All-new Honda Civic Type R races into view at Geneva

Honda Civic Type R: Hear me Roar!

Hear me roar!

Starring Honda Civic Type R



Der Honda Civic ist eine dieser Kultkarren, die es schon ewig gibt und die immer ihre Fans haben werden. Und um Letztere zu befriedigen, darf eine Sportversion auf keinen Fall fehlen. In diesem Fall heißt ebendie Civic Type R und hat einiges zu bieten. Die Neuauflage 2017 hat nun ihren allerersten öffentlichen Soundcheck abgeliefert – und macht damit Lust auf mehr.

Text: Jakob Stantejsky



Ja, von der einen Minute Video bekommen wir leider tatsächlich nur während der letzten paar Sekunden wirklich was auf die Ohren. In dieser Hinsicht hätten wir uns natürlich auch mehr gewünscht. Doch was wir hören, taugt richtig viel! Jetzt können wir uns jedenfalls sicher sein: Der neue Civic Type R schaut nicht nur extrem fetzig aus, er klingt auch richtig hungrig – am Speiseplan steht vor allem Fahrspaß.



Das bereitgestellte Besteck ist mehr als nur tauglich: der 310 PS-Vierzylinder arbeitet mit bis zu 400 Nm Drehmoment daran, den Civic Type R auf bis zu 270 km/h zu jagen. Von 0 auf 100 löffelt man sich in kurzweiligen 5,7 Sekunden, während der Wagen in großen Schlucken 7,3 Liter auf 100 km zu sich nimmt. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins: der Tisch muss gedeckt werden! Denn noch müssen wir auf den Civic Type R ein wenig warten. Bis dahin können wir uns ja nochmal daran erinnern, dass er seit 2015 (damals noch als Entwicklungsmodell) auch den Rundenrekord auf der Nordschleife unter allen frontgetriebenen Kompaktsportlern hält.


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Der neue Kia Picanto geizt nicht mit Reizen

Ein ausgewachsener Winzling

Der neue Kia Picanto geizt nicht mit Reizen



Er mag zwar ein Winzling sein, doch für Kia ist er eine große Nummer. Denn der Picanto gehört bei uns zu den meistverkauften Modellen der Koreaner. Kein Wunder also, dass sie sich für die dritte Auflage richtig Mühe gegeben haben. Sie startet am 1. April und bleibt wie der Vorgänger zumindest in der Basisversion im psychologisch wichtigen vierstelligen Bereich bei 9.990 Euro.  Doch wo die Konkurrenz auf die Magie der kleiner Preise setzt, putzt Kia den Picanto mächtig heraus und staffiert ihn aus wie einen Großen.

Von Thomas Geiger



Es gibt deshalb nicht nur Infotainment-Highlights wie eine große Touchscreen-Navigation, eine kabellose Ladeschale fürs Smartphone und als neues Sicherheitsfeature einen autonomen Notbremsassistenten mit Radarauge. Sondern zum ersten Mal legen die Koreaner den Picanto auch in einer GT-Linie auf. Die sieht außen mit neuer Schürze und roten Zierelementen aus wie ein kleiner Sportwagen und glitzert innen mit reichlich Klavierlack und schmeichlerisch weichem Leder. Sogar Sitz- und die bei Kia fast unvermeidliche Lenkradheizung sind dann an Bord. Dann allerdings klettern auch die Preise und man bewegt sich jenseits von 15 000 Euro schell auf einem Niveau, auf dem auch Rio oder Vers schon erreichbar sind.



Doch man muss nicht so tief in die Tasche greifen, um zumindest ein paar Vorzüge des Generationswechsels mitzunehmen. Der Auftritt ist auch ohne des GT-Paket elegant und erwachsen, der Wendekreis ist ein bisschen geschrumpft und von den die neuen Platzverhältnisse profitiert man im Basismodell genauso wie in der Topversion. Denn obwohl der Picanto mit 3,60 Metern genauso groß ist wie bisher, ist er innen deutlich gewachsen. Man sitzt in beiden Reihen spürbar besser und der Kofferraum macht seinem Namen jetzt alle Ehre. Er legt um 25 Prozent zu, bekommt einen doppelten Boden und fasst jetzt 255 Liter. Allerdings ist er so schmal, dass man trotzdem ein bisschen puzzeln muss, wenn man einen Koffer aus dem Handgepäck hinter die Klappe zwängen will.

