Kommt endlich der Durchbruch?

Motorradhelm mit Head-Up Navigationssystem

Vom virtuellen “Augmented-Reality” Helm reden die unterschiedlichsten Anbieter, keiner davon konnte ein befriedigendes System auf den Markt bringen. Der Livemap Helm könnte das jedoch in Bälde ändern.

by Patrizia Zernatto

Der erste Prototyp von 2013…

…und das neue 2016er Modell.

Head UP!

Bereits 2013 stellte das russische Entwicklungsteam rund um Andrew Artishchev den ersten Livemap Helm Prototypen vor. Versprochen wurde die Markteinführung für das darauf folgende Jahr, aber so wie viele andere, hat es diese Version nicht zur “Serienreife” geschafft. Jetzt, bereits drei Jahre später, präsentierten dir Russen allerdings die neuste Version des Helms und begeistern damit bereits vor der offiziellen Vorstellung auf der Las Vegas Consumer Electronics Show (CES) im kommenden Januar.

Das integrierte Navigationssystem soll das Motorradfahren nach Karte sicherer machen und beide Hände des Fahrers am Lenkrad belassen. Durch einen eingebauten Speicherakku kann man Roadtrips bis zu acht Stunden zurücklegen. Dank Sprachbefehlen erscheint die Richtungsweisung direkt vom Auge des Motorradfahrers. Die Routenführung wird dafür auf das Helm Visier und somit direkt ins Sichtfeld projiziert. Das heißt, dass der Fahrer seinen Blick durchgehend auf die Straße richten kann und trotzdem seinen Weg findet. Die Entwickler unterstreichen die einfachen Sprachkommandos und zusätzliche Befehle, die im Falle eines Unfalls die nötigen Schritte automatisch einleiten.

Leider kommt dieses Feature nicht gerade günstig, denn Artishchev spricht von einem Preis von rund 2.000 US-Dollar. Wer allerdings jetzt schon vom LiveMap Helm begeistert ist, kann diesen zu einem rabattierten Preis bereits vorbestellen und so satte 500 Dollar sparen.

Video Credit: LivemapNavigation