ClassonHelm

Classon, der smarte Fahrradhelm der Zukunft

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Classon: Smarter Fahrradhelm



Könnte der Classon Fahrradhelm zum Innovations-Highlight des Jahres werden? Eine junge Startup Firma aus Amerika möchte mit dem smarten Helm nun den Markt erobern und die Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr verbessern.

by Patrizia Zernatto

Im Moment befindet sich der Fahrradhelm namens Classon noch im Finanzierungsstadium, allerdings sollte das durch zahlreiche Kickstarter-Unterstützer kein Problem mehr sein.

Wer wird Mitglied im „Classon Club”?

Aber worum geht es hier genau: Durch zahlreiche Sensoren und LED-Einheiten wird der Helm nicht nur sicher, sondern auch smart. So erkennt Classon auftauchende Autos oder andere Verkehrsteilnehmer, die vom Radfahrer im toten Winkel meist nicht gesehen werden und wird durch aufblinkende LED-Indikatoren am unteren Rand des Schirms darauf hingewiesen. Bewegungssensoren sorgen dazu für ein automatisches Aufblinken der LEDs um einen Abbiegevorgang anzuzeigen. Die typische Handbewegung zum Richtungsanzeigen führt dazu, dass der Helm anfängt zu blinken. Beim Bremsvorgang wird das Bremslicht durch einen eingebauten Beschleunigungssensor aktiviert.

Der Helm kann darüber hinaus auch mit dem Smartphone gekoppelt und so zur Navigation verwendet werden. Die Richtungsanweisungen der App werden über Lichtsignale umgewandelt und weisen den Fahrer sicher ans Ziel. Ein paar Mankos gibt es allerdings, denn die Batterie hält nur etwa 2,5 Stunden und muss somit von Vielfahrern täglich aufgeladen werden. Außerdem muss man Mitglied im „Classon Club“ werden und jährlich 100 US-Dollar zahlen, um alle Funktionen des Helms nutzen zu können.

Ab etwa 100 US-Dollar (exklusive Mitgliedschaft) kann man noch vor dem offiziellen Start ein Exemplar des Classon Fahrradhelms erstehen oder man wartet, bis er zum angestrebten Preis von 299 US-Dollar in die Läden kommt.

Video Credit: BROOKLYNESS

Reifentest

Reifentest! Winter-, Sommer- oder Ganzjahresreifen?

Guten Rutsch!

Winter-, Sommer- oder Ganzjahresreifen?



by Patrizia Zernatto

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sind die richtigen Reifen das Um und Auf für eine sichere Fahrt. Doch wo liegt eigentlich der Unterschied? Reichen Ganzjahresreifen wirklich aus? Tire Rack machte den Test.

Bremstest

Selbst mit wenig Fahrerfahrung sollte man beim Fahren einen Unterschied zwischen Sommer- und Winterreifen feststellen können. Umsonst wechselt man die Räder ja nicht. Doch erst beim Test auf spiegelglatter Fahrbahn oder, wie beim Video der Fall, auf einem Eislaufplatz mit einer Reihe BMW 3er sieht man die Auswirkungen einer Notbremsung selbst bei geringen Geschwindigkeiten schwarz auf weiß … ähm … Eis.

Video Credit: Tire Rack


KODA-OCTAVIA-RS-Combi_Front

Skoda Octavia RS Power-Update

Papa zieht jetzt wieder mit seinen alten Kumpels um die Häuser.

Skoda Octavia RS Power-Update



Er ist der brave tschechische Familienvater, der beschlossen hat, sich einen Hipster-Bart stehen zu lassen, wieder ins Gym zu gehen und regelmäßig mit den alten Kumpels um die Häuser zu ziehen: Der Octavia RS geht als Kombi oder Limousine mit 230 PS-Benziner oder 184 PS-TDI, tieferem Fahrwerk und breiterer Spur auf Aufriss!


Er hat die Schnauze voll von brav, gesettled und Vorbildfunktion. Ja, die Kinder müssen zur Schule, die Oma zum Seniorenkränzchen und die Selbstbaumöbel vom Markt nachhause gebracht werden. Aber deshalb muss man heutzutage doch keinen faden Kombi mehr fahren.

Eh nicht, sagt Skoda, und reicht zur Neuvorstellung des beliebten, nützlichen und ein bisserl braven Octavia jetzt die scharfe Ware nach: Der Skoda Octavia RS verfügt in der stärkeren Benziner-Version nun über 230 PS aus einem Vierzylinder. Das um 15 mm tiefer gelegte Sportfahrwerk und die gegenüber dem Vorgänger um 30 mm breitere Spur hinten unterstreichen den dynamischen Anspruch ebenso wie die roten Bremssättel. Die optionalen 19-Zöller sind eigentlich Pflicht und unter anderem in exklusivem Silber erhältlich.

Mit den Leistungsdaten darf man dann auch bei den alten Kumpels wieder vorstellig werden: Der schnelle Skoda verfügt über ein maximales Drehmoment von 350 Nm, das zwischen 1.500 und 4.600 U/min anliegt, und beschleunigt in 6,7 Sekunden von 0 auf 100km/h. Das ist potent, aber auch nicht so viel, dass der Sitz der Dritten in Gefahr gerät, wenn man die Schwiegermama zum Bingo chauffiert. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 250 km/h, und weil das Familienbudget für die ganz großen Extravaganzen im Bußgeldkatalog keinen Sonderfonds mehr hergibt, sollte man das wohl nicht ausprobieren – es sei denn, man fährt im Urlaub halt mal an die Ostsee anstatt nach Krk. Soll ja auch schön sein.

Apropos schön: Am Aussehen der Octavia-Neuauflage scheiden sich ja ein bissl die Geister. Aber eine Tieferlegung plus große Räder haben noch keinem Automobil geschadet. Genau so wenig wie ein bisschen altmodischer Spaß an der Kreuzung dem Papa, der eigentlich seriös und verantwortungsbewusst im Leben steht.