Nur was für gestandene Racer

Kartfahren auf der Isle of Man

Euch allen ist die Isle of Man Tourist Trophy wahrscheinlich ein Begriff. Kurz und bündig erklärt handelt es sich dabei um ein Straßenmotorradrennen auf einer kleinen Insel zwischen England und Irland, bei dem die Teilnehmer über ganz normale Land- und Dorfstraßen rasen – mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 200 km/h. Was ihr vielleicht nicht wusstet: Es haben sich auch ein paar Wahnsinnige gefunden, die das Ganze nachstellen – in Karts.

Text: Jakob Stantejsky

Die kleinen Geschosse bringen dabei ungefähr 55 PS aus einem 250 ccm großen Motörchen auf die Waage, die mittels eines Sechsganggetriebes organisiert werden. Um die 130 km/h kommen dabei dann zustande. Klingt nicht nach so wahnsinnig viel? Wenn dein Hintern knappe zwei Zentimeter über den Boden dahinraucht, reicht das mit Sicherheit. Außerdem wissen wir alle, wie sich so ein Kart fährt – Spaß und Nervenkitzel sind also garantiert. Für den durchschnittlichen Sonntagskartfahrer ist dieses Kartrace aber sicher nichts, hier sind eher abgebrühte Racer gefragt. Wir sind ganz ehrlich: Uns reicht das Zuschauen auch schon, danke!