Auch bei den Motoren macht Kia keinen Unterschied – bislang zumindest. Denn unabhängig von der Ausstattung gibt es den Picanto mit zwei bekannten und im Detail optimierten Benzinern: Einem 1,0-Liter-Dreizylinder mit 67 PS und einem Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum und 84 PS.



Sonderlich spritzig ist der Winzling damit zwar nicht. Doch weil der Stadtflitzer mit seinen knapp 1 000 Kilo nichts wiegt und das leider nur fünfgängige Getriebe gut abgestufft ist, kommt man zumindest mit dem 1,2-Liter trotzdem flotter in Fahrt, als  man es bei  12,0 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 vermuten würde. Und wenn man nur lang genug auf dem Gas bleibt, hat man irgendwann tatsächlich 173 km/h auf dem Tacho.

Dabei wirkte der Kia erwachsener und größer als er eigentlich ist: Das Fahrwerk ausgewogen, die Lenkung feinfühlig und vor allem die Dämmung so gut, wie man es von deutlich größerem Autos kennt, macht er einen soliden und souveränen Eindruck und lockt bisweilen sogar auf die Langstrecke.

Kein Wunder, dass die Koreaner mit dem Kleinen noch Großes vorhaben: Ab Herbst gibt es den Dreizylinder auch als Turbo, der mit 100 PS sogar bei GTI & Co an den Kofferraum klopfen will.

Model 3

Sehen wir hier das fertige Tesla Model 3?

Von pubertären Witzen und mehr

Sehen wir hier das neue Tesla Model 3?


In Bälde wird Tesla sein Portfolio um ein weiteres Fahrzeug ergänzen: Das Model 3. Dieses wird so etwas wie der kleine und preiswertere Bruder des Model S, ohne dabei auf Tesla-Werte wie Sicherheit und High-Tech zu verzichten. Nun hat Elon Musk ein erstes Video einer „release candidate version“ des Model 3 getweetet. Viele Leute beschäftigen sich zurzeit aber eher mit der Modellbezeichnung, anstatt mit dem Auto selbst.

Text: Jakob Stantejsky


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Gut, aus diesem Video kann man jetzt nicht allzu viele Schlüsse ziehen, da ja auch noch keine Garantie besteht, dass das Model 3 genau so auf den Markt kommt. Viel wird sich aber höchstwahrscheinlich nicht mehr verändern, daher können wir uns mit den Formen schon mal anfreunden. Laut der Tesla-Website wird der neueste Stromspross 354 km Reichweite draufhaben, ebenso wie eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter sechs Sekunden. Der US-Preis soll bei ungefähr 35.000 Dollar beginnen, Schnäppchen wird das Model 3 in Europa also ganz sicher keines. An der obigen Adresse könnt ihr euer Model 3 übrigens für 1.000 Euro bereits vorbestellen. So, und was war das jetzt mit der Modellbezeichnung? Ganz einfach: Schon mehrfach wurden Stimmen laut, die sich über den „verwirrenden“ Namen des jüngsten Teslas beschwerten. Wieso trüge das Model 3 eine Nummer im Namen, wenn doch die beiden Geschwister S und X sozusagen buchstäblich betitelt sind? Musk hat dazu Folgendes zu sagen:

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Das gute Stück sollte also Model E heißen, damit die drei Fahrzeuge gemeinsam die Buchstabenfolge S-E-X ergeben. Nicht der originellste aller Witze, aber was soll’s? Da Ford sich die Bezeichung Model E aber schon sichern hat lassen, geht das leider nicht und deshalb ist Tesla jetzt nicht SEXy sondern S3Xy. Immerhin, man erkennt es noch. Dafür gebührt Musk auch alle Ehre, schließlich hat er mit viel Einfallsreichtum hart für diesen Moment gekämpft. Ford ist in dieser Geschichte der Bösewicht – andererseits; wen interessiert’s?

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McLaren baut jetzt nach Maß

Extrawürste auf Bestellung?

McLaren baut jetzt nach Maß



McLaren zeichnet sich eigentlich laufend für atemberaubende Sportwagen verantwortlich, wie beispielsweise den 720S. Doch wer noch Verbesserungsvorschläge für die Herren aus England hat, kann diese jetzt bald loswerden. Denn McLaren Special Operations (MSO) wird in Zukunft zwei bis drei Unikate pro Jahr bauen. Gänzlich dem jeweiligen Kundenwunsch angepasst. DAS klingt doch nach der perfekten Gelegenheit für einen wahren Traumwagen.

