Eiliger Vorstandsvorsitzender

So brutal kann S-Klasse

Mit einer S-Klasse fährt man nicht sondern wird gefahren? Von wegen! Schon der S63 aus Affalterbach giert nach einer harten, lenkenden Hand und einem rechten Fuß aus Blei. Nein, mit 612 PS ist die Business-Limousine alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Doch Leistung kann man ja nie genug haben, oder?

Text: Maximilian Barcelli

Irgendetwas ähnliches muss sich wohl das deutsche Tuningunternehmen IMSA gedacht haben. Die Veredler ließen zuletzt mit einem bestialischen Mercedes-AMG GT, den sie auf 860 Pferdestärken hochzüchteten und auf den Namen IMSA RXR ONE tauften, aufhorchen. Nun nahmen sie sich die AMG S-Klasse zur Brust und machten den ohnehin nicht zurückhaltenden Luxusliner zu einem pechschwarzen Monster Namens IMSA S720.

Und der hat ordentlich Dampf unter der Haube: IMSA überarbeitete den V8-Biturbo so, dass das Aggregat nun die namensgebenden 720 PS schöpft. Das Drehmoment kraxelt von eh schon wuchtigen 900 NM auf 990.

An der Karosserie wurde auch ordentlich rumgeschraubt. Die neue Frontschürze, die Seitenschweller sowie der Heckdiffusor und die Spoilerlippe sorgen für verbesserte Aerodynamik und einen standesgemäßen Auftritt. Dass all diese Teile aus Karbon sind, versteht sich wohl von selbst.

Auch die Auspuffanlage blieb nicht unverschont. Aus den vier Endrohren sind zwei geworden, die wissen dafür doppelt zu gefallen. Die neuen Felgen können sich auch sehen lassen, ebenso wie das, was sich hinter diesen befindet: Mächtige Bremssättel, die Gold angestrichen wurden. Unser persönliches, optisches Highlight.

Bilder: © IMSA