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SlowandFast

Slow vs Fast: Wer ist schneller?

„Schneller Fahrer, langsames Auto“ vs. „Langsamer Fahrer, schnelles Auto“

Slow vs. Fast: Wer ist schneller?



Was kommt dabei heraus, wenn man einen langsamen Fahrer in ein schnelles Auto und einen schnellen Fahrer hinter das Steuer eines langsamen Autos setzt? Donut Media hat es am Beispiel des eigenen Teams getestet und uns mit dem Ausgang überrascht.

by Patrizia Zernatto





Donut Media machte den Test

Was fällt bei einem Rennen mehr ins Gewicht, das Auto oder der Fahrer? Man würde denken es handelt sich um eine Kombination aus beidem, wenn man allerdings zwischen schnellem Auto und gutem Fahrer entscheiden müsste, dann hätten wir wohl eher auf den Fahrer getippt.

Falsch gedacht! Anscheinend bekommt selbst der lahmste Sonntagsfahrer im richtigen Auto ein wenig Rennfieber und so gab der Head Writer von Donut im Mercedes-Benz CLA45 AMG wirklich Gas. Trotz all der Erfahrung konnte der Creativ Director der Videoproduktionsfirma im Mitsubishi Mirage nicht mithalten. Das Rennen ging jedoch nicht nur knapp an den “langsamen Fahrer”, sondern er schlug den “schnellen Fahrer” um ganze acht Sekunden. Wobei der Unterschied zwischen den beiden Fahrzeugen schon sehr gigantisch ist…vielleicht hätte man sich da ein Bisschen mehr annähern können.

Photo & Video Credit: Donut Media

Mercedes-AMG GT-C Roadster & Mercedes-AMG GT Roadster Fahrveranstaltung Phoenix 2017

AMG solarbeam; Leder Exclusiv Nappa / Microfaser DINAMICA schwarz / graue Ziernähte.

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 – 9,4 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 259 - 219 g/km
Fuel consumption combined: 11.4 – 9.4 l/100 km
Combined CO2 emissions: 259 - 219 g/km


Mercedes-AMG GT-C Roadster & Mercedes-AMG GT Roadster Press Test Drive Phoenix 2017

AMG solarbeam; Exclusive Nappa leather / DINAMICA microfiber black / grey topstiching

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 – 9,4 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 259 - 219 g/km
Fuel consumption combined: 11.4 – 9.4 l/100 km
Combined CO2 emissions: 259 - 219 g/km


Mercedes-AMG GT Roadster Fahrveranstaltung Phoenix 2017
brillantblau metalic; Leder Exclusiv Nappa STYLE macchiatobeige/schwarz

Mercedes-AMG GT Roadster Press Test Drive Phoenix 2017
brilliant blue metallic; STYLE Exclusive nappa leather macchiato beige/black

Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 – 9,4 l/100 km
CO2-Emissionen kombiniert: 259 - 219 g/km
Fuel consumption combined: 11.4 – 9.4 l/100 km
Combined CO2 emissions: 259 - 219 g/km

AMG GT Roadster: Im Sturm

AMG GT Roadster: Affalterbach Express

Im Sturm

von Thomas Geiger



Es hat tatsächlich ein bisschen was von einem Striptease. Denn wenn der AMG GT jetzt gute zwei Jahre nach dem Debüt endlich seine Hüllen fallen lässt und pünktlich zum Beginn der Open-Air-Saison auch als Roadster durchstartet, dann reichen elf Sekunden, bis den vor Sehnsucht schmachtenden Schnellfahrern der Atem stockt, das Blut zu kochen beginnt und der Puls bis in die Fingerspitzen schlägt. Aus einem ohnehin schon leidenschaftlichen Coupé wird in diesen elf Sekunden schließlich das mit großem Abstand verführerischste Bikini-Modell der Saison.

So lange dauert es, bis der GT sein knappes Tanga-Top mit der Grazie einer brasilianischen Standschönheit elektrisch hinter die Sitze faltet und sich oben ohne in der Sonne räkelt. Dann klingt der V8-Motor noch verführerischer, die künstlichen Fehlzündungen knallen noch lauter durch die offenen Schallklappen im Sportauspuff und das Brabbeln im Schub oder im Leerlauf macht einen fast süchtig. Und alles, was man in diesem Auto sieht, riecht oder mit seinen Sinnen wahrnimmt, fühlt sich zwei Nummern intensiver an, wenn man nackt im Wind sitzt.