Text: Jakob Stantejsky



Die Bilder zeigen den McLaren X-1, der 2012 eigens für einen wohlbetuchten Kunden aus Bahrain angefertigt wurde. Auf Basis des McLaren MP4-12C-Carbon-Monocoques und des dazugehörigen Motors wünschte sich der Gute einen Sportwagen, der designtechnisch von diversen Oldtimern, einem Piano und einer Jaeger LeCoultre-Uhr inspiriert sein sollte. Was dabei herausgekommen ist, sieht ziemlich beeindruckend aus und fährt sich ganz bestimmt auch so. MSO hat daran allerdings auch zweieinhalb Jahre gebastelt und was das gekostet haben muss, wollen wir gar nicht so genau wissen.



Offenbar war es jedenfalls lukrativ, denn warum sonst sollte McLaren nun offiziell ankündigen, den teuren Spaß künftig regelmäßig anzubieten? Wir sind schon sehr gespannt auf all die  – sicherlich – verrückten und spektakulären Supersportler, die uns im Laufe der kommenden Jahre erwarten. Auch wenn wir sie selbst nie aus der Nähe sehen, geschweige denn fahren, werden.

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Der Toyota GT86 Tiger geht auf die Jagd

Die Jagd ist eröffnet!

Für den Toyota GT86 Tiger



Der GT86 ist sicher eines der, wenn nicht sogar das emotionalste Auto, das zurzeit die heiligen Hallen Toyotas verlässt. Nun legen die Japaner jedoch noch einen drauf und lassen eine ganz besondere Sonderedition von der Leine: den Toyota GT86 Tiger.

Text: Jakob Stantejsky



Zugegeben, Toyota steht gemeinhin nicht unbedingt für rassige Sportwagen und leidenschaftliche Raserei. Doch der GT86 hatte immer seine kleine, aber sehr feine Fangemeinde. Der spendieren die Japaner nun also den GT86 Tiger, eine für den deutschsprachigen Raum auf 30 Stück limitierte Sonderanfertigung. Die Raubkatze basiert auf der Topausstattung des „normalen“ GT86 und wartet noch mit einigen zusätzlichen Extras auf. Einerseits wäre da einmal die namensgebende Lackierung: Ein exklusiv erhältliches Orange mit schwarzen Zierstreifen und Außenspiegeln, Lufteinlässen und Heckspoiler in der selben Farbe. Die Felgen kommen im eleganten Anthrazit daher. Äußerst fesch ist er schon mal, der Gute. Innen geht es ähnlich edel weiter, mit Leder und Wildleder, das von orangenen Nähten zusammengehalten wird.

Unter der Haube bleibt alles beim Alten, der Motor liefert weiterhin 200 PS aus zwei Litern Hubraum an das manuelle Sechsganggetriebe ab. Wer jetzt schon funkelnde Augen kriegt, muss gar nicht mal so tief in die Tasche greifen (für so ein Sondermodell): Der GT86 Tiger ist schon ab 34.990 Euro erhältlich. Wenn ihr schnell genug seid, natürlich, denn lange werden die 30 Exemplare nicht halten…vermuten wir.

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Der Fiat 500 wird zu Ares

Wenn der Fiat 500 zum Kriegsgott wird…

…heißt er Ares, von Pogea Racing



Ja mei, der Fiat 500! So ein herziges Auto, wie eine kugelige Schuhschachtel auf Rädern! Vergesst das alles mal ganz rasch. Denn der Ares von Pogea Racing hat 404 PS. Und wir fragen uns: Warum nicht 500, der Name lädt doch dazu ein!

Text: Jakob Stantejsky



Pogea Racing…das klingt nach einer Tuningwerkstatt irgendwo im sonnigen Italien. Falsch gedacht, die Herren sitzen in Friedrichshafen am Bodensee und haben sich einfach nur auf Italo-Autos spezialisiert. Ihr neuestes Projekt hört auf den klingenden Namen Ares, wie der griechische Kriegsgott. Dahinter verbirgt sich ein Abarth 500, der gekonnt umgestaltet worden ist. Der 1,4-Liter-Benzinmotor (was, das soll sportlich sein?) produziert nun 404 PS (ja, das ist allerdings sportlich!) und 445 Nm Drehmoment. 4,7 Sekunden dauert es, bis der Kugelblitz mit 100 km/h durch die Gegend donnert. Oder auch mit mehr, schließlich schafft der Nachwuchs-Kriegsgott ganze 288 km/h Spitze. Muss sich lustig anfühlen, in so einem Gefährt.

