ToyotaChick-fil-A_Cafe

Werkstatttrend: Einen Ölwechsel und das Einser-Menü bitte




P.S. Hunter hat Hunger

Einen Ölwechsel & das Einser-Menü bitte



Werkstatttrend: Wenn am Weg in die Werkstatt der Bauch vor Hunger schon so richtig knurrt, braucht man in Zukunft davor nicht noch schnell beim McDonalds stehen bleiben. Autoservice und Fast Food gehen in Zukunft Hand in Hand.



Wenn’s in der Werkstatt mal wieder länger dauert…

Wir wissen es doch ohnehin schon: In Amerika läuft so einiges anders. Einiges zum Guten, anderes zum Kopfschütteln und wieder anders, das nach dem ersten Kopfschütteln eigentlich phänomenal ist – ganz nach dem Motto “Warum ist man da nicht schon früher drauf gekommen?”



..das Einser-Menü. Extra spicey, bitte.


Eigentlich könnte ich meinen Ölwechsel auch in der eigenen Garage erledigen, aber ganz ehrlich, mir ist die Angelegenheit einfach zu blöd. Neues Öl kaufen, alles dreckig machen und dann muss das Altöl ja auch noch entsorgt werden. Das bisschen Geld in den Profi investiere ich da wirklich liebend gerne.
Gesagt, getan. Termin bei meinem Autohaus des Vertrauens ausgemacht, den pflegebedürftigen M3 in der Garage abgegeben und da die Prozedur nicht besonders lange dauern sollte, wollte ich die Wartezeit eigentlich mit ein, zwei furchtbar grauslichen Automaten-Kaffees im Verkaufsraum von BMW verbringen.

Dort angekommen staunte ich nicht schlecht, denn die Umbauarbeiten vom letzten Jahr brachten nicht nur einen attraktiveren Showroom mit bequemeren Sitzgelegenheiten mit sich, sondern auch eine Chick-fil-A Filiale. Für alle, denen diese Fast Food Kette kein Begriff ist: Wie McDonalds, nur besser, aber dafür sucht man hier einen Cheeseburger vergebens. Bei Chick-fil-A kommt eben nur Hendl-Filet auf den Tisch. Aber zurück zum Thema, denn eigentlich hat ein Fast Food Restaurant mit einem Autohaus nicht viel gemein, außer vielleicht, dass die Mechaniker ihr Mittagessen dort schnell verschlingen.

Nach einem kurzen Gespräch mit dem GM war ich schlauer – “It’s a convenience for our customers, a lot of people will plan their service visits around it.” Wenn das schon so freundlich angeboten wird, dann muss ich mir natürlich ein paar Chicken Nuggets gönnen. Nur ausnahmsweise, zu Testzwecken, versteht sich. Am Menü stehen die Bestseller, die man auch in jedem “normalen” Chick-fil-A findet, jedoch ist die Karte verständlicherweise ein wenig kleiner angelegt. Dafür gibt es aber auch einen Drive Thru, es könnte ja sein, dass man noch etwas mitnehmen möchte.



BMW of San Diego, San Diego, Kalifornien

Seinen Anfang nahm diese Idee übrigens in Gainesville, Florida. Dort eröffnete Chick-fil-A sein erstes “Car Dealership Restaurant” und da das Konzept so erfolgreich ankam, wird dieses System jetzt aufs ganze Land ausgeweitet und ich bin mir sicher, dass einige andere Fast Food-Ketten schnell nachziehen werden. Warum auch nicht, mittlerweile gibt es Restaurants in allen Varianten, selbst in schwindelerregender Höhe kann man fein dinieren, warum als nicht beim Autohändler? So wird einem wenigstens die Wartezeit wirklich schmackhaft gemacht…





Get social guys… ich bin da ja flexibel

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Greetings from Sunny Southern California,
Pacey

MazdaGarage

In der Mazda-Garage wird am Cosmo geschraubt

Zum 50. Geburtstag des Mazda Kreiskolbenmotors

In der Mazda-Garage wird am Cosmo geschraubt



Um den 50. Geburtstag des Mazda Wankelmotors gebührend zu feiern, hat sich Mazda eine coole Schrauber-Serie für den Youtube-Channel ausgedacht. Hier erwecken die Moderatoren Cyndie Allemann und Det Müller in 14 Episoden einen Mazda Cosmo Sport für die Rallye Hamburg-Berlin-Klassik wieder zum Leben.