Affalterbacher Auswahl

Diesen Wind macht im GT Roadster neben der bekannten 476 PS-Variante des famosen Achtzylinders aus Affalterbach eine weitere Spielart des 4,0-Liter-Motors. Denn mit dem Roadster führt AMG auch den GT C ein, der die Brücke zum rennsport-inspirierten GT R schlagen soll. Mit 557 PS und 680 Nm ist er 47 PS stärker als der GT S und nur 28 PS schwächer als das giftige Biest aus der grünen Hölle, sagt AMG-Chef Tobias Moers und verspricht „ein hochdynamisches Fahrerlebnis in einem sehr exklusiven Umfeld, gepaart mit purem Roadster-Feeling.“

Da nimmt Moers den Mund nicht zu voll. Denn nicht nur die Längsdynamik des Roadsters raubt einem den Atem, wenn der Flachmann in 3,7 Sekunden von 0 auf 100 jagt und bei Vollgas mit 316 km/h so schnell durch den Mercedes-Himmel schießt wie eine Sternschnuppe. Sondern der GT C ist vor allem in Kurven eine Wucht, weil er die elektronische Hinterachssperre aus dem GT-R bekommt, fünf Zentimeter mehr Spurweite hat und die Hinterräder genau wie beim grünen Biest aktiv mitlenken. So kommt er schneller ums Eck und danach schneller wieder auf Touren – und der Fahrer trotz narrensicherem Stabilitätssystem und dem Sturm in seinen Haaren ins Schwitzen.



Schneller Nackenföhn

Dafür, dass das GT-Cockpit schon nach gut zwei Jahren ein bisschen verstaubt aussieht und mittlerweile in der C-Klasse schönere Schalter verbaut werden als in diesem Supersportwagen, dafür hat man bei dieser Raserei keine Augen mehr. Denn jetzt sind alle Sinne auf die Straße fokussiert, suchen die perfekte Linie durch die nächste Kurve und den Punkt danach, an dem man endlich wieder aufs Gas steigen kann. Den eher lieblos vor dem Innenspiegel versteckten Schalter für die elektrische Stoffmütze hat man dann ebenfalls längst vergessen. Und dass man bei geschlossenem Dach nicht einen Hauch vom Hintermann sieht, stört einen genauso wenig. Denn erstens ist Rücksicht bei Sportwagenfahrern sicher nicht die erste Tugend und zweitens fährt man dieses Auto ohnehin länger offen als jeden anderen Sportwagen – nicht umsonst hat Mercedes anders als Porsche & Co auch einen Nackenföhn für die natürlich die klimatisierten Sitze im Angebot. Nur das Windschott hätten sich die Schwaben sparen können. Weil es erstens absolut billig aussieht und zweitens ohnehin nichts bringt – aber vielleicht ist das der eigentliche Grund dafür, dass es Aufpreis kostet und man es sich deshalb getrost sparen kann.

Zwar kann es der GT Roadster vor allem als C-Modell mit jedem offenen Porsche Turbo, mit Lambo & Co aufnehmen. Doch hat der Ur-Enkel des Silberpfeils auch noch eine zweite Seite. Weil Mercedes eben nicht aus seiner Haut kann oder will, ist der Restkomfort bei diesem Roadster deutlich größer als bei der Konkurrenz und so sehr der V8-Motor den Fahrer anstachelt, gibt der sich dieser Versuchung bereitwillig hin. Viel öfter als bei der Konkurrenz lässt man es deshalb freiwillig etwas gelassener angehen, gönnt den verkrampften Fingern am Lenkrad eine kleine Entspannung und der verkniffene Blick weicht einem seligen Lächeln: So lässt man den lieben Gott einen guten Mann sein, wechselt mit dem Drehschalter auf dem breiten Mitteltunnel zurück in den Comfort-Mode und verfällt einen gemütlichen Trab, der nicht zuletzt auf einer unumstößlichen Gewissheit beruht: Ein Gasstoß, und der GT ist wieder voll da.