Ansonsten hat Pogea Racing natürlich innen und außen den Look ganz neu gestaltet. Carbon dominiert in Hülle und Fülle, statt Plastik gibt es jetzt Leder und Alcantara und die äußere Form wurde selbstredend ebenfalls aggressiver angelegt. Wenn euer Interesse geweckt sein sollte: Der Ares wird 58.950 Euro kosten, aber es wird lediglich fünf Stück geben. Also los, Sparschwein schlachten!

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Der Dodge Demon in The Fate of the Furious

The Fate of the Furious-Musikvideo

Vorhang auf für den Dodge Demon


2018 wird der Dodge Demon losgelassen. Bisher ist nicht viel an Material verfügbar, außer einigen Teaservideos und -bildchen. Im neuen Musikvideo zu „Go Off“ vom Soundtrackalbum des bald erscheinenden Actionkrachers „The Fate of the Furious“ dürfen wir den Dämonen nun ein erstes Mal wirklich in Aktion erleben.

Text: Jakob Stantejsky



Der Dodge Demon ist im typischen Familiengewand unterwegs, ihr habt ihn im Trailer also sicher leicht erkannt. Doch datentechnisch weiß man bisher fast gar nichts über das Muscle Car, das 2018 auf den Markt kommen wird. Es ist lediglich bekannt, dass der Challenger SRT Demon höchstwahrscheinlich stärker als die Dodge Challenger SRT Hellcat sein wird, die ja mit 707 PS schon an und für sich ein ziemliches Monstrum in jeder Hinsicht darstellt. Von 768 PS ist die Rede, die man aus Hinweisen in den diversen Teasern erahnen können will. Ach ja, über die Reifen wissen wir ganz genau Bescheid: Es wird sich um Nittos NT05R handeln, die ihres Zeichens waschechte Draggummis sind. Damit wäre der Demon das erste Serienauto, das solche Hochleistungsreifen spendiert bekommt. Bei so viel Kraft ist jedes Bisschen mehr an Grip außerdem sicher nichts Falsches. Leichter wird der Demon außerdem, im Vergleich zur Hellcat sollen rund 90 Kilogramm fehlen.

Der Dodge Demon war ja schon vorher spannend, doch nachdem wir jetzt den ersten ungehinderten Blick auf ihn werfen konnten, ist unsere Vorfreude doppelt gewachsen: Auf den Film und auf den Demon. Dem ist übrigens eine ganze Website voller Videos, wie unten zu sehen, gewidmet – also viel Spaß beim Schauen!


Elise Sprint banner

Lotus Elise: Featherweight Champion

Featherweight Champion

Die neue Elise wiegt nicht mal 800 Kilo



Die Lotus Elise zählt zu den absoluten Kultkarren. Ihr Markenzeichen seit Jahrzehnten? Klein, schnell, wendig, stark und leicht. In der neuen 2017er-Auflage haben die Herren aus England sich besonders letztere Eigenschaft zu Herzen genommen und die Elise auf unter 800 Kilo abgespeckt. Doch wie geht das?

Text: Jakob Stantejsky



Die Erfolgsformel

Das Prunkstück der Reihe, das auf den Namen Lotus Elise Sprint hört, hat im Vergleich zum Vorgänger auch am meisten Gewicht verloren. 839 Kilogramm minus 41 Kilogramm ergibt schlanke und ranke 798 Kilogramm, das ist immerhin eine Gewichtseinsparung von fast fünf Prozent. Möglich machen dies:

1 Lithium-Ionen-Batterie (-9 Kilo)
2 Carbonsitze (-6 Kilo)
4 Leichtbauräder (-5 Kilo)
1 Motorhaube und 1 Überrollbügelabdeckung aus Carbon, sowie 1 Heckscheibe aus Polycarbonat (-6 Kilo)
Zahllose andere Verbesserungen, die auch bei allen anderen Modellen vorhanden sind (-15 Kilo)

Ab Mai 2017 werden für die Elise Sprint auch noch spezielle Bremsscheiben erhältlich sein, die nochmal vier Kilo einsparen.

