Vienna Auto Show 2018: Messerundgang

Messerundgang

Vienna Auto Show 2018



Die Vienna Auto Show 2018 startete gestern mit dem Pressetag und wir waren natürlich unter jenen rastlosen Motorjournalisten, die stundenlang durch die Messe Wien rauschten. Und auch wenn Wien nicht gerade die größte aller Motorshows bietet, so stehen im zweiten Bezirk doch eine Unmenge an Fahrzeugen herum. Im Folgenden bieten wir euch einen Überblick über die spannendsten Exponate.

Text: Jakob Stantejsky



Zwischen neun und neunzehn Euro müsst ihr löhnen, wenn ihr in den kommenden Tagen die Vienna Auto Show heimsuchen wollt. Bis Sonntag bekommt ihr dafür zahllose Autos aus allen Bereichen zu sehen. Fangen wir doch einfach mal mit der Kategorie der Träumer an: Bugatti hat einen pechschwarzen Chiron nach Wien gebracht, den man als Autofan einfach mal in Natura gesehen haben muss. Die Konzernschwestern Lamborghini und Bentley lassen sich auch nicht lumpen und haben den Huracán Performante und den Aventador Roadster, beziehungsweise den brandneuen Continental GT, im Köcher.

Sportlich weiter geht es bei Renault, denn die Franzosen stellen nicht nur den optisch wirklich gelungenen neuen Mégane R.S. aus, sondern auch eine Alpine 110 First Edition ist dabei. Die ist wahrlich ein Meisterwerk geworden und zieht dementsprechend auch die meisten Schaulustigen an – den ganzen Tag über. BMW wäre nicht BMW, wenn die Bayern nicht auch groß auftrumpfen würden: M2, M4 CS, M5, i8 Roadster – sie alle sind mit dabei! Jaguar präsentiert sogar den auf 300 Exemplare limitierten XE SV Project 8, der ja den Nürburgringrekord für die schnellste Limousine hält. Des weiteren findet man noch den Alfa Romeo 4C, Toyota Yaris GRMN, Seat Leon Cupra R, Audi R8 Spyder, Ford Mustang, Mercedes-AMG GT R und so weiter und so weiter.  Im Toyota GT86 kann man außerdem eine virtuelle Runde drehen, während man hydraulisch ordentlich gebeutelt wird.



Doch kommen wir runter vom ganz großen PS-Trip und schauen uns an, was für den Durchschnittskunden dabei ist. Die einfachste Antwort lautet schlicht und einfach: Quasi alles. Denn jeder große Hersteller, egal ob aus Amerika, Europa oder Asien, hat jedes halbwegs neue Auto mit im Gepäck. Eine Weltpremiere gibt es mit dem Citroen C4 Cactus übrigens auch. Sonst ist möglicherweise auch der neue Nissan Leaf von gesteigertem Interesse für all jene, die sich in Richtung Elektroauto umschauen. Kia präsentiert natürlich auch sein neues Liebkind, den Stinger, der ja der deutschen Limousinenkonkurrenz das Leben schwermachen will.

Je nachdem, was man sucht, kann diese Liste wirklich ins beinahe Endlose fortgesetzt werden, doch das will ich uns allen nicht antun. Interessant ist auf jeden Fall der neue Lada Vesta, der als Limousine schon in Österreich erhältlich ist und ab Frühjahr auch als Sportswagon und SW Cross zur Verfügung steht. Mit einem Preis von rund 13.000 Euro bietet er zumindest einen unschlagbaren Preis und er fällt optisch auch nicht ab im Vergleich mit der Konkurrenz. Fürs ganz kleine Budget also durchaus eine Alternative, die ihr euch auf der Vienna Auto Show mal zu Gemüte führen könnt.



Machen wir noch einen Sprung, diesmal vom Sparefroh zum Luxusschiff. Denn Rolls-Royce stellt sowohl den neuen Phantom als auch den Ghost aus, ist aber in der Prunkecke nicht allein. Denn weder Land Rover, noch Porsche, noch Mercedes oder Audi lassen sich lumpen und bringen all ihre Flaggschiffe mit nach Wien. Besonders der Mercedes-Maybach G 650 Landaulet sticht heraus und dreht in Punkto Protz allen anderen eine lange Nase.

