Toyota Concept-i

Sieht so die Zukunft aus?

Sorry Toyota, du warst zur falschen Zeit am falschen Ort – nämlich während meiner Arbeitszeit in meinem Mail-Posteingang.

Text: Maximilian Barcelli

Wir brauchen es zwar nicht erwähnen, tun es aber trotzdem: Nichts gegen das Toyota Concept-i, es ist unbestritten eine spannende Entwicklung. Das erste Konzept-Fahrzeug wurde bereits auf der CES in Las Vegas Anfang 2017 vorgestellt, im Zuge der Tokyo Motor Show gesellen sich nun das Concept-i RIDE und WALK dazu. Und wir fragen uns ratlos, wieso futuristisches immer … so aussehen muss?

Aber lassen wir das, die Frage richtet sich ja nicht nur an Toyota. Im Gegenteil. Und wie eben geschrieben, ist die Idee ja an und für sich sinnvoll. So ist das Toyota Concept-i RIDE besonders für Menschen mit Gehbehinderungen gedacht: Weit öffnende Flügeltüren und Sitze, die den Umstieg vom Rollstuhl in den Wagen erleichtern, in dem sie elektrisch ganz an die Seite wandern, sind aufregende und vor allem sinnvolle Ideen. Stichwort elektrisch: Der Zweisitzer soll 150 Kilometer weit kommen. Gesteuert wird das Ding übrigens nicht mit Pedalen und Lenkrad, dafür ist ein Joystick da.

Für Fußgänger engagiert sich der Automobilhersteller mit dem Concept-i Walk: Ein Elektroroller, der kaum mehr Platz einnimmt als ein spazierender Mensch, zehn bis zwanzig Kilometer Reichweite hat und der sich „für Fußgängerzonen eignet“. Wir sehen uns schon auf der Mariahilferstraße testfahren! Auf bevorstehende Kollisionen soll der Elektro-Roller der Japaner auch reagieren können.

Fazit: An und für sich sind das ja alles wirklich feine Ideen, vor allem der behindertenfreundliche RIDE hat unser Interesse geweckt. Wieso das allerdings immer wieder wie ein Staubsauger aussehen muss … frage nicht.