by Patrizia Zernatto

In der Mazda Garage

Vor 50 Jahren präsentierte Mazda den Cosmo Sport 110 S als erstes Modell mit einem nach dem Kreiskolben-Prinzip arbeitenden Triebwerk und zugleich als weltweit erstes Serienfahrzeug mit Zweischeiben-Kreiskolben-Motor. Das Besondere an diesem Motor ist, dass er weder Hubkolben noch Zylinder benötigt, sondern rotierende Scheiben das Auf und Ab der Kolben ersetzen. Das Resultat waren außergewöhnliche Laufruhe, minimale Lärmemissionen, die platzsparende Bauweise und ein geringes Gewicht. Um das zu feiern, startete der japanische Hersteller am 01. Juni in seinem YouTube-Channel unter dem Titel Mazda Garage mit der Restaurierung eines ganz besonderen Fahrzeugs.





In nur 14 Folgen der Show “Mazda Garage” machen die aus der Fernsehsendung „GRIP – Das Motormagazin“ bekannten Moderatoren Cyndie Allemann und Det Müller einen legendären Mazda Cosmo Sport 110 S, der sich in einem miserablen Zustand befindet, wieder startklar. Zum Ende soll der Cosmo bereit sein für eine Teilnahme an der Jubiläumsausgabe der Hamburg-Berlin-Klassik 2017.

Aber so ein alter Cosmo parkt auch nicht an jeder Ecke und daher kam das kürzlich eröffnete „Mazda Classic – Automobil Museum Frey“ in Augsburg mit ins Spiel. Mazdafans und passionierte Auto-Schrauber kommen bei der Show gleichermaßen auf ihre Kosten, denn neben dem Restaurationsprozess werden immer wieder Anekdoten aus der Mazda-Historie erzählt. Die beiden Moderatoren bekommen übrigens bei ihrer Mission von verschiedenen Experten Unterstützung, denn so ein altes Rallye-Auto hat einen ganz eigenen Charakter.

Hier geht’s zur ersten Folge!

Photo & Video Credit: Mazda Deutschland

SlowandFast

Slow vs Fast: Wer ist schneller?

„Schneller Fahrer, langsames Auto“ vs. „Langsamer Fahrer, schnelles Auto“

Slow vs. Fast: Wer ist schneller?



Was kommt dabei heraus, wenn man einen langsamen Fahrer in ein schnelles Auto und einen schnellen Fahrer hinter das Steuer eines langsamen Autos setzt? Donut Media hat es am Beispiel des eigenen Teams getestet und uns mit dem Ausgang überrascht.

by Patrizia Zernatto





Donut Media machte den Test

Was fällt bei einem Rennen mehr ins Gewicht, das Auto oder der Fahrer? Man würde denken es handelt sich um eine Kombination aus beidem, wenn man allerdings zwischen schnellem Auto und gutem Fahrer entscheiden müsste, dann hätten wir wohl eher auf den Fahrer getippt.

Falsch gedacht! Anscheinend bekommt selbst der lahmste Sonntagsfahrer im richtigen Auto ein wenig Rennfieber und so gab der Head Writer von Donut im Mercedes-Benz CLA45 AMG wirklich Gas. Trotz all der Erfahrung konnte der Creativ Director der Videoproduktionsfirma im Mitsubishi Mirage nicht mithalten. Das Rennen ging jedoch nicht nur knapp an den “langsamen Fahrer”, sondern er schlug den “schnellen Fahrer” um ganze acht Sekunden. Wobei der Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen schon sehr gigantisch ist…vielleicht hätte man sich da ein Bisschen mehr annähern können.

Photo & Video Credit: Donut Media

Hallo

Video: Die 8 verrücktesten Motorsportarten

Pack das Schwein und los!

Video: Die 8 verrücktesten Motorsportarten

Dass die Formel-1 in den letzten Jahren zunehmend an Zuschauern verloren hat, muss nicht zwangsweise am immer enger werdenden Reglement und der schwer zu brechenden Dominanz mancher Ställe liegen.