Wie ihr sehen könnt: Auf der Vienna Auto Show 2018 ist alles vertreten, von klein bis groß, von billig bis scheißteuer, von praktisch bis abgehoben. Aber die Mischung macht’s sowieso, daher ist es auch genau so richtig. Und auch wenn die ganz großen Neuheiten oder Enthüllungen fehlen – ein Besuch zahlt sich aus, egal ob man jetzt nur zum Spaß vorbeischaut oder tatsächlich auf der Suche nach dem nächsten fahrbaren Untersatz ist. In diesem Sinne: Viel Spaß!


Weltrekord: BMW M5 acht Stunden-Drift

Weltrekord!

Ein acht Stunden-Drift im BMW M5



Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr in irgendwas den Weltrekord haltet und er euch dann plötzlich entrissen wird? Ja, ich auch nicht. Johan Schwartz hingegen, der musste diese bittere Pille schon einmal schlucken, als sein Rekord für den längsten durchgehenden Drift überboten wurde. Doch das ließ der BMW-Instructor und Drift Driver aus Amerika nicht auf sich sitzen. Tankpausen oder vergößerte Tanks? – Johan Schwartz betankt den M5 lieber während des Drifts im Formationsflug.

Text: Jakob Stantejsky /Foto: BMW USA



Und das, obwohl beides ja erlaubt wäre! Aber bei BMW geht’s eben lieber kompliziert, wenn’s auch einfach geht. So macht die ganze Geschichte dann auch gleich doppelt so viel Eindruck und nur darum geht es schließlich. Denn in 8 Stunden 374,17 Kilometer durchdriften kann ja jeder. Ähm… Oder so.

Um jedoch zurück zum Kern der Story zu kommen: Damit man den M5 acht Stunden lang quergehen lassen kann, reicht der eingebaute Tank natürlich nicht. Daher haben die BMW-Ingenieure die Köpfe zusammengesteckt und ein System entwickelt, ähnlich wie bei Tankflugzeugen, mit dem man während der Fahrt, beziehungsweise des Drifts, den Tankstutzen anschließen kann und dann heißt es: “Benzin marsch!” Doch wie im Video zu sehen ist, haben selbst zwei erfahrene Profis Mühe, die Fahrzeuge über längere Zeit parallel zu halten, da die Straße eben doch nicht überall gleich nass ist. So kommt es eben doch zum einen oder anderen mehr oder weniger sanften Zusammenstoß, der Weltrekord gerät jedoch nicht in Gefahr. Und so steht es nach acht Stunden fest – Johan Schwartz stellt im BMW M5 einen neuen Weltrekord im Langstreckendriften auf. Oder besser gesagt zwei. Denn mit 63,17 Kilometern Länge hat BMW nun auch den Weltrekord für den längsten Zwillingsdrift aufgestellt.

Bleibt nur mehr eine Frage offen: Wer braucht diese Rekorde eigentlich alle? Wobei, witzig sind sie ja irgendwie, also warum nicht!

Byton: Die digitale Revolution in SUV-Form

Byton in Las Vegas

Die digitale Revolution in SUV-Form


Dagegen sehen Mercedes S-Klasse, Audi A8 und BMW Siebener aus wie Oldtimer und selbst das Tesla Model X wirkt ein Bisschen wie von gestern. Wer sich zum ersten Mal in die jetzt auf der CES in Las Vegas enthüllte SUV-Studie von Byton setzt, der fühlt sich wie Captain Future auf einer Zeitreise. Denn so digital wie der 4,85 Meter lange Fünfsitzer, so vernetzt und so smart, war bislang noch kein anderes Auto.