Business-Class Express

So groß die Sehnsucht der Schnellfahrer nach dem GT Roadster auch gewesen sein mag, sehen Mercedes-Fans das neue Open-Air-Modell auch mit einem weinenden Auge. Denn für den traditionellen SL wird die Luft mit dieser Premiere noch dünner. Nachdem das S-Klasse Cabrio seit letztem Sommer die verwöhnte Kundschaft ködert, gräbt ihm der neue Wirbelwind aus Affalterbach jetzt aus der anderen Richtung auch noch da Wasser ab und zwingt den einstigen Star am Mercedes-Himmel so weiter in den Sinkflug. Aber das müssen sich die Strategen in Stuttgart vorwerfen lassen, der schnellen Truppe aus Affalterbach kann man dafür nicht böse sein. Im Gegenteil muss man ihr für den Roadster Respekt zollen. Denn rasend schnell und trotzdem überraschend komfortabel, laut und leidenschaftlich – so wird der offene GT zum verlockendsten Platz an der Sonne, den Mercedes seinen Kunden in diesem Sommer zu bieten hat.

Doch bevor man sich den Sturm um die Nase wehen lassen kann, muss man erst einmal nach Luft ringen – wenn der Händler den Preis aufruft.


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Luxus-Laster: Actros als Glamour-Camper

Mercedes-Benz Actros als Glamour-Camper

Luxus-Laster

von Thomas Geiger



Als Kind hat er keine Folge der Fernsehserie „Auf Achse“ verpasst. Jetzt ist Michael Ebner selbst eine Art Trucker – aber in anderer Mission: Sein Mercedes Actros ist kein gewöhnlicher Fernlaster, sondern das vielleicht vornehmste Wohnmobil, das man in Deutschland für Geld und gute Worte kaufen kann. Denn für 680 000 Euro wird der 16-Tonner zur Luxus-Suite für die Langstrecke, der alle Komfort eines Fünf-Sterne-Hotels bietet – Wellness-Dusche, Doppelbett und Sterne-Küche inklusive.

Geboren ist das Konzept eigentlich aus der Not heraus. Denn erstens ist Ebner leidenschaftlicher Camper, seit seine Eltern ihn im Wohnwagen durch ganz Europa kutschiert haben. Und zweitens ist er als Eigentümer einer Software-Firma so oft auf Dienstreisen, dass er partout keine fremden Betten mehr sehen mag und im Urlaub lieber in den eigenen vier Wänden schläft – nur dass er dabei halt nicht immer die grünen Hügel der Rhön sehen möchte. Und weil er nach zehn Jahren in den teuersten Wohnwagen noch immer nicht zufrieden war und ihn auch die wenigen Luxus-Wohnmobile aus Europa nicht so richtig überzeugen konnten, weil dort für mehr Geld zwar auch mehr Raum aber nicht gleich mehr Qualität geboten wird, hat er sich sein Traumhaus auf Rädern einfach selbst gebaut.



Luxus für die Dienstreise

Wo andere sich dabei eines Fiat Ducato oder eines Ford Transit bedienen, hat Ebner dafür den Mercedes Actros als Basis genommen. Denn so konnte er sich hinter der Gigaspace-Kabine auf mehr als zehn Metern Länge eine geräumige Suite bauen und zugleich seinen Kindheitshelden Franz Meersdonk und Günther Willers aus „Auf Achse“ nacheifern. Und ganz nebenbei ist es einfach ein gutes Gefühl, einen Sechszylinder von 12,8 Litern Hubraum, 421 PS und 2100 Nm zu beherrschen, sagt der Magellano-Chef.

Das gefällt Ebner so gut, dass er selbst auf Dienstreisen immer öfter seinem V8 im Audi RS6 untreu wird und sich statt dessen zwei Meter über der Straße in den bequemen Ledersessel schwingt und als Selbstversorger zu seinen Geschäftspartnern fährt. Denn besser als in den 30 Quadratmetern seines Magellanos wohnt er in keinem Hotel: Die Federung nivelliert den Laster automatisch und binnen 30 Sekunden fahren wie elektrische Erker die riesigen Slide-Outs aus den Seitenwänden und schaffen innen eine luftige Atmosphäre, wie sie kaum ein Gästezimmer zu bieten hat. Es gibt eine große Sitzecke vor der komplett mit Backofen, Spülmaschine und Kühl-Gefrier-Kombination eingerichteten Küche, im Heck hat er ein zwei mal zwei Meter großes Doppelbett, vor dem auf Knopfdruck ein riesiger Fernseher aus der Verkleidung fährt. Das Bad mit der verglasten und in vier Farben beleuchtbaren Dusche kann man ohne Platzangst benutzen, und für den Job hat er natürlich einen LTE-Router eingebaut, der den Magellano zum mobile Office macht. Selbst ein Fitnessstudio ist an Bord, sagt Ebner und zeigt stolz die Fahrräder, die er in der Garage hinter dem Hausanschlussraum unter dem Schlafzimmer festgezurrt hat.

