Und schon hat’s gekracht…

Softwarefehler: Self-Driving Google Car verursacht ersten Unfall

Und schon hat es gekracht… Dieser Unfall war zwar kaum der Rede wert, denn dank niedriger Geschwindigkeiten ist niemanden etwas zugestoßen, jedoch was das nicht irgendein Unfall. Ein autonomes self-driving Car von Google verursachte in der Nähe von San Francisco durch einen kleinen Blechschaden ordentliches Medienaufkommen.

by Patrizia Zernatto

Der unsicherste Teil eines Autos ist der Fahrer…

…oder doch nicht? Bis jetzt hat das autonome Google-Car bereits 1,6 Millionen Kilometer zurückgelegt und dabei gab es zwölf Unfälle, die bis jetzt jedoch (fast) alle unverschuldet waren. Der Internet Konzern räumt jedoch ein, dass dieses Mal einem Software Fehler die Schuld zugeschrieben werden kann.

Die Software (wie auch die Person im Auto) war der Meinung, dass der Metro Bus das Google-Car einreihen lassen würde. Wie im normalen Straßenverkehr auch – man irrt sich eben manchmal, wenn man nicht richtig kommuniziert. Von Maschinen und ihrer Software erwarten wir jedoch dieser Tage mehr. Auch wenn kein Fahrer hinterm Steuer sitzt, im Endeffekt war doch ein Mensch am Werk, der das self-driving Car von Google Programmiert hat.

Ein solch fatale Kommunikationsfehler soll jedoch nicht wieder vorkommen. Chris Urmson, Direktor der Google self-driving Car Unit gab bekannt, dass sein Team 3.500 neue Tests implementiert hat um einen solchen Vorfall in Zuknft zu verhindern. Google betont weiterhin, dass die Autos sicher sind und das das Ziel sei, weniger Unfälle zu verursachen als Wagen mit menschlichen Fahrern.

Wie weit die Technik des autonomen Fahrens wirklich schon vorangeschritten ist und wie ein fahrerloses Auto unsere Straßen sieht, erklärt Chris Umson unheimlich anschaulich in seinem TED Talk. 15 Minuten, die sich wirklich lohnen!

Photo & Video Credit: ZIB