Von Thomas Geiger



Kein Wunder, schließlich wollen die Chinesen, die für ihren Angriff auf Tesla & Co vor allem Manager aus dem Team von BMW i abgeworben haben, nicht einfach nur saubere Mobilität bieten, sondern ein bislang ungeahntes digitales Erlebnis. “Unser Concept Car verbindet die digitale mit der automobilen Industrie in einer Art und Weise, die völlig neue Mobilitätserfahrungen ermöglicht”, verspricht Firmenchef Carsten Breitfeld, Nicht umsonst steht der Firmenname für „Bytes in Wheels“ und nicht ohne Grund prangt im Cockpit neben drei soliden Touchscreens der mit 125 mal 25 Zentimetern größte Bildschirm, der es bislang in ein Auto geschafft hat.



Die technischen Daten des schnittigen SUV mögen weniger spektakulär sein: 520 Kilometer Reichweite mit 95 kWh großen Akkus, 80 Prozent Ladung in 30 Minuten, 350 kW Leistung, 720 Nm Drehmoment und Fahrleistungen auf dem Niveau eines Sportwagens – das kennt man auch von Tesla & Co. Und auch Autos wie der E-Tron von Audi oder der i-Pace von Jaguar werden dort hinkommen. Doch was Byton sonst alles bieten will, klingt ziemlich einzigartig. Statt Türgriffen gibt es Kameras, die den Nutzer erkennen, ihm Einlass gewähren und nach einem gespeicherten Profil alle individuellen Einstellungen vornehmen. Bedient wird der Wagen vor allem mit Sprach-, Touch- und Gestensteuerung und weil er Teil eines 5G-Netzwerkes ist, ist er ständig und überall online und connected. Egal ob Kommunikation oder Infotainmemt, ja sogar die Gesundheitsdaten der Insassen stehen auf allen Geräten und an allen Orten der digitalen Lebenswelt zur Verfügung.



Zwar hat es gerade aus China schon viele ambitionierte Elektrostudien mit reichlich digitalem Buhei gegeben. Und erst im letzten Jahr hat Faraday Future auf der CES ein großes Strohfeuer entfacht, von dem aktuell nur noch ein Häufchen Asche übrig ist. Doch so ganz vergleichbar ist Byton mit den anderen Newcomern nicht. Denn erstens strahlen die ehemaligen BMW-Manager eine schier unerschütterliche Zuversicht aus. Und zweites machen sie anders als ihre Vorreiter ziemlich konkrete Angaben zur Zukunft.



So entwickeln sie gerade eine eigene Plattform für ein Modell im Stil der SUV-Studie, die bereits 2019 in den Handel kommen soll. Gebaut in Nanjing in China soll es zuerst im Reich der Mitte auf den Markt kommen, bereits 2020 aber auch in den USA und in Europa angeboten werden. Und wer nicht auf die Top-Version mit den Eckdaten der Studie besteht, sondern mit 71 kWh für 400 Kilometer und mit 200 kW Motorleistung zufrieden ist, den wollen die Chinesen mit einem Richtpreis von 37.500 Euro ködern. Und als wäre das nicht schon Kampfansage genug, sollen in den Jahren darauf erst eine Limousine und dann noch ein Siebensitzer folgen.

Natürlich muss auch Byton erst einmal beweisen, dass es diesmal mehr sind als schöne Worte und leere Versprechungen. Und zumindest in Las Vegas werden sich Bayern und Chinesen damit noch schwertun. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Start-Ups lässt die Nagelprobe nicht lange auf sich warten. Spätestens im nächsten Jahr wird man wissen, wie es um die digitale Revolution bestellt ist.

Honda NSX vs. Tesla Model S P100D

Hybrid gegen Elektro

Honda NSX vs. Tesla Model S P100D



Am Anfang war es noch unglaublich, dass eine voll ausgewachsene Limousine regelmäßig mit allen möglichen Sportwagen in Punkto Längsbeschleunigung den Boden aufwischt, wenn auch eigentlich logisch. Mittlerweile haben wir uns alle daran gewöhnt, dass das Tesla Model S am Dragstrip eine Macht ist – zumindest solange es um Serienfahrzeuge geht. Doch wie schaut es aus, wenn man die Stromlimo mit ihren eigenen Waffen attackiert? Der Honda NSX tut genau das, mit Allradantrieb und drei Elektromotoren.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: DragTimes