Griller und Großbild inklusive

Ein Jahr lang haben Ebner und seine Frau Stefanie geplant und gemeinsam mit Handwerkern aus der Region geschraubt gesägt und geschweißt und nebenbei noch den Lkw-Führerschein gemacht, bis die Familie in dem nach dem portugiesischen Seefahrer und Weltentdecker benannten Magellano auf Jungfernfahrt gehen konnte. Das ist jetzt ein gutes Jahr und schon mehr als 12 000 Kilometer her und wo Ebner auftaucht, ist ihm die Neugierde sicher. Zwar sind sie auf den besseren Campingplätzen solche XXL-Wohnmobile mittlerweile gewohnt, sagt der Firmenchef. Doch manchmal komme er sich schon so vor, als fahre er im Rolls-Royce bei McDrive vor. Und je nachdem, wie er den Magellano parkt, stellt er alle anderen Camper damit buchstäblich in den Schatten: „Bei vier Metern Aufbauhöhe sieht der Nachbar mit etwas Pech den ganzen Tag keine Sonne mehr“, sagt Ebner mit einem entschuldigenden Lachen. Gut, dass er im Kellergeschoss seines Luxuslasters einen halben Biergarten samt Grillstation, Großbild-Leinwand und Fußballfanbeleuchtung herumfährt und seine Platznachbarn so wenigstens mit Bundesliga-Partys versöhnlich stimmen kann.

Zwar hat Ebner den Magellano zunächst aus purem Eigennutz entwickelt. Doch schnell war ihm klar, dass es für solche Fahrzeuge durchaus einen Markt gibt. Denn „Glamping“, also Camping mit einem gewissen Glamour-Faktor, liegt voll im Trend und Luxus läuft ohnehin besser als Standard. Deshalb hat der IT-Unternehmer daheim in der Rhön ein paar Millionen in die Hand genommen, eine Halle gebaut, zwei Mitarbeiter eingestellt, Verträge mit Schreinern, Installateuren und Elektrikern geschlossen und mal eben eine Firma aus dem Boden gestampft. Jetzt berät er Lust- und Leidensgenossen, analysiert ihre Wohnsituation und ihren Geschmack und individualisiert den Magellano je nach Gusto. Die Planung dauert oft bis zu einem Jahr – probewohnen in Ebners Privatfahrzeug inbegriffen. Danach braucht das Magellano-Team noch einmal sechs bis acht Monate für den Umbau des Fahrzeugs.

Großes Kundeninteresse

Das Interesse sei riesig, sagt Ebner: Die ersten Bestellungen sind unter Dach und Fach und die nächsten werden gerade intensiv verhandelt. Allerdings tritt der Unternehmer dabei von selbst auf die Bremse. Erstens, weil ihm die persönliche Beratung so wichtig ist. Und zweitens, weil er bei aller Arbeit noch Zeithaben will, seine Luxus-Suite auf Rädern selbst zu genießen. Schließlich träumt er schon seit Jahren davon, den Magellano mal über den Atlantik zu schiffen und dann ein paar Wochen durch Amerika und Kanada zu fahren. Mehr als vier bis sechs Fahrzeuge im Jahr will er deshalb nicht bauen.

So luxuriös und geräumig der Magellano auch sein mag und so viel Power sein 12,8-Liter-Diesel auch haben mag, gibt es dabei nur ein Problem – für die Behörden bleibt das Luxuswohnmobil ein Laster wie jeder andere – und darf deshalb nicht schneller fahren als 80 km/h. Ebner ist das egal. Erstens greift der Begrenzer erst bei 110 Sachen, zweitens ist er damit ja im Urlaub und nicht auf der Flucht und drittens waren Franz Meersdonk und Günther Willers auch nicht schneller auf Achse – und trotzdem die Helden seiner Jugend.

