Wenn der F-150 Raptor zu mickrig ist

Gestatten? Der SuperRaptor und der MegaRaptor

Der Ford F-150 Raptor gilt als der Inbegriff eines brutalen, brachialen Pick-Ups – sozusagen das ultimative amerikanische Auto. Doch was tun, wenn mir dieses Monster zu soft ist? Ganz klar: Ich lege mir entweder einen F250R SuperRaptor zu oder, falls ich besonders viel kompensieren muss, einen MegaRaptor.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: F250R

Es ist eine wahre Schande, dass Ford dem F-250 keine Raptor-Variante spendiert – haben sich die Typen bei F250R wohl gedacht und kurzerhand beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Also kann nun jeder seinen F-250 entweder in Tucson, Arizona vorbeibringen oder einfach hinliefern lassen (die nötigen Briefmarken haben wohl mehr Quadratmeter als meine Wohnung) und bekommt gegen ein Entgeld von 30.000 bis 35.000 Dollar einen Raptor zurück. Dabei werden nur Benziner zum SuperRaptor umgebaut, während der noch gigantischere MegaRaptor auschließlich mit Diesel daherwalzt. Walzen ist für die 40, beziehungsweise 46 Zoll-Reifen auch die einzig logische Fortbewegungsart.

Die Räder stammen übrigens von MRAPs, die der amerikanischen Armee hauptsächlich als explosions- und schussfeste Transportfahrzeuge dienen. Kann also sein, dass auf der Felge eures neuen MegaRaptors dann ein Kratzer von einer Landmine zu sehen ist – alles ganz normal! So hört es sich übrigens an, wenn der MegaRaptor zu Werke geht:

Aber weil Sound nicht alles ist, gibt es für euch noch ein kleines Filmchen, das den MegaRaptor in Aktion im Gelände zeigt. Ich wette das kann mein derzeitiger Testwagen, der Hyundai Kona, alles ganz genauso gut.