In Punkto Leistung schenken sich die beiden Kombatanten nicht viel. So galoppieren im Honda 573 Pferdchen gen Sonnenuntergang, während im Model S P100D 588 Huftiere tollen. Alle vier Räder werden ebenfalls in beiden Schlitten angetrieben, die Traktion sollte also kein Spielverderber sein. Der Knackpunkt liegt jedoch im Antrieb und im Gewicht. Denn der Japaner kommt mit einem 3,5 Liter großen, turbogeladenen V6 und ganzen drei (!) Elektromotoren daher, während der Amerikaner seinen Vortrieb aus zwei Stromkraftwerken schöpft. Außerdem wiegt der Tesla knapp über zwei Tonnen, während der Honda mit ca. 1.700 Kilogramm in diesem Vergleich das Fliegengewicht gibt. Wer obsiegt also im Duell der rohen E-Gewalt gegen den ausgeklügelten Hybridsportler? So viel sei gesagt: In zwei Rennen gibt es zwei Sieger und wenn es nicht über eine Viertel- sondern eine Halbmeile ginge, dann würde der NSX das Model S definitiv ganz schön alt aussehen lassen.

The Grand Tour: Farmkhana mit Jeremy Clarkson

The Grand Tour

Farmkhana mit Jeremy Clarkson



Wenn Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May sich daran machen, irgendetwas zu parodieren, bleibt meist kein Auge trocken. In diesem Fall nimmt sich Ersterer Ken Block und sein Gymkhana vor. Denn wer braucht auserlesene Locations in London, wenn man auch in einem hochgezüchteten Subaru über den Bauernhof zu fetzen kann? Das ist Farmkhana!

Text: Jakob Stantejsky / Foto: The Grand Tour



Ich finde es einfach zum Schreien komisch, wie perfekt The Grand Tour den Ton von Gymkhana trifft und doch permanent eine derart abstruse Parodie bleibt. Außerdem kann man sich das Filmchen ruhig mehrere Male geben, denn in dem Spektakel stecken zahllose (absichtliche) Logikfehler. Pedale schnell zu bedienen macht ja Sinn, aber wenn Jeremy Clarkson leichtfüßig und völlig sinnbefreit einen Stepptanz hinlegt, kann ich nur laut losprusten. Oder wie kommt es, dass der Brite das Steuer wild herumreißt, aber im nächsten Shot von außen schnurgerade dahinschießt? Ein besonders subtiles Highlight: Bei 2:19 röhrt der Motor auf, der Drehzahlmesser schnellt in die Höhe – doch der Tachometer bewegt sich kein Bisschen. Scheint fast so, als wäre diese Aufnahme im Leerlauf geschossen und dann willkürlich irgendwo ins Video geklatscht worden. Es muss eben nicht immer die Faust aufs Auge sein, weniger ist in diesem Falle lustiger.

Das grandioseste, ja glorioseste, Feature an Farmkhana ist aber zweifellos Jeremy Clarksons Gesicht. Viel bescheuerter und gleichzeitig verbissener kann ein menschliches Lebewesen nicht mehr dreinschauen und wer den Engländer mit seinen (normalerweise) zahllosen Kommentaren kennt, weiß: Auch das blödeste Gfries 2018 ist einfach nur gespielt und das macht es umso schöner. Ein komplettes Behind the Scenes-Video würde ich liebend gern bieten können, doch derweil muss die Torszene unten reichen. Aber daran kann man schon recht gut erahnen, was für ein uferloses Chaos Jeremy Clarkson wohl veranstaltet hat.


