• Hat da wer Allroad gesagt?

    Mercedes E-Klasse All-Terrain

Lieber gut kopiert als gar kein passendes Angebot – nach diesem Motto füllt Mercedes derzeit peu a peu die letzten Lücken im ohnehin schon prallen Modellprogramm. Nächster Wurf: Die Mercedes E-Klasse All-Terrain.

Text: Thomas Geiger

Nachdem die Schwaben mit den Coupés vom GLE und GLC in den letzten 18 Monaten auf den Erfolg von BMW X6 und X4 reagiert haben, kupfern sie deshalb jetzt den Audi Allroad ab und schicken das gerade erst vorgestellte T-Modell der neuen E-Klasse als All-Terrain zum ersten mal ins Gelände. Der Business-Kombi fürs Unterholz feiert seine Premiere Ende des Monats auf dem Pariser Salon und kommt im Frühjahr in den Handel. Preise nennt Mercedes zwar noch nicht. Doch da bereits das Grundmodell etwas mehr als 52.958 Euro kostet, werden mit Allrad und Trekking-Ausstattung sicher mehr als 55.000 Euro fällig.

Genau wie bei der Konkurrenz ist die Abenteuer-Ausstattung zuallererst mal eine Frage der Karosserie-Kosmetik. Schließlich sind es vor allem die Plastikplanken an den Flanken, der neue Kühlergrill mit dem in die Mitte gerückten Stern von GLE & Co sowie die wuchtigeren Stoßfänger, die den Unterschied machen.

Wenn man mit dem All-Terrain vielleicht wirklich ein paar Meter weiter kommt als mit dem konventionellen Kombi, dann liegt das an neuen Rädern und einer neuen Programmierung für die serienmäßige Luftfederung. Denn zusammen reicht das für immerhin drei Zentimeter mehr Bodenfreiheit.

Während der Spielraum so also unter dem Bodenblech ein bisschen größer wird, ist er unter der Haube umso kleiner: Zum Start im Frühjahr gibt es en All-Terrain nämlich nur als 220d mit einem 194 PS starken Zweiliter-Diesel. Erst zum Sommer wollen die Schwaben einen V6-Diesel nachreichen. Da der All-Terrain nicht nach Amerika und Asien exportiert wird, wird es vorerst allerdings keinen Benziner geben.

Dafür jedoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere All-Terrain-Modelle dazu kommen. Denn so, wie auf das GLE Coupé ein GLC Coupé gefolgt ist, könnte Mercedes schließlich als nächstes auch das T-Modell der C-Klasse in den Abenteuerurlaub schicken. Schließlich hat Audi dem A6 Allroad längst auch einen aufgebockten A4 zur Seite gestellt.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über ihren Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.