Sieben Gründe, warum wir bald nur noch elektrisch fahren

Eh, Mobilität: Die Zukunft dem Elektroauto

Und wenn der Benziner noch so röhrt. Wir kennen sieben Gründe, warum sich E-Mobilität doch durchsetzen wird und dem Elektroauto die Zukunft gehört.

Bernhard Katzinger

  1. Weil der eine oder andere Hersteller schon allein zur Image-Politur bei der E-Mobility auf die Tube drücken muss. Seit Volkswagen vor wenigen Wochen eine umfassende Elektro-Strategie mit eigenem MEB-Baukasten und ernsthaftem Commitment zum (autonomen) EV präsentiert hat, sind wohl alle Zweifel beseitigt, dass der Markt in Richtung Elektromobilität gehen wird. Die Frage ist nur, wie schnell.
  1. Weil manche Großstädte Verbrenner nach und nach aus ihren Zentren verdrängen werden und gleichzeitig Elektromobile in vielen Ländern forciert werden – siehe die 1.500 Euro-Prämie in Österreich ab März 2017. Paris, Madrid und Mexico City wollen bis 2025 sämtliche Diesel-Autos verbannen. Natürlich ergibt es Sinn, in den Ballungszentren emissionsfrei zu fahren – selbst wenn der Strom nicht von selbst in der Steckdose wächst.
  1. Weil die Technologie mittlerweile so weit ausgereift ist, dass der Alltag problemlos mit einem E-Fahrzeug bewältigbar ist. Das gilt nicht nur für die Akkus, sondern auch für die Schnelllade-Infrastruktur, die sukzessive ausgebaut wird.
  1. Weil Gewerbetreibende rechnen können (müssen), und kleine Nutzfahrzeuge mit E-Antrieb, wie sie z.B. Nissan und Renault anbieten, für kleine Betriebe im urbanen Raum ideal sind.
  1. Weil dank Autos wie Tesla oder Faraday das Imageproblem der E-Autos der Vergangenheit angehört. Auch Supersportwagen wie Ferrari LaFerrari, McLaren P1 oder Porsche 918 Spyder bedienen sich in Zeiten des Verbrenner-Downsizings der Macht der Lithiumionen, um konkurrenzfähige Rundenzeiten zu erreichen.
  1. Weil E-Mobility perfekt in ein Land passt, das einen Großteil seines Stroms aus nachhaltigen Quellen bezieht. Zwei Drittel des österreichischen Stroms werden aus Wasserkraft gewonnen, die erneuerbaren Energien Wind, Fotovoltaik und Geothermie sind im Wachstum. Gerade einmal 167 Gramm CO2 fallen hierzulande bei der Produktion einer Kilowattstunde Strom an – und das, obwohl ja bekanntlich keine Atomkraftwerke in Österreich stehen.
  1. Weil die Statistik nachhilft. Die Zahl der Neuzulassungen von Elektroautos stieg zwischen Jänner und November 2016 um sagenhafte 133,1 Prozent (Statistik Austria). Auf eine solche Erfolgswelle springt man gerne auf. Dass in absoluten Zahlen die 3.600 Neuzulassungen von Elektroautos ganzen 173.000 neuen Dieselfahrzeugen und 122.000 Anmeldungen von Benzinern gegenüberstehen, ändert auch nichts daran, dass der EV-Markt um ein Vielfaches schneller als der Gesamtmarkt wächst – ein Trend, der sich 2017 sicher fortsetzen wird.

Wieviel Spaß Elektroautos machen können und als wie nützlich sie sich im täglichen Betrieb erweisen, dürfen wir regelmäßig erfahren. Ihr könnt in unserem Video von der „Lithium-Ionen-Rallye 2017“ ein bisschen daran teilhaben. Viel Spaß!