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Stimmungskiller: Toyota Safe & Sound

Wenn die Musik das Tempo angibt

Stimmungskiller: Toyota Safe & Sound





Das Auto der Eltern geschnappt, eigene Playlist angestellt und schon kann es losgehen. Damit die Eltern ihre Kinder allerdings ein wenig Beruhigter losziehen lassen können, präsentiert Toyota nun das Safe & Sound Sicherheitskonzept.

by Patrizia Zernatto

Neues Playlisten-Sicherheitskonzept

Gleich vorweg – wie sinnvoll dieses neue Sicherheitsfeature von Toyota wirklich ist, sei dahingestellt, lustig ist die Idee von Safe & Sound trotzdem. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen: wenn der Nachwuchs im Teenageralter zum ersten Mal mit dem brandneuen Führerschein bewaffnet das Auto der Eltern ausborgen möchte, soll die richtige Playlist das Rasen verhindern. Bis zur erlaubten Geschwindigkeit können die Kids die eigenen Songs hören, sollte diese allerdings überschritten werden, wird die Musikauswahl der erziehungsberechtigten Fahrzeughalter aktiv. Kein schlechter Deal, wenn man bedenkt, dass man lediglich ein paar falsche Töne für eine elternfreie Ausfahrt ertragen muss.
Aber wie kommt Toyota eigentlich auf so eine (Schnaps-)Idee? Nun, ganz so weit hergeholt ist das Ganze nicht. Studien besagen, dass einer von fünf jungen Fahrern im ersten Jahr hinterm Steuer bereits in einen Unfall verwickelt ist und meist das Smartphone oder erhöhte Geschwindigkeit dafür verantwortlich sind. Vollständig überwachen kann man die lieben “Kleinen” im Auto ohnehin nicht, allerdings haben viele Eltern zumindest ein besseres Gefühl, wenn den Fahranfängern das Schnellfahren mit einer uncoolen Spotify Playlist ein wenig vermiest wird.

Video Credit: Toyota Europe

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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