ÖAMTC: der sicherste Motorradfahrer 2016

Haken schlagen und voll ankern

Alle Jahre wieder erinnert der ÖAMTC die einspurige Gemeinde daran, dass Fahrtechnik trainiert werden muss. Auch der sicherste Motorradfahrer soll wieder gekürt werden.

Text: Beatrix Keckeis-Hiller
Fotos: ÖAMTC

Motorisierte Zweiräder haben sich mittlerweile auch bei uns als urbanes Verkehrsmittel etabliert. Mit den zwar eher stagnierenden Verkaufszahlen aber dem dennoch steigenden Bestand beklagen Mobilitätsclubs und Versicherer, dass jene, die vornehmlich in Städten ihre Eisen bewegen gerne auf Fahrtechnik-Trainings verzichten. Das spiegelt laut ÖAMTC und HDI Versicherung die Unfallbilanz der vergangenen Jahre deutlich wider. Im Vorjahr haben sich laut Statistik von den knapp 2.500 Unfällen (17 davon letal) die meisten im Ortsgebiet ereignet.

„Beliebteste“ Vorfälle, die Unfälle provozieren sind wilde Spurwechsel, auf die Fahrbahn springende – telefonierende und sms-ende – Fußgänger sowie rücksichts- und rückschaulos aufgerissene Autotüren. Der Cheftrainer der Zweirad-Sicherheitsabteilung des Mobilitätsclubs, Georg Scheiblauer, betont auch heuer wieder, dass Gegenmaßnahmen – Notbremsen und Ausweichen – Jahr für Jahr von neuem geübt werden müssen: „Wer regelmäßig trainiert, kann in Kombination mit vorausschauendem Fahren einen Großteil der Gefahrensituationen unfallfrei meistern. Denn nur wer regelmäßig und gezielt trainiert, kann auch intuitiv richtig reagieren.“

Nun passieren im urbanen Raum zwar anteilsmäßig mehr Unfälle, aber jene auf Freilandstraßen haben aufgrund der höheren Geschwindigkeiten häufiger schwerwiegende Folgen. Als Trainings-Anreiz suchen ÖAMTC und HDI auch heuer wieder Österreichs sichersten Motorradfahrer. Teilnehmen können alle, die ein Aktiv- oder Dynamik-Training absolvieren. Als Hauptpreis gibt’s die neue Honda Africa Twin zu gewinnen. 2016 wird der „Best Biker„-Bewerb zusätzlich vom ehemaligen ÖSV-Skirennläufer Matthias Lanzinger unterstützt.