Motorblock for Kids: Der Porsche Kauf

Mal was anderes – Lilly, damals 8 Jahre alt, inszenierte (mit Vaters Hilfe) ihr Weihnachtsgeschenk 2014 fotografisch als Bildergeschichte namens Der Porsche Kauf. Nun ist sie elf, geht in die erste Klasse Gymnasium und hat demnach das Zeug dazu, auch den Text zu liefern. Praktisch, weil als Übung für die nächste Deutsch-Schularbeit. Interessant: die Zugänge zum Thema Autoverkauf. Und die Preisvorstellung … doch lest selbst.

von Lilly Sauer

„Marie, schau mal, ein Porschehändler! Hier finden wir sicher ein neues Auto” meinte Max. „Ok,” sagte Marie. „Dort ist der Eingang.” Das Paar ging in den Schauraum.

„Schau Dir den hier an” staunte Max. „Den blauen hier?” fragte Marie. „Den finde ich auch super.” Marie schaute sich das Auto von innen an, Max sich die Kilometer und PS des Autos. Er sagte: „Das ist ein Porsche 911 Targa 4s, der hat 290/420 PS, 303 km/h und 2961 ccm und das ist nur wenig von dem was da steht.” Ah, dort drüben ist der Verkäufer, dachte Marie.

„Interessenten!” dachte sich Paul, der Verkäufer. „Kann ich Ihnen helfen? Oder schauen Sie nur?” Er ging in die Porsche Webseite und schaute gleich nach was für ein Auto das ist. Dann stand er auf und ging zu den Käufern.

Er fragte nochmal: „Kann ich ihnen helfen?” „Ja, wir überlegen den Porsche 911 Targa 4S zu nehmen” sagte Max.  „Das ist eine sehr gute Wahl, den würde ich auch nehmen. Schauen Sie, das Dach ist abnehmbar” erzählte der Verkäufer. „Entschuldigung” wollte Marie wissen, „wie heißen Sie?”„Ich heiße Paul” antwortete er.

„Sehen Sie, das Dach ist für seine Größe sehr leicht” zeigte Paul. „Können wir uns in das Auto setzen?” erkundigte sich Marie. „Ja natürlich!” antwortete Paul.

Max setzte sich in das Auto. Währenddessen führten Marie und Paul ein Gespräch. „Wie finden sie den Porsche?” fragte Paul. „Ich finde ihn gut!” gab sie zurück.

Marie setzte sich zu Max. Paul sagte: „Drehen Sie den Schlüssel einmal um.” Max machte, was Paul sagte, als er ihn umgedreht hatte, hörten sie ein tiefes Brummmm. Am Armaturenbrett leuchtete es auf. Und auch die Lichter brannten. „Kommen Sie bitte zu meinem Schreibtisch” forderte Paul sie auf. „Ich berede, ok?” sagte Max zu Marie.

Paul und Max besprachen alles. Paul zeigte Max dei Webseite. Max war ganz begeistert. Dann fragte er: „Wieviel würde er denn kosten?” „40.000 mit all inklusive!” antwortete Paul.

„Schau Max, das Heft habe ich bei den Zeitschriften gefunden” meinte Marie. „Welches Heft ist das?” wollte Max wissen. „Der WIENER” antwortete sie, „er hat einen Artikel über den Porsche!” Max schaute sich den Artikel ganz genau an und meinte dann: „Ja, den nehmen wir!”

Er legte das Geld auf den Tisch und fragte: „Können wir gleich fahren?” „Ja natürlich!” sagte Paul.

Da rief Paul plötzlich: „Halt! Passt Ihnen die Farbe auch?” „Ja natürlich!” sagte das Paar. Zufrieden mit ihrem Kauf fuhren sie nach Hause und waren überglücklich.

Und hier noch als Beweisfoto: Lillys Originaltext, etwas hingeschmiert und noch unkorrigiert. Aber sie macht Fortschritte …

Ein V12 aus zwei Toyota 1JZ-Motoren

Aus zwei mach eins

Ein V12 aus zwei Toyota 1JZ-Motoren



Den Toyota 2JZ aus den alten Supras kennt jeder Autofan – kaum ein anderer Motor bietet so viele Möglichkeiten um so wenig Geld, wenn es ums Tunen geht. Sein kleiner Bruder hört auf den Namen 1JZ, hat 2,5 statt 3 Liter Hubraum und bringt ebenso sechs Zylinder mit. Don Groff hat nun zwei dieser Babies zusammengeschraubt und einen V12 erschaffen, der seinesgleichen sucht.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Nth Moto