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Mercedes-Benz Fahrschule mit Mick Schumacher

#QuickMick

Mercedes-Benz-Fahrschule mit Mick Schumacher


Der Sprössling von Rekordweltmeister Michael Schumacher feierte seinen 18. Geburtstag und damit das Nachwuchstalent auch auf den öffentlichen Straßen hinters Steuer darf, geht es mit Mercedes-Benz und Comedian Harry G. in die Fahrschule.

by Patrizia Zernatto

Fahrschule Furious #1: First date

Die Ähnlichkeit kann man nicht abstreiten: Die Schumacher Jungs haben alle einen ordentlichen Bleifuß, denn nach Vater Michael und Onkel Ralf tritt nun Mick Schumacher das Familienerbe an. Mick zählt bereits jetzt zu den talentiertesten Piloten in der Formel-3-Europameisterschaft, doch bis vor kurzem wurde er noch streng von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Nun feierte der Sohn von Michael Schumacher am 22. März endlich seinen 18. Geburtstag und damit steht auch der Führerscheinkurs am Programm. Standesgemäß geht es für den Schumacher-Spross in eine ganz besondere Fahrschule mit einem besonders bayrischen Fahrlehrer. Der Münchner Comedian Harry G. schreitet mit QuickMick im Mercedes-AMG A 45 4MATIC zur Sache und soll in fünf Lektionen bzw. Videoclips zum Erfolg verhelfen.



In den 60 Sekunden-Videos werden auch der aktuelle und kürzlich zurückgetretene Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Fußball-Weltmeister Mesut Özil oder Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer mit von der Partie sein. Mit der Videoreihe möchte man den jungen Rennfahrer weltweit etablieren und vor allem junge Zielgruppen wieder stärker für den Motorsport begeistern. Ob Mick die Prüfung bestehen wird, sehen wir dann am Ende, aber wir drücken natürlich die Daumen!



Photo & Video Credit: Mercedes-Benz

WüstenRennen

Offroad Drag Race in der Wüste

Bring a machine gun to a gun fight…

Offroad Drag Race in der Wüste



Ein Drag Race muss nicht unbedingt auf einem abgesperrten Race Track über die Bühne gehen. Vor allem für Offroad Champs wie den Mercedes-Benz G500 4×4², den Toyota Land Cruiser und den Nissan Patrol eignen sich Sanddünen doch viel besser.

by Patrizia Zernatto

Mercedes-Benz G500 4×4² gegen Toyota Land Cruiser und Nissan Patrol: Weder der Land Cruiser noch der Patrol brauchen sich vor dieser Challenge fürchten, möchte man meinen. Doch der G500 4×4²  hat ein paar Asse im Ärmel, mit deren Hilfe die Dünen im Eiltempo nicht nur so schnell wie möglich, sondern auch möglichst ohne Steckenbleiben überwunden werden.

Selbst die Testfahrer von CrankandPiston geben das offen zu. Daher ist der Ausgang auch nicht wirklich verwunderlich. Dass der Mercedes-Benz die Konkurrenz jedoch so vernichtend zerstört, hätten ich offen gestanden nicht gedacht. Das ist ja so, als wenn man mit einer Uzi zum Pistolenduell auftaucht.

Video Credit: crankandpiston



EasyRiderMercedesAMG

Der Mercedes AMG GT Roadster als Easy Rider

Born to be wild

Mercedes AMG GT Roadster als Easy Rider

„Wir lieben es wild!“ – AMG CEO Tobias Moers



Wenn Peter Fonda seine geliebte Harley Davidson gegen ein Auto eintauscht, dann muss es sich schon um ein besonderes handeln: den Mercedes AMG GT Roadster.

by Patrizia Zernatto

Als “Easy Rider” wurde amerikanische Ikone Peter Fonda berühmt, doch für diesen epischen Ritt kommt der Filmstar als “Easy Driver” nochmal auf die (Werbe-)Leinwand.

Easy Driver

Den Mercedes AMG GT Roadster haben wir bereits letztes Jahr ausführlich vorgestellt (hier gehts zum Artikel von Thomas Geiger), doch nach diesem ersten kurzen Auftritt von Fonda als Park-Rowdy, soll der Oben-Ohne Mercedes Sportler auch zum Star der diesjährigen Super Bowl werden. “We are delighted that the new Mercedes AMG GT Roadster is going to be playing a major role at this year’s football final.”, berichtet Tobias Moers.

Selbst wenn man kein Fan von American Football ist: Zumindest die teuersten Werbespots des Jahres sollte man sich nicht entgehen lassen.

