracht ist.

Starker Wettbewerb

Nichts spornt eben so an wie Wettbewerb – mal sehen ob Audi mit dem R18 in der FIA-Langstrecken-WM WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans den Konkurrenten wieder die Krone abjagen kann.

Oder kann die Fernost-Konkurrenz Toyota – ab heuer ohne Alex Wurz – mit dem ebenfalls kürzlich vorgestellten TS050 Hybrid (siehe Bild oben) beiden die lange Nase zeigen?

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