Nach 375 Stück ist Schluss!

Planmäßig: Aus für McLaren P1

Von Anfang an war klar, dass nicht jeder zum Zug kommen würde, der sich einen leisten könnte oder wollte. Plangemäß stellt McLaren die Produktion des Hyrid-Supercars P1 nach 375 Stück ein. Der letzte fuhr dieser Tage in Orange aus der Halle.

Von Bernhard Katzinger

Der McLaren P1 ist eine Pioniertat. Ehe Porsche mit dem 918 oder Ferrari mit dem LaFerrari auf den Zug aufsprangen, erdachten und erschufen die britischen Ingenieure mit dem P1 das Hybrid-Supercar. Angetrieben mit einem 180 PS-Elektromotor und einem doppelt aufgeladenen 3,8 Liter-V8, leistet er 916 PS bei 900 Newtonmetern Drehmoment. Dank konsequenten Leichtbaus müssen die Aggregate lediglich 1.450 Kilo vorwärtsprügeln.

Ein Kinderspiel, wie man sich denken kann: Laut Hersteller sprintet der P1 in 16,5 Sekunden von Null auf 300 km/h. Kein Wunder also, dass die 375 Stück von Beginn der Produktion an ausverkauft waren – trotz des Preisschildchens, auf dem 1.100.000 EUR steht.

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