Ähnlich wie der Mazda MX-5 braucht die Elise Dank des Fliegengewichts keinen Riesenmotor unter der Haube, um ordentlich abzugehen. Doch wo Mazda bei knapp über einer Tonne „nur“ maximal 160  PS spendiert, dürfen in der Elise ganze 220 PS zu Werke gehen. Auf der Strecke bedeutet das eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 4,5 Sekunden für das Topmodell (abgesehen von der Elise Cup 250) – ziemlich beeindruckend.



Von außen schaut die gute Elise ja schon sehr fesch aus, aber unser Lieblingsteil befindet sich zwischen den Sitzen: Die einsehbare Schaltmechanik spart nicht nur Gewicht, sondern ist auch mal was ganz anderes und lässt sich ziemlich cool an. Blöd nur, dass halbwegs erfahrene Lenker nie auf den Schalthebel schauen müssen. So puristisch Lotus auch vorgegangen ist, das heutzutage obligatorische Infotainmentsystem ist auch bei der Elise mit an Bord. Preislich bewegt sich das Fliegengewicht zwischen 40.800 und 62.600 Euro.

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Lucid Air will den Markt erobern

Tesla-Killer, die 137.:

Der Lucid Air will den Markt erobern



Gefühlt alle paar Wochen macht ein neuer Autohersteller auf sich aufmerksam, indem er als Tesla-Killer tituliert wird. Ganz frisch reiht sich Lucid Motors nun ein. Die Amerikaner wollen 2019 ihr erstes Elektrofahrzeug auf den Markt bringen, das dann sogleich massiv einschlagen soll: den Lucid Air. Da ist man sich ganz sicher – mal wieder.

Text: Jakob Stantejsky



Nachdem Lucid Motors Ende 2016 vollmundig ankündigte, ihren eigenen Tesla-Konkurrenten auf die Straße bringen zu wollen, war das Aufsehen groß. Das Design der Studie kam ausgezeichnet an und die versprochenen Zahlen lesen sich mehr als nur gut. Denn bereits das Einstiegsmodell soll 400 PS und eine Reichweite von 385 Kilometern aufweisen und das zu – jetzt kommts – nur 56.500 Euro! Der Vergleich mit Tesla: Das Model S mit annähernd gleicher Leistung kommt auf weniger schlanke 100.000 Euro. Wenn der Lucid Air hält, was versprochen wird, muss man ihm also tatsächlich sehr viel zutrauen.

Zuallererst wird 2019 aber die Launch Edition auf den Markt kommen, die mit 95.000 Euro zu Buche schlägt und dafür 1000 PS und 500 Kilometer Reichweite im Gepäck hat. Erst wenn alle 255 Launch Edition-Lucid Airs verkauft sind, darf der Otto-Normalverbraucher auf das wesentlich günstigere Basismodell spitzen. Billig ist aber halt noch immer was anderes. Wenn ihr aber sichergehen wollt, könnt ihr schon jetzt euren Lucid Air reservieren: 2.500 Dollar werden fürs Einstiegsmodell fällig, 25.500 Dollar sind es bei der Launch Edition.


WRX 1

Im Subaru auf die Rodelbahn

Rodeln mal anders

Und zwar im Subaru WRX STi



Die Briten haben ja durchaus den Ruf, etwas eigen zu sein.  In eine gänzlich andere Kategorie fällt aber Mark Higgins, seines Zeichens auf der Isle of Man geboren. Der hat sich nämlich die Bobbahn St. Moritz-Celerina heruntergestürzt. In einem Subaru WRX STi. Noch Fragen?

Text: Jakob Stantejsky



Seit dem Jahre 1904 wird der Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina befahren. Die Strecke hat also schon einiges gesehen, kann man sagen. Dennoch hat sie sicher Augen gemacht, als Mark Higgins sich in seinem Subaru auf die Rodelbahn begeben hat. Angenehm schaut das Gerüttel nicht aus und von der fröhlich am Beifahrersitz lümmelnden Gefahr wollen wir gar nicht erst anfangen. Aber gut, Herrn Higgins taugt es offenbar – und der Rest der Welt schaut ihm gerne dabei zu. Aus sicherer Entfernung.