Ein V8 gegen Verbrecher

Die Rückkehr des Mustang Bullitt!

Wann, wenn nicht jetzt? Exakt 50 Jahre ist es her, dass der Spielfilm „Bullitt“ Spannung auf die Leinwände brachte. Besonders die knapp zehnminütige Verfolgungsjagd ist vielen im Gedächtnis geblieben und hievte den Film zu einem unsterblichen Klassiker empor.

Text: Maximilian Barcelli

Nebst dem brillanten Steve McQueen gab es auch einen zweiten Hauptdarsteller, der allerdings weniger menschlicher Natur war: Den 68 Ford Mustang, welcher McQueen alias Frank Bullitt während der Verfolgungsjagd diente. Und um diesen nun hochzuleben, gönnt Ford seinem neusten Pony eine Sonderedition. Doch falls ihr euch nun schon am Weg zur Bank eures Vertrauens aufmachen wollt, um den Kredit eures Lebens aufzunehmen, eines vorweg: Der Ford Mustang Bullitt wird nur in Nordamerika verkauft.

Was sehr schade ist, denn die Eckdaten wissen zu gefallen: V8, eh klar. 475 PS und 570 NM Drehmoment, auch ganz ansehnlich. Handgerissen, und zwar mit einem Schaltknauf, der oben eine Billardkugel trägt.

Doch das ist noch nicht alles: Der Ford Mustang Bullitt kommt mit einer Auspuffanlage inklusive Klappensteuerung, Recaaro-Sportsitze und einer grundsätzlich stark reduzierten Optik. Doch das Fehlen von wilden Spoilern und Rallye-Streifen macht den Mustang nicht nur cleaner, sondern irgendwie auch cooler. Diverse Marken-Logos kann man auch lange suchen – nur das Heck trägt den „Bullitt“-Schriftzug. Dafür tut es dieses umso stolzer.

Farblich sind die Möglichkeiten stark begrenzt, allerdings braucht man eigentlich eh nicht mehr: Denn neben „Shadow-Black“ ist der Ford Mustang Bullitt auch in der Farbe „Dark Highland Green“ erhältlich. Zweitere diente dem originalen Filmauto als Lackierung, die Entscheidung dürfte deshalb relativ leichtfallen. Hypothetisch zumindest, wir Europäer werden ja leider nicht vor die Wahl gestellt.