Video Credit: Mercedes-Benz USA


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Mercedes-Benz Remote Park-Pilot

Ferngesteuert Parken per Smartphone-App

Mercedes-Benz Remote Park-Pilot

Wenn der Benz wie durch Zauberhand in die Garage fährt, dann muss der Mercedes-Benz Remote Park-Pilot mit im Spiel sein. Damit macht man sich vor allem bei den Kids in der Nachbarschaft besonders schnell beliebt…

by Patrizia Zernatto




Beim Parken geht es nicht selten um Zentimeterarbeit und dort kommt dieser smarte Service zum Einsatz. Durch “Mercedes me connect” werden Fahrer und Fahrzeug miteinander vernetzt.





Ist der Parkplatz auch noch so schmal, Mercedes-Benz entschärft knifflige Park-Situationen in Zukunft mit diesem System zum ferngesteuerten Ein- und Ausparken. Der Remote Park-Pilot wird dabei per Smartphone via Bluetooth von außerhalb des Fahrzeugs gesteuert und erledigt das teilautonome Parken auf kurze Distanzen. Er berechnet die nötigen Züge für den Vorgang, als Fahrer wählt man nur noch das gewünschte Parkszenario aus. Durch eine kontinuierliche Bestätigung (im Video als kreisförmige Wischbewegung am Smartphone zu sehen) kontrolliert man das Ein- bzw. Ausparken. Selbst bei der Parkplatzsuche unterstützt der Park-Pilot, denn er erkennt Parklücken bereits beim Vorbeifahren.

Die Anwendung ist für iOS- und Android-Smartphones sowie die Apple Watch verfügbar. Als technische Voraussetzung für die Parkhilfe gibt Mercedes “bloß” die Ultraschallsensoren der Parctronic, die 360 Grad-Kamera, das Keyless-Go System und ein Automatik-Getriebe. Wenn’s weiter nichts ist.





Photo & Video Credit: Advert.geMercedes-Benz

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Schwarzenegger in der Elektro-G-Klasse

I’ll be back – zum Aufloudn!

Terminator in der Elektro-G-Klasse

Fotos: Kreisel Electric/Pröll

Früher, in seinen Terminator-Tagen, hätte Arnie leise dahinsäuselnde Elektroautos wohl nur mit einem milden Lächeln bedacht. Selbst heute, altersmilde geworden, sind kompakte, reichweitenoptimierte Gleiter des Ex-Governators Sache nicht. Aber bei seinem Besuch in Kitzbühel letztes Wochenende hat er einen von Kreisel Electric elektrifizierten Mercedes G 350 d(?) Probe gefahren. 



„Dieser geniale Geländewagen als sauberes und schnelles Elektroauto? Da geht ein Traum in Erfüllung!“, freute sich Schwarzenegger laut Pressemeldung, und auch auf den Fotos strahlt er wie ein Silberdollar.

Der elektrifizierte Mercedes G – früher per Dieselmaschine fortbewegt – schafft mit einer Strom-Ladung realistische 300 Kilometer. Verbaut sind die Hochleistungs-Akkus von Kreisel mit einer Kapazität von 80 kWh – bei einem Gesamtgewicht von 510 kg. Der Kreisel-Akku ist im Auto verteilt: Unter der Motorhaube, im Heck als Ersatz für den Diesel-Tank und unterhalb des Einstiegs. Bei Komfortfunktionen, in Sachen Geländetauglichkeit und bei der Steigfähigkeit ist Kreisel keine Kompromisse eingegangen.

Mehrere Elektromotoren mit Reduktionsgetriebe sind direkt auf das Verteilergetriebe aufgesetzt worden. Das Hauptgetriebe wurde entfernt. Das kraftvolle Elektroauto bringt 360 kW (490 PS) auf die Straße und schafft es in 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h – mehr als drei Sekunden schneller als das Original mit Diesel-V6-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 183 km/h. Das Auto kann in 25 Minuten zu 80 Prozent aufgeladen werden.



Kreisel – eine österreichische Erfolgsgeschichte

Wer ist Kreisel Electric? Drei Brüder aus dem oberösterreichischen Freistadt, die seit über 35 Jahren in der Elektronikbranche tätig sind, haben es sich zum Ziel gesetzt, Batterielösungen für Hochleistungsanwendungen zu entwickeln. Und dies tun sie mit beachtlichem Erfolg, haben neben ihrem jüngsten Wurf, der G-Klasse, bereits VW Golf, Porsche Panamera oder BMW 3er erfolgreich elektrifiziert. Das zweistufige Getriebe für ihre Elektrofahrzeuge haben die Kreisels auch selbst entwickelt.

