Mit dem Nissan Pulsar gehen die Japaner nun nach einiger Pause wieder auf Jagd in der Kompaktklasse. Ihre Herangehensweise an das Thema: mehr Platz und mehr Komfort um weniger Geld. Ob das zusammenpasst, haben wir uns gemeinsam mit unserem Partner im Handel, autogott.at, angesehen.

Text: Philipp Stalzer

Es ist eine schwierige Sache und alle probieren es immer und immer wieder. Sich mit dem Platzhirsch im Kompaktsegment, ja,natürlich der aus dem VW-Konzern, anzulegen. Die richtige Vorgehensweise ist dann, es auf andere Art und Weise zu probieren. Das macht der Nissan Pulsar mit klaren Ausstattungspaketen, mehr Platz (Pulsar: 4,38 Meter gegen Golf 7: 4,26 Meter) und einem entspannten, loungigen Charakter. Die Sitze sind bequem gehalten, die Armlehnen in der Tür großzügig. Relaxt nimmt man am Straßenverkehr teil und behält dabei das modern gehaltene Cockpit in zurückhaltender Optik im Überblick. Die leicht erhöhte Sitzposition und der luftig gestaltete Innenraum ermöglichen guten Rundumblick – ideal in der Stadt.

Moderne Ausstattungsfeatures

Für häufiges Ein- und Aussteigen, Einparken und Dinge verstauen im typischen Kurzstreckenverkehr ist der Pulsar mit klugen Ausstattungen gerüstet. In der Top-Ausstattung unseres Testfahrzeuges, genannt „Tekna“, sind unter anderem neben schwarzem Ledergestühl und einem Design-Paket (mit LED-Abblendlicht, 17-Zoll Alurädern und verdunkelten Scheiben) auch allerlei technische Raffinessen an Bord. Das „NissanConnect“ Navi mit Konnektivität und Integration des Handys über Bluetooth oder USB wird mit einer Around View-Funktion für problemloses Einparken ergänzt. Die 360-Grad Vogelperspektive hilft beim Bugsieren in enge Lücken und stellt Respektabstand der fesch polierten Aluräder zum Randstein sicher – auch wenn die Auflösung dieser Funktion im Display auch ein bisschen besser sein könnte. Schon ab der mittleren Ausstattung „Acenta“ an Bord: das schlüssellose Zugangssystem „Intelligent Key“. Vor allem für Menschen mit Handtaschen ein Hit!

Die 360-Grad Vogelperspektive hilft beim Bugsieren in enge Lücken und stellt Respektabstand der fesch polierten Aluräder zum Randstein sicher – auch wenn die Auflösung dieser Funktion im Display auch ein bisschen besser sein könnte.

3 Motoren für den Nissan Pulsar

Genau so viele Motoren wie Ausstattungslinien sind für den Nissan Pulsar erhältlich. Ein 1,2 Liter Benziner mit 115 PS, ein Fünfzehnhunderter-Diesel mit 110 PS und neuerdings auch (wir werden an anderer Stelle genauer berichten) ein 1,6 Liter Benziner mit 190 PS als Top-Motorisierung. Der von uns getestete 1200er-Benziner ist ein typisches Downsizing-Aggregat, das sehr ruhig läuft und ausreichend Drehmoment zur Verfügung stellt – die ökonomischere Wahl wäre jedoch der Diesel mit einem Normverbrauch von 4,1 Litern gegen 6,3 Liter beim Benziner, die im Alltag kaum zu schaffen sind. Optional für den kleinen Benziner gibt es auch noch eine stufenlose Automatik, alle Antriebe haben Stopp/Start-System serienmäßig an Bord. Ein starkes Argument für den Nissan ist dann natürlich noch der Preis, vor allem bei unserem Partner Autogott.at. Der Einstiegs-Listenpreis beträgt 17.990 Euro, die Autogott-Preise starten bereits ab 13.990 Euro für eine Tageszulassung.

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Wir freuen uns über ihren Beitrag!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>