Text: Maximilian Barcelli

Andere Väter haben auch schöne Töchter. Nach diesem Motto wenden sich immer mehr Menschen von der Königsklasse im Motorsport ab, denn auch wenn die laufende F1-Saison eine spannende zu werden scheint, existieren mittlerweile enorm viele verschiedene Rennsporte, die einzelne Individuen bedienen und diverse Bedürfnisse abdecken. Die acht verrücktesten dieser Motorsportarten hat der YouTube-Kanal Car News Central zusammengefasst – wir sind gleichermaßen begeistert wie schockiert.

Das Video startet mit dem Offroad-Rennen „King of the Hammers“, der erste Herzkasperl ereilt uns dann bei der Onboard-Action eines Sprint Bootes, das wie wahnsinnig durch das Wasser heizt. Vor allem das wendige Verhalten der Boote in engen Kurven lässt uns die Luft zum Atmen weg. Nicht minder aufreibender sind die nächsten Clips.

In diesen wird das „Sand-Drag Racing“ vorgestellt, ein Rennsport, dessen Name eigentlich schon alles sagt. Man stelle sich vor: Mehrere Tausend PS, eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nicht einmal einer einzigen Sekunde. Und dann denkt sich da jemand quasi „nein, das ist noch nicht verrückt genug“. Wie kommt man sonst auf die Idee, einem Dragster Geländereifen zu montieren und diesem auf sandigem Untergrund Auslauf zu gewähren. Wir erfreuen uns jedenfalls an den spektakulären Bildern.

Auch die „Formula Offroad“ bietet den Zusehern Szenen, die sich ins Gedächtnis einprägen. Der kurioseste Rennsport und somit verdienter Abschluss eines gelungenen Videos, ist aber das „Pig N Ford Race“. Einmal im Jahr kommt es in Oregon zu diesem prestigeträchtigen Rennen. Was dabei passiert, seht ihr im Video. Mir fehlen nämlich die Worte, um die Kuriosität dieses Rennsportes auf Papier (soll heißen: ins Netz) zu bringen.



Subaru

Der Subaru WRX ST Type RA NBR Special

Neuer Tag, (fast) neuer Nordschleifen-Rekord

Der Subaru WRX ST Type RA NBR Special am Nürburgring

Ein Rekord hier, ein Rekord da – Autos in die grüne Hölle zu schicken um deren Sportlichkeit unter Beweis zu stellen, ist beliebter als je zuvor.



Text: Maximilian Barcelli

Dass in letzter Zeit so viele neue Nordschleifenrekorde purzelten, liegt nicht nur am Fortschritt in der Automobilindustrie, viel mehr wird heutzutage aus jeder Testfahrt ein Rekord rausgequetscht. Ob schnellstes Elektroauto, Viertürer, Heck- oder Fronttriebler – irgendwie ist irgendwer immer flotter, als jemand zuvor.

Stichwort Viertürer: Da hat sich nämlich schon länger (ist ein Jahr tatsächlich lang?) nichts getan. Unangefochtene Nummer eins am Nürburgring ist die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, welche in 7 Minuten und 32 Sekunden die grüne Hölle meisterte. Jetzt setzt Subaru nach – oder versucht es zumindest, denn wie im Video zu sehen ist, hat jemand seine Suppe nicht gegessen und den Japanern ein Regenwetter auf der Nordschleife beschert.

Chancenlos schwimmt der Subaru die grüne Hölle entlang, doch alles nur halb so wild, finden wir. Denn recht zufriedenstellend wäre der Rekord wohl kaum. Ein Blick in den Subaru WRC ST Type RA NBR Special verrät nämlich, dass es sich um ein Fahrzeug, welches für die Rennstrecke gebaut wurde, handelt. Im Gegensatz zum Subaru lässt es sich mit der Quadrifoglio – halt nach einem kleinen Umweg auf die Nordschleife – auch mit Familie im Gepäck bequem nach Lignano reisen.


