Selfmade Alfa 4C-Nachfolger

Der Mole Costruzione Artigianale 001

Alles muss man selber machen: Während Alfa Romeo den 4C bis 2022 aussterben lässt, reanimiert ihn die Adler Group und das Designunternehmen Up Design. Der Alfa Romeo Mole Costruzione Artigianale 001 zeigt, wie der Nachfolger des Italo-Sportlers aussehen könnte.

Text: Maximilian Barcelli

Dabei ist der Mole Costruzione Artigianale 001 eben nicht nur ein einfaches Rendering, sondern ein vollfunktionsfähiges Automobil. Ein vollfunktionsfähiges Automobil, über das es quasi keine fahrtechnischen Informationen gibt. Sollte allerdings der Motor des 4C im Showcar arbeiten – und davon darf man ausgehen – so treibt ein Vierzylinder mit 240 PS den Wagen an.

Weil es aber kaum Infos zum Antrieb gibt, bleibt umso mehr Zeit, sich auf die Optik zu fokussieren. Die gibt nämlich ordentlich was her: Sicken und Kanten zieren sich über das gesamte Vehikel, vor allem die Seitenansicht wirkt – im positiven Sinne – sehr zerklüftet. Eine Köstlichkeit fürs Auge ist die Front, die sich klar an der Giulia orientiert. Das Heck wartet mit vier Auspuffendrohren sowie der geschlitzten Scheibenabdeckung auf.

Beim Interieur wurde sich auch ordentlich ausgetobt: Das neue Lenkrad, neue Luftdüsen und extrovertierte Lederüberzüge stellen die auffälligsten Veränderungen dar. Sogar das Infotainmentsystem musste komplett weichen. Digitales lässt sich im Alfa Romeo Mole Costruzione Artigianale 001 dennoch finden, die Armaturen werden über ein Display abgelesen.

Klingt doch durchaus verlockend, nicht? Blöd nur, dass das Showcar wohl ein Einzelstück bleiben wird. Trost für Alfa-Fans gibt’s dennoch – und zwar direkt von Alfa selbst: Der 8C wird als Mittelmotorsportwagen mit Hybridantrieb zurückkehren!