Die musst du haben!

Must-Have-Bikes 2018

Es gibt schnelle Motorräder und es gibt starke, es gibt futuristische und es gibt welche mit Retro-Touch. Die Modelle sind so vielfältig wie die Geschmäcker der Motorrad-Fans. Doch dann gibt es noch die Kategorie Motorrad, die man eigentlich unbedingt haben sollte, koste es, was es wolle! Hier sind die Must-have-Bikes 2018, die Sie unbedingt in Ihrer Garage stehen haben sollten.

Von Gregor Josel

Honda CB1000R+

Optisch ein echter Quantensprung ist Honda mit der Entwicklung der neuen CB1000R gelungen. Generell schauen japanische Naked Bikes nicht sehr lange modern aus. Schon nach ein, zwei Jahren wirken sie oftmals schon etwas altbacken. Mit der neuen CB1000R und der angeschärften CB1000R+ ist Honda allerdings ein zeitlos schönes und vor allem auch sehr modernes Design gelungen. Rund acht Kilo leichter als zuletzt, allerdings mit nunmehr 145 PS Leistung ausgestattet, ist die nackte Honda nicht nur ein Hingucker, sondern macht auch mächtig Spaß auf der Straße. Die CB1000R+ gehört somit auch zum erwünschten Standard-Equipment in der Gentleman-Garage.

www.honda.at

CCM Spitfire Bobber

Vielleicht einen der schönsten Bobber der jüngeren Motorradgeschichte bringt die britische Bike-Manufaktur CCM auf den Markt. Der Bobber übernimmt die technische Basis von seinen Schwestermodellen FT6, Spitfire Scrambler und Spitfire Racer, weist aber dennoch einen komplett anderen Charakter auf. er setzt auf den bekannten Husqvarna-Einzylinder mit 55 Ps und 58 nm Drehmoment und verfügt ebenfalls über eine WP-Upside-Down-Gabel. Perfekt machen den Bobberlook die tief sitzende Auspuffanlage, der Einzelsitz, der breite Lenker sowie Speichenräder samt Weißwandbereifung. Wie schon bei den anderen Spitfire-Modellen begrenzt die Motorradschmiede den Bobber auf 150 Exemplare. Ein echtes Sammlerstück!

Ducati Scrambler 1100 Special

Seit 2015 reitet Ducati erfolgreich die Retrowelle mit der Submarke Scrambler. Bislang waren die 400er- und die 800er-Versionen erhältlich, 2018 geht man den nächsten Kubaturschritt und bietet die Scrambler nun auch als 1100er-Variante an. Der Motor der neuen Scrambler stammt aus der Monster eVo 1100 und leistet 86 PS sowie saftige 88 Nm Drehmoment. In der „Special“-Version ist sie inspiriert von der Customizing-Szene. Das gediegene Design wird von schwarzen Drahtspeichenfelgen, Kotflügeln aus Aluminium und einer verchromten Auspuffanlage abgerundet. Ein Statement, das sich in der besonderen Farbgebung in „Custom Grey“ und den veredelten Verkleidungsschalen aus eloxiertem Aluminium fortsetzt. Die einzigartige Ausstattung dieser Version wird durch die gebürstete Hinterradschwinge, den niedrigen Lenker und die schmucke Sitzbankverkleidung vervollständigt.

