Das Leben ist (k)ein Konjunktiv

So cool könnte Halo aussehen!

Die ersten Formel-1-Boliden für die Saison 2018 wurden mittlerweile vorgestellt. Große, optische Veränderungen gibt’s, besonders im Vergleich zum Vorjahr, nicht. Da sticht der Cockpitschutz Halo natürlich hervor.

Text: Maximilian Barcelli

Denn dieser ist wohl die umstrittenste Änderung um F1-Reglement seit Langem. Sowohl Befürworter als auch Gegner des Cockpitschutzes haben schlüssige Argumente auf Lager: Auf der einen Seite steht der Schutz der Fahrer natürlich an oberster Stelle. Dem kann man nicht widersprechen, besonders nicht, wenn man die F1-Saison vor dem Bildschirm mitverfolgt und nicht im Boliden drinsitzt. Das Hauptargument der Halo-Gegner? Er schaut, sagen wir mal: schwierig, aus. Was ein ebenso nachvollziehbares Argument ist, allerdings könnte man es theoretisch relativ schnell entkräften.

Wie, das zeigt der Künstler Sean Bull, der seiner Fantasie freien Lauf ließ und schon vor der ersten Präsentation ein paar Konzepte veröffentlichte. Fazit: Die F1-Boliden Designers sehen ziemlich cool aus. Und: Er schafft es, denn ungeliebten Cockpitschutz gut in das Fahrzeugdesign zu integrieren.

Das tun die ersten F1-Teams, die den Vorhang vor ihren Boliden schon gezogen haben, leider nicht. Der Halo von Williams, Haas und Red Bull passt sich zwar farblich an die Lackierung an, allerdings war’s das auch schon. Aber gut, wer weiß, was da noch kommt. Immerhin hat Red Bull zwar schon erste Fotos vom RB14 ins Netz gestellt, allerdings ist der F1-Bolide noch in Tarnfolie gehüllt. Schade eigentlich, Camouflage würde dem Rennwagen (inklusive Halo) doch ganz gut stehen. Nicht?

Wie der Cockpitschutz Halo an ein paar schon vorgestellten Boliden aussieht:

Wie der Cockpitschutz Halo aussehen könnte:

Bilder: © Williams / Haas / Red Bull / Sean Bull Design