Zerouno

Der Zerouno ist bereit für den Salone dell’Auto di Torino

Audi-Technik und italienische Formen

Der Zerouno ist bereit für den Salone dell’Auto di Torino



Der Zerouno wurde bereits beim Genfer Autosalon vorgestellt, doch jetzt macht sich der Supersportler von Italdesign auf zum Salone dell’Auto di Torino und bald schon könnte man eines der fünf Exemplare auf den Straßen sehen.

by Patrizia Zernatto

5 x Supersportler

Italdesign, das italienische Fahrzeugdesign-Studio, feierte mit seiner neuen Abteilung Automobili Speciali Debüt am Genfer Autosalon und stellte dort den für die Straße zugelassenen, auf fünf Stück limitierten Zerouno auf der Basis des Lamborghini Huracán vor. Da der exklusive Supersportler auf diesem basiert, bringt er auch 610 PS mit ins Rennen und katapultiert sich damit von Null auf 100 in 3,2 Sekunden. Erst bei 330 km/h ist Ende im Gelände – äh, wohl eher auf der Straße..

Aber all das ist bereits vom Lambo bekannt, was ist am Supersportler aus der Designschmiede der Audi-Tochter so besonders? Der außergewöhnliche und besonders exklusive Look!





Das Logo der Serie ist wie bei Lamborghini ein Stier, doch im Fall von Italdesign haben sich die Designer vom Wappen der Stadt Turin inspirieren lassen, denn dort hatte die Firma von 1968 bis 1974 ihren Hauptsitz. Die Karosserie besteht ausschließlich aus Carbonfaser und macht den Zerouno besonders leicht. Die Front ist voll von Flügeln und kiemenartigen Luftschächten und wirkt damit betont aggressiv, außerdem befindet sich vorne als Markenzeichen das verlängerte Sechseck. Die Kunden können den Wagen übrigens individualisieren und so etwa eine Wunschlackierung oder das Racing Kit mit 800 PS Leistung ordern. Auch im Interieur sind der Personalisierung kaum Grenzen gesetzt. Als Bonus bekommen die exklusiven Kunden auch die Möglichkeit, die limitierte Excalibur Spider Italdesign Edition-Uhr von Roger Dubuis zu kaufen. Wenn schon, denn schon, oder?





Alle fünf „0-1″er sind natürlich bereits vergeben, allerdings markiert der Zerouno nur den Start der Kleinstserienproduktion. Italdesign verspricht, alle 18 bis 24 Monate einen neuen Supersportler auf den Markt zu bringen.

Photo & Video Credit: Italdesign Official

Jaguar-Land-Rover-Portland-Tech-Incubator

Smart Tones von Jaguar Land Rover & LISNR

Alle herhören, bitte!

Smart Tones von Jaguar Land Rover & LISNR

Das sind ja kluge Töne: Jaguar Land Rover schließt sich mit der amerikanischen Firma LISNR zusammen um Autos in Zukunft mit „Smart Tones“ zu kontrollieren.

by Patrizia Zernatto





Teamwork

Von der Entwicklung von Fahrerüberwachungssystemen bis hin zu Mapping-Diensten, neue Startups erobern sich ihren Platz in den Technologiesegmenten der Automobilindustrie und die Startup-Initiativen der großen OEMs (original equipment manufacturers), wie das Jaguar Land Rover Tech Incubator Programm liefern sich ein Rennen darum, wer sich die innovativsten Köpfe sichern kann.

JLR angelte sich nun eine Kooperation mit LISNR und deren “Smart Tones”. Hierbei handelt es sich um ein Ultraschall-Kommunikationsprotokoll, dass eine Schnittstelle zwischen Telefon und Fahrzeug herstellt.

“We are looking for and investing in technologies that improve in-car connectivity and bring cars, devices, and their users closer together. Lisnr is one of the most compelling technologies we’ve seen in this space, and we believe working with them will bring us closer to our goals of complete car and device connectivity,” so Danielle Alexander, der General Manager von Jaguar Land Rover Tech Incubator.



  • Jaguar Land Rover Tech Incubator Team

  • LISNR Team

  • LISNR Technologie



Diese Technologie ermöglicht den Datenaustausch über Ultraschalltöne und JLR möchte damit einen neuen Weg finden, über den die Umgebung mit dem Auto kommunizieren kann. Die Smart Tones liegen außerhalb der Hörreichweite des Menschens und senden geräuschlos Daten zwischen den verschiedenen Geräten hin und her. Die App verbindet sich entweder via Bluetooth oder Wifi mit dem Fahrzeug und sobald die Verbindung hergestellt wurde, werden die Töne bzw. Daten auch schon ausgetauscht. Mit LISNR erkennt das Fahrzeug dann zum Beispiel den Fahrer anhand seines Smartphones und bereitet automatisch die passenden Einstellungen, wie Sitz-, Spiegel- oder Lenkradposition vor.