www.ducati.at

KTM 790 Duke

KTM stattet seinen neuen 790er-Herzog mit dem ersten Reihen-Zweizylinder der Markengeschichte aus. Das alleine wäre schon Kaufargument genug, denn wer die oberösterreichische Marke mit dem Zeug zur Weltherrschaft kennt, der weiß, dass die Mattighofener nicht viel scherzen, wenn es um Performance und Fahrdynamik geht. Der neue 790er-Duke leistet 105 Ps und 86 Nm Drehmoment bei sehr überschaubaren 169 Kilogramm Gewicht. eine Upside-down-Gabel von WP mit 43 mm Innenrohrdurchmesser und 140 mm Federweg leitet das Vorderrad. Das direkt angelenkte und mit einer progessiv gewickelten Feder ausgestattete Federbein mit Gasdruck-Unterstützung stammt ebenfalls von WP und bietet 150 mm Federweg. Präzise und messerscharf ist das Handling, obendrein sieht der neue Herzog auch wieder äußerst scharf aus. Dazu gibt’s state of the art Elektronik-Features wie Kurven-ABS mit Supermoto-Modus, Traktionskontrolle, Schleppmoment-Regelung, Quickshifter und Launch-Control sowie wählbare Fahrmodi und ein TFT-Display. Echte Patrioten würden spätestens jetzt bestellen!

Harley-Davidson Fat Boy

Wer Kind der 1980er ist, der kennt die Fat Boy sehr gut! Denn sie war es, mit der Arnold Schwarzenegger im Jahr 1991 nach John Connor jagte. Eine Dampfwalze von einem Motorrad, so wie der steirische Governator selbst. 2018 bringt Harley eine neue Fat Boy auf den Markt, die zwar über die legendären Assets der Ur-Fat Boy verfügt, dabei jedoch ungemein modern, aber nicht minder brachial aussieht. LED- Scheinwerfer, geschlossene Felgen, neuer Milwaukee 107-Motor mit 87 statt 75 PS und 145 statt 126 Newtonmetern bei unverändert 3.000 Umdrehungen pro Minute. in diesem Fall gilt es natürlich, beide Eisen, die alte und die neue Fat Boy, in der Garage zu haben. Aber okay, wir würden uns jetzt auch mal mit der neuen Fat Boy begnügen.

www.harley-davidson.com

Yamaha Niken

Das Konzept der zwei Vorderräder ist ja nun nicht mehr ganz neu in der Motorradwelt. Speziell in der Scooter-Fraktion erfreut sich diese Bauweise mittlerweile großer Beliebtheit. Yamaha hat das grundsätzlich sehr sinnvolle Konzept der zweispurigen Vorderhand nun allerdings mit dem innovativen Niken vollkommen neu interpretiert und in den honorigen Stand der Motorräder übertragen. Das Ding sieht aus wie von einem anderen Stern! Brachial, stark und mit dem 847ccm großen Dreizylindermotor der MT-09 ausgestattet wird dieses transformerhafte Wesen aus einer anderen Welt für maßlose Verzweiflung in der tatsächlich einspurigen Welt sorgen, denn ziemlich standfeste 45 Grad Schräglage sollen damit problemlos möglich sein. Und dass zwei komplette Bremsanlagen an der vorderen Achse besser verzögern als eine, dürfte auch kein Geheimnis sein. Doch den großen Niken muss man eigentlich alleine schon wegen der unfassbaren Optik sein eigen nennen.

Indian Scout Bobber „Jack Daniels“

Motorrad und Whiskey passen auf den ersten Blick nicht wirklich zusammen. Zumindest, wenn man Freund seines Führerscheins, des eigenen und des Lebens anderer ist. Die Story dahinter ist allerdings eine andere, denn Jack Daniels ist die erste eingetragene Whiskey-Destillerie in den USA und Indian bekanntlich der erste US-Motorradhersteller der Geschichte. Daraus ergeben sich zahlreiche Geschichten und Schnittmengen, die in dem neuen Scout Bobber „Jack Daniels“ resultieren. Technisch basiert die „Jack Daniels“ eins zu eins auf dem Scout Bobber. Nur bei der Lackierung unterscheidet sich das Sondermodell von der Basisvariante. Die Lackierung entstand in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Klock Werks Kustom Cycles. Muss man einfach haben! Doch obacht, wem’s gefällt, der sollte schnell ordern, der Scout Bobber im Jacky-Design ist auf 177 stück limitiert.

www.indianmotorcycleaustria.at