Okay, ganz allein hat der Gute das nicht bewerkstelligt. Die Experten von Nth Moto sind ihm mit Rat und Tat zur Seite gestanden und gemeinsam haben sie ein wahres Kunstwerk auf die Welt gebracht. Leistungsdaten gibt es leider noch keine, doch wir wissen immerhin, dass sich auch noch zwei Garrett GTX Turbolader sowie eine AEM Infinity ECU als Kontrollzentrum unter der Haube des glücklichen Autos, das diese Kreation abkriegt, tummeln werden. Betrieben wird das gute Stück mit Ethanol. Klar, momentan kann das Schmuckstück nur starten und im Leerlauf dahinbrummen, aber das ist schon mal der wichtigste Schritt – bis zum voll einsatzfähigen Aggregat ist es wohl nicht mehr weit.

Darauf können wir uns definitiv schon freuen, denn schon ein einzelner 1JZ kann mit dem richtigen Know How auf bis zu über 600 Pferdestärken hochfrisiert werden. Nicht umsonst teilt er sich viele Komponenten mit dem berühmten 2JZ. Zum Einsatz kam der kleine Bruder übrigens im Toyota Supra MKIII und im Toyota Chaser. Ich fantasiere hier schon sabbernd vor mich hin, in welchen Boliden Groff seinen V12 steckt…

Nissan Brain to Vehicle: Autofahren per Gedankensteuerung

Autofahren per Gedankensteuerung?

Nissan Brain to Vehicle



Wie oft hört und liest man darüber, dass die Entwicklung hin zu autonomen Autos das Fahren selbst immer mehr in den Hintergrund drängt und Fahrer und Fahrzeug überhaupt keine emotionale Bindung mehr zueinander haben. Nissan will dem nun entgegenwirken, allerdings nicht indem sie ihre Autos in die 90er zurückholen, sondern indem sie den übernächsten Schritt gehen und Hirn und Wagen miteinander verknüpfen wollen. Das ist Nissan Brain to Vehicle.

Text: Jakob Stantejsky



Dass die Japaner ihr Konzept in alle Richtungen durchdacht und offenbar schon voll bei der Sache sind, erkennt man in dem Video recht gut. Schließlich will Nissan zweierlei Welten miteinander verbinden: Einerseits soll das Auto dank der Hirnströme des Fahrers noch schneller wissen, was er von ihm will und somit für ein noch aktiveres, sichereres und schnelleres Fahrerlebnis sorgen – soviel zur Spaßseite. Andererseits kann Brain to Vehicle auch eingesetzt werden, wenn das Fahrzeug gerade autonom unterwegs ist. So muss nicht extra ins Lenkrad gegriffen werden, wenn man denn doch anders möchte, sondern eine simple mentale Beschwerde reicht aus, damit das Auto etwa die Spur wechselt oder gar seinen Fahrstil komplett umstellt – soviel zur Komfortseite.

Dass diese Technik noch in den Kinderschuhen steckt, ist natürlich allen Beteiligten klar. Doch Nissan ist bereits fleißig am experimentieren und scheint große Fortschritte zu machen. Die Hirnmessungshaube soll natürlich auch noch fescher und praktischer werden, wie ihr unten in unserer Galerie sehen könnt. Probieren kann man das Ganze ja auf jeden Fall mal, finde ich. Serienreif wäre Brain to Vehicle sicher eine große Erleichterung für viele Vielfahrer – man denke nur an Berufskraftfahrer! Offiziell vorgestellt und vorgeführt wird die Nissan-Technologie übrigens auf der CES in Las Vegas nächste Woche.