Photo Credit: JLR, LISNR

1998 vs 2015 Toyota Corolla_Header

Toyota Corolla Crash Test: 1998 vs. 2015

Alt gegen Neu

Toyota Corolla Crash Test: 1998 vs. 2015



Das Crash Test Center ANCAP stellte 17 Jahre Fahrzeugentwicklung auf die Probe und ließ zwei Toyota Corolla auf Frontalangriff gehen.

by Patrizia Zernatto

Crashtest der Generationen

In Down Under machte man mit dem ANCAP (Australasian New Car Assessment Program) den Test: Wie schneidet ein Toyota Corolla aus dem Jahr 1998 gegen ein Modell von 2015 ab? Der Unterschied ist gewaltig und zeigt, was sich in nur wenigen Jahren in der Technik alles tun kann.

Heutzutage ist ein hohes Maß an Sicherheit Standard bei allen Neuwagen, doch vor nur wenigen Jahren sah die Welt noch ganz anders aus. Im Test zeigt sich genau, dass man bei dem Unfall im Modell von 1998 bei 40 mph (etwa 64 km/h) schwere Verletzungen im Kopf-, Rumpf- und Bein-Bereich erlitten hätte. Der alte Corolla ist aber nicht das einzige Fahrzeug, das so miserabel abschneidet. Diese Ergebnisse findet man auch bei anderen Automarken immer wieder.

Studien aus Australien und Neuseeland besagen, dass Passagiere in Autos mit Baujahr vor 2000 doppelt so häufig tödlich verunglücken, als in Unfällen mit Autos mit modernen Sicherheitsausstattungen. Das Durchschnittsalter der Autos in Neuseeland liegt bei mehr als 14 Jahren und ANCAP Boss James Goodwin erzählte im Interview, dass das Durchschnittsalter von Fahrzeugen, die in Unfälle mit Todesfolge verwickelt waren, in diesem Jahr von 12,5 auf 12,9 Jahre gestiegen ist. Das ist besonders kritisch, da vor allem unerfahrene oder alte Menschen die gefährdeten alten Autos fahren. Der Wagen erlitt katastrophale strukturelle Schäden, während die Insassen des 2015er Corolla gut geschützt waren. Die erhaltene Punktanzahl von 0,4 für das alte Modell und 12,93 von 16 Möglichen für das Neue spricht Bände.

Ein Hoch auf die Technik und moderne Sicherheitssysteme!

Photo & Video Credit: AANewZealand

GT3_edition-50_3

Mercedes-AMG feiert Geburtstag mit der GT3 Edition 50

Happy Birthday, Mercedes-AMG!

Mercedes-AMG feiert Geburtstag mit der GT3 Edition 50



Zum 50. Geburtstag von Mercedes-AMG kommt ein limitiertes Rennwagen-Sammlerstück unter die Leute. Vom AMG GT3 Edition 50 wird es allerdings nur fünf exklusive Modelle geben.

by Patrizia Zernatto

50 Jahre und kein wenig müde

Kaum zu glauben, doch Mercedes-AMG feiert dieses Jahr doch tatsächlich schon seinen 50er und das tut man mit einer exklusiv ausgestatteten Ultra-Kleinserie, die sich an Automobilsammler mit Adrenalin im Blut richtet.

Auf den ersten Blick sollte man meinen, die Edition 50 unterscheidet sich nicht viel vom GT3-Rennwagen, der die Basis für dieses außergewöhnliche Sondermodell bildet, doch 150 PS mehr erzählen eine andere Geschichte. Im Gegensatz zum GT3, der einen Restriktor über die Balance of Performance tragen muss, generiert die Sonderedition aus dem 6,2 Liter Saugmotor rund 650 PS. Die Edition 50 begeistert dazu noch mit einem einzigartigen Farbkonzept, umfangreicher Sonderausstattung und ist auf lediglich fünf Exemplare limitiert. Kein AMG-Fahrzeug zuvor bekam diese auffällige Sonderlackierung, die einen besonders schönen Kontrast zum „50 YEARS AMG“-Signet in Real Black auf der Motorhaube bildet. Noch dazu sorgt die offene Performance-Abgasanlage für ein akustisches Alleinstellungsmerkmal und der Verzicht auf den Restriktor für optimierte Leistung.

