The Grand Tour auf Amazon Prime

Das Comeback von Clarkson und Co

Jeremy Clarkson und Co sind zurück. Das Trio Infernal – neben dem feisten Briten sind dies James May und Richard Hammond – des Automobil-Fernsehens startet am 18. November mit seiner neuen Show „The Grand Tour“ auf Amazon Prime. Dieser Tage wurde ein erster Trailer veröffentlicht, der durchaus Lust auf die Sendung macht.

Während das Nachfolge-Team von Top Gear nicht so recht in die Gänge kommt, macht seit wenigen Tagen ein erster Trailer für das neue Auto-Fernsehen mit Jeremy Clarkson, James May und Richard Hammond Laune. Amazon Prime dürfte mit dem Engagement der drei weltbekannten Briten einen Volltreffer gelandet haben – den sich die neue Mannschaft allerdings auch proper bezahlen lässt.

6 Millionen Sendungsbudget, 13,5 Millionen Gehalt

Die kolportierten Summen, die sich Amazon Prime ab November das neue Autoformat kosten lässt, klingen jedenfalls astronomisch, der nicht maulfaule Jeremy Clarkson selbst hatte jüngst erklärt, er habe das Gefühl, „von einem Doppeldecker in ein Raumschiff“ umgestiegen zu sein – und hat damit auch durchaus seine eigene Apanage gemeint. Angeblich wurde Clarksons Jahresgage mit 13,5 Millionen Pfund taxiert und es ist davon auszugehen, dass seine beiden Sidekicks jeder für sich nicht viel weniger kassieren. Gegen das Budget, das das fidele Trio pro Sendung in Blech, Benzin und Auspuff-Abgase hochgehen lassen darf, ist allerdings selbst das Moderatoren-Gehalt ein Almosen: rund 6,5 Millionen Euro darf das Abdrehen einer Folge angeblich kosten – das wäre immerhin das fünffache des Clarkson-Sendungsbudgets dereinst bei der BBC.

Anwalts-Remmidemmi

Die Bemühungen der staatlichen, britischen TV-Anstalt dem Ex-TopGear-Team den Erfolg des Nachfolge-Formates madig zu machen sind angeblich auch nicht von schlechten Eltern. So berichtet etwa Andy Wilman, langjähriger Freund von und Co-Produzent neben Clarkson bei Top Gear von nahezu lächerlichen Versuchen der BBC, dem Grand Tour-Team juristische Knüppel zwischen die Beine zu werfen. So wurden Clarkson, May und Hammond etwa bei einem Dreh in Namibia davor gewarnt, Phrasen aus jener Top Gear-Folge zu wiederholen, die dereinst ebenfalls im Okawango spielte. Auch stereotype TG-Sager, etwa James Mays legendäres „Oh, Cock!“ werden, sollten sie vorkommen, von der BBC mit Klage bedroht. „Mittlerweile ist das alles zum Brüllen komisch“ war Wilman jüngst in einem Interview zur Causa feixend zu vernehmen.