Ein Lamborghini Huracán mit 1,3 Millionen Swarovski-Kristallen

1,3 Millionen Swarovski-Kristalle

So verschandelt man einen Hurácan



Guten Geschmack kann man nicht kaufen. Eine gewisse Frau Daria Radionova tritt jedoch den Beweis an, dass man schlechten Geschmack dafür umso einfacher erstehen kann. Wobei “einfach” vielleicht bei den Summen, die hier im Spiel sind, nicht ganz das richtige Vokabel ist. Jedenfalls hat die Gute einen Lamborghini Huracán mit 1,3 Millionen Swarovski-Kristallen behübschen lassen. Eh normal.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: K S vid


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Die in London wohnhafte Frau Radionova scheint einen waschechten Kristallfetisch zu haben, denn die Beschichtung eines ausgewachsenen und voll funktionsfähigen Huracán durch die Kristallkünstler von Vinceri kann nicht gerade gesund fürs Börserl gewesen sein. Das muss es einem schon wirklich wert sein. Andererseits spürt die junge Dame mit den auffällig vollen Lippen die Überweisung möglicherweise gar nicht, schließlich ist der Lamborghini nicht ihr erstes Opfer.

Schon seit dem Herbst 2014 “erfreut” die passionierte Instagram-Nutzerin die sozialen Netzwerke mit Fotos und Videos ihres “Babys”, einem Mercedes CLS 350, der dieselbe Behandlung durchstehen musste.


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Das über alles geliebte Baby wurde dann im September 2016 gegen einen Bentley Continental GT eingetauscht (ach, echte Liebe eben!), der daraufhin einen Samtüberzug und – SELBSTVERSTÄNDLICH – ebenfalls die Kristalltortur über sich ergehen lassen musste. Wie das mit dem Luxus eben so ist, stieg er auch der jungen Dame bald darauf zu Kopfe und so durfte ihr zweites “#ba11byy” nur ein Jahr bei ihr bleiben, bevor besagter Lamborghini Huracán seinen Platz einnahm.

Der dürfte jetzt aber tatsächlich ihre wahre Liebe sein, schließlich hat er schon deutlich über ein Jahr in ihrer Garage überlebt. Mich wundert nur, dass sie nicht einfach alle behalten hat. So unendlich hoch stelle ich mir den Wiederverkaufswert dieser Monstrositäten nicht vor – wobei, die Einzelteile (Stichwort: Kristalle) sind ja wiederverwendbar, das zahlt sich wohl aus. Bleibt nur noch zu wetten, welches Auto Frau Radionova als nächstes in ihre Krallen (achtet mal auf ihr Nägel…) bekommt. Ich könnte sie mir ja in einem kristallbesetzten Multipla vorstellen.


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Designt Valtteri Bottas’ Helm für 2018!

Wer macht den schönsten Helm?

Designt Valtteri Bottas’ Helm für 2018!



Wolltet ihr schon immer etwas schaffen, das dann Millionen Menschen auf der ganzen Welt bestaunen können? Jetzt bietet euch das Mercedes-AMG Formel 1-Team die Chance dazu, denn Valtteri Bottas‘ neuer Helm will designt werden! Der Finne wird aus allen Designs seinen Favoriten auswählen und damit die Mehrzahl der Rennen nächste Saison bestreiten. Teilnehmen kann jeder!

Text: Jakob Stantejsky



Letztes Jahr war es Weltmeister Lewis Hamilton, der seinen Helm von den Fans designen ließ und schlussendlich über 8.000 Einreichungen erhielt. Diese Saison tut sein finnischer Kollege dasselbe und bis zum 12. Januar um 16:00 Uhr könnt ihr euer Kunstwerk an VB77Helmet@mercedesamgf1.com schicken. Das Template ladet ihr euch dazu einfach von der Website des Teams herunter, wo ihr euch vorher kostenlos registrieren müsst. Aber meiner Meinung nach ist das ist ein kleines Opfer dafür, dass man so eine einmalige Chance bekommt.

Hoffentlich haben ein paar von euch jetzt Lunte gerochen und sorgen für den geilsten F1-Helm der kommenden Saison. Ach ja, übrigens: Der Gewinner erhält eine von Bottas handsignierte Replica seines Helms. Mit einer besseren Kopfbedeckung könnt ihr am nächsten Trackday gar nicht aufkreuzen…