Wie vom GT3 gewohnt, dominiert im Inneren die funktionelle Rennwagen-Atmosphäre, allerdings sind auch hier viele Akzente in Real Black gehalten oder im Carbon Look gestaltet. Das Sammlerstück hat auch auf der Beifahrerseite eine Sitzschale und beide Sechs-Punkt-Gurte tragen das markante, silbern eingerahmte „50 YEARS OF DRIVING PERFORMANCE“ Logo.


Die limitierten fünf Exemplare werden übrigens die Chassis-Nummern 51 bis 55 tragen und auf Wunsch erhält der glückliche Besitzer einer Edition 50 ein persönliches Rennstreckencoaching im Rahmen eines Inbetriebnahme-Events.

Photo Credit: Mercedes-AMG

Amarok Tischer

VW Freizeitmobile – Camper & Glamper

VW Freizeitmobile – Camper & Glamper


Reisen ohne festen Wohnsitz





Die VW Nutzfahrzeugsparte offeriert auf Basis von T6, Caddy und Amarok – demnächst auch Crafter – eine breite Palette an Konfektions-Freizeitfahrzeugen. Die können zur luxuriösen mobilen Bleibe weiter aufgepeppt werden.

Text: Beatrix Keckeis-Hiller
Fotos: Hersteller

Jeder reist auf seine Weise. Manche kommen mit einer Kreditkarte als Gepäck aus. Andere peilen keinerlei festen Urlaubswohnsitz à la Hotel und Pension an. Die wollen individuell wegfahren, örtlich beweglich bleiben und trotzdem einen möglichst kompletten Haushalt dabeihaben. Das kann man sich – abgesehen von der Möglichkeit des Zeltens (was aber gepäcktechnisch einigermaßen einschränkt) – mit einem Wohnwagen einhandeln. Wer aber so ein recht unhandliches Anhängsel nicht mitziehen mag, der ist möglicherweise mit einem Reisemobil besser bedient. Vor allem wenn man es vorzieht, nicht dorthin zu fahren – und zu verweilen – wo schon viele andere sind, sondern vorhat, abgeschiedene Plätze (aufzu)suchen.

California Dreaming

Campingmobile liegen im Trend. Tendenz steigend. Dementsprechend nimmt die Zahl der Anbieter zu. Die Volkswagen Nutzfahrzeugsparte ist mit einer Reihe von Modellen vertreten, teils mit Fahrgestellen, teils mit Basis-, teils mit kompletten Aufbauten. Der Transporter, mittlerweile bei T6 angelangt, ist eine fixe Größe, als konfektioniertes Freizeit-Mobil namens „California“. Als Nachfahre des legendären „Bulli“, den frühen VW-Bus-Umbauten fürs Reisen, ist er jetzt ein Objekt der Träume jener, die im Urlaub von festen Wohnsitzen unabhängig sein wollen.





Die Grundversionen heißen „Beach“, „Coast“ sowie „Ocean“ und sind je nachdem rudimentär oder bereits recht elitär grundausgestattet: mindestens mit Ausstelldach, Bett und Campingmöbeln. Zusammengebaut werden sie in Handarbeit, in einem Zweigwerk der VW Nfz-Zentrale in Hannover, im Manufaktur-Werk Limmer, wo man den Tischlern, Installateuren, Elektrikern etc. gegebenenfalls beim Kücheneinbau, der Verkabelung und weiteren Montageschritten zuschauen kann.

Auch klein ist campingfein

Aber auch mit den kleineren Nützlingen wie dem Caddy kann man campen. Die entsprechende Sonder-Version heißt ebenfalls „Beach“, sie wird in der Standard- und in der Langvariante offeriert, mit serienmäßig beidseitigen Schiebetüren, wahlweise als Benziner, Diesel oder Erdgas-Trieblig und optional mit Allradantrieb. Zur Aufpreis-Mitgift gehören Kühlfach, Outdoor-Möbel, flexible, ausbaubare Sitze, Vorzelte und Zusatzheizung.




