Land Rover Autobiography

20 Jahre Luxusklasse

Exklusive und individuelle Fahrzeuge zu liefern ist die Quintessenz der Nomenklatur „Autobiography“ von Land Rover. Vor rund 20 Jahren erstmals eingeführt befriedigt das jeweilige Topmodell jegliche Kundenwünsche.

Von Karl Jereb

Nach durchaus turbulenten Jahrzehnten, Land Rover gehörte zuerst BMW, danach dem Ford-Konzern und anschließend der indischen Tata-Gruppe, erfreuen sich die geländegängigen SUVs der britischen Nobelmarke ungebrochen großer Beliebtheit. Besonders die jeweiligen Topmodelle mit der Kennzeichnung „Autobiography“ haben es der wohlhabenden Käuferschaft angetan, versprechen sie immerhin ein Höchstmaß an Luxus und Individualität.

Von den Anfängen

1993 begann die Idee von „Autobiography“ in ein handfestes Projekt zu wurzeln, welches bereits ein Jahr später erworben werden konnte. Die erste Palette an Range Rover wurde mit dem Zusatz versehen und bot der Käuferschaft ein ungeahntes Maß an Individualisierungsmöglichkeiten. Nahezu unbegrenzte Vielfalt an Farben und Materialien für Karosserie und Interieur führte zu verstärkter Nachfrage, die aufgrund der Tatsache, dass lediglich 25 Exemplare produziert wurden, keinesfalls gesättigt werden konnte. Mit an Bord bei diesen frühen und heutzutage sehr begehrten Modellen: Faxgerät, Satellitennavigation, TV-Empfang und diverse Videosysteme.

Zur Gegenwart

Autobiography Black“ heißen die heutigen Spitzenversionen unserer „Landys“. Sie werden vom „Special Vehicle Operations“-Team, welches seit dem F-Type Project 7 und dem Range Rover Sport SVR bekannt ist, entwickelt und produziert. Neu in dieser Sparte: Defender und Evoque. Wie schon damals ist auch heutzutage die Ausstattungsliste recht lang und reicht von klimatisierten Sitzen mit Massagefunktion bis hin zu elektrisch ausfahrbaren Tischen mit Lederbezügen. Und während sich so manch einer wohl die Frage nach der Notwendigkeit dieser „Gimmicks“ stellt, greifen andere dafür gerne tiefer in die Taschen. Dass diese Art der Exklusivität nämlich ihren Preis hat, ist selbstverständlich, doch die 176.000 Euronen, welche für das Spitzenmodell veranschlagt werden, sind fast ein wenig übertrieben. Der Umstand, dass dafür nicht einmal mehr ein Faxgerät an Bord ist, schmälert die Nachfrage wohl trotzdem nicht.