Erst recht tauglich für individuelle Abwege, vor allem in weniger wegsames Gelände, ist der Amarok. Harte Naturen kommen vielleicht mit der Ladefläche als Schlafplatz aus. Addiert man das Hardtop bleibt’s auch dann halbwegs gemütlich, wenn das Wetter nicht ganz freundlich ist. Ist eine Cargo-Box an Bord, ist auch das Gepäck geordnet verstaubar.

Unabhängigkeit im Unwegsamen

Doch das ist alles, selbst wenn – wie im Falle des Top-California – topausgestattet erst einmal eine Basis, eine Grundlage für weitere Aus- und Umbauten. Volkswagen kooperiert dafür mit zertifizierten Umbau-Spezialisten unterschiedlicher Größenordnungen. Alle, ob Groß- oder Kleinunternehmen, fertigen individuelle Lösungen für das Reisen ohne festen Wohnsitz an. Dabei ist vieles, fast alles, möglich. Nicht alleine auf der am häufigsten gewählten Basis, der des Transporters, die zu einem steigenden Prozentsatz mit Allradantrieb und zumindest basaler Offroad-Tauglichkeit ausgestattet ist.





Besonders eindrucksvoll ist etwa ein Anbau für den Amarok, realisiert von Geho-Cab, zum Verkauf, aber auch zur Vermietung. Mit Anleihen aus dem Bootsbau wiegt die leere Aufsatz-Kabine aus Carbon, samt Türe, Fenster und Luken gerade einmal 210 Kilo. Die mögliche Einrichtung kann von geräumigem Schlaf- sowie Sitzbereich, Stauräumen, Küche, WC, Dusche alle erdenklichen Stückeln spielen, inklusive Weinkeller in einem Bodenfach. Mit 130-Liter-Frischwassertank und Solaranlage auf dem Dach ist der Pick Up wirklich tauglich für ein paar Tage Einsamkeit, ob in der marokkanischen Wüste oder im isländischen Hochland.





Andere Anbieter, wie etwa bimobil und Tischer, haben eine isolierte, robuste und offroadtaugliche Aufbauvariante in Sandwich-Bauweise realisiert, die auch für sich alleine stehen kann – mit unkompliziertem Abkoppelungs- und Andockverfahren (auch das Ab- sowie Wiederaufbauen der Pritsche ist so simpel wie möglich ausgedacht und machbar). Das Innenraum-Konzept der Wohnkabine mit bis zu fünf unterschiedlichen Grundrissen ist auf Wunsch mit Holzmöbeln ausgestattet und bietet dabei immer noch Platz genug, einen schmalen Scooter einzuladen oder ein, zwei Fahrräder.

T6, Caddy, Amarok, Crafter

Eine Reihe weiterer Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Volkswagen Nutzfahrzeuge eine breite Palette an Um- und Aufbaulösungen im Programm, soferne man nicht selbst Hand anlegen will – oder kann – um seine persönliche Interpretation eines mobilen Reisehauses für Urlaub und Freizeit zu realisieren. Schließlich will nicht jeder im hart verdienten Urlaub von Papptellern essen, mit Löskaffee durchkommen und sich den Rücken auf schlechten Matratzen krummliegen. Die Mehrzahl der Aufbau-Spezialisten hat sich auf den Transporter spezialisiert. Die Bandbreite reicht von der einfachen und simplen, im Spirit des Ur-Bulli gehaltenen, bis zur hochkarätigen Luxus-Ausstattung mit dezidierter Wintertauglichkeit. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Amarok. Steigend ist die Nachfrage nach Camping-Caddys.





Nachfolgend eine Auswahl an spezialisierten Unternehmen, die VW Reisemobile veredeln, unter Bedachtnahme darauf, dass die Umbauten auch im schnöden Alltag verwendbar bleiben. Behl Mobile: T6, bimobil: Amarok, T6, Campmobil Schwerin: Caddy, Campocito: T6, DiPa: T6, Fischer: T5, T6, Flowcamper: T6, Geho-Cab: Amarok, Multicamper: T6, Polyroof: T6, Reimo: Caddy, T6, Spacecamper: T6, Terracamper: T6, Tischer: Amarok, Werz: T6, Woelcke: Amarok.