Daneben baut Kreisel Heim-Speichersysteme sowie Hochleistungs-Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 120 kW pro Anschluss. Damit kann des Terminators neue G-Klasse in nur 20 Minuten auf 80 Prozent wiederaufgeladen werden. Und dann muss es erst nach 240 Kilometern wieder heißen: „I’ll be back – zum Aufloudn!“

mercedes-benz-x-Klasse_beide

Mercedes X-Klasse: Zu klein für die USA?

Aber die Amerikaner lieben doch ihre Pickup-Trucks!

Bei der Mercedes X-Klasse hat die USA das Nachsehen

Wie seit November 2016 bekannt ist, möchte Mercedes mit der X-Klasse endlich auch am bislang vernachlässigten Pickup Truck Markt mitmischen. Schon damals hieß es, dass es der Pickup wahrscheinlich erst in der nächsten Generation in die USA schaffen wird, doch selbst darauf hoffen die Amerikaner langsam nicht mehr.

by Patrizia Zernatto

„Das Auto ist ein Pickup ohne Kompromisse.” So hieß es von der Chefetage von Mercedes, doch einen Kompromiss kann man nicht verleugnen: In die USA schafft es die X-Klasse nicht. Doch warum?

Kein anderes Land liebt PickUp Trucks so sehr wie die USA. Vom Ford F-150 über den Dodge RAM bis hin zum Toyota Tundra und wie sie nicht alle heißen – man nehme den Amerikanern bitte nicht ihre PickUps. Doch Mercedes ist hier anderer Meinung. Die X-Klasse kommt zwar nach Kanada, aber in Amerika wird man zunächst nicht Fuß fassen und das freut die PickUp Fans hierzulande überhaupt nicht.

In Amerika genießt Mercedes-Benz gefühlt noch einen viel höheren Stellenwert als in Europa. “Oh wow, you’re driving a star?” – Gemeint wird hier natürlich das Markenlogo und mit dem neuen Lifestyle- und Luxuslaster möchten die Stuttgarter in ein vollkommen neues Segment vorstoßen. Nur nicht in den USA.

Zuerst zeigte sich Dietmar Exler, der Mercedes-Benz USA CEO, im Zuge der LA Auto Show nur ein wenig zurückhaltend: „Once the next version of the truck comes out, when we see the next iteration, there might be an opportunity to bring it in the medium and long-term. We want to bring it when we believe it makes sense as Mercedes to bring out the pickup truck.” so Exler. Man möchte also warten, wie sich der Mercedes PickUp in anderen Märkten schlägt.

Doch der eigentliche Grund liegt wohl eher in der “Midsize” Größe des Trucks, denn Exler sagte in einem Interview vor kurzem ebenfalls, „In the US, aligning the premium to the midsize is kind of a contradiction because a premium truck is a fullsize truck, therefore we do not see the US market as a relevant market or a suitable market for that truck.” Laut Marktstudien gibt es einfach keinen Platz für den mittelgroßen Deutschen. Man hat also so oder so Angst, dass sich die X-Klasse in Amerika als Flop herausstellt.

Das einzig Positive daran – wer sich in den USA trotzdem eine X-Klasse (teuer) importiert, imponiert damit auch sicher seinen Nachbarn.

Photo Credit: Mercedes-Benz

mercedes-benz-gla-facelift-dyn-ext-front-grill-scheinwerfer

Mercedes GLA: Geliftet in die City

Mercedes GLA mit Update

Geliftet in die City

Text: Thomas Geiger

Bilder: Daimler AG

Im Urban Jungle steppt der Bär. Denn kaum ein anderes Segment ist derzeit so erfolgreich wie das der kleinen aber feinen Geländewagen. Audi wirft sich mit dem Q2 ins Gewühl, der neue Mini Countryman hat seine Jugendtorheiten ausgemerzt, und VW will im Lauf des Jahres mit dem T-Rock auf Polo-Basis ebenfalls ein Stück vom Kuchen.

Höchste Zeit also, dass Mercedes den GLA auf Vordermann bringt, damit sein Stern auch weiter über dem Segment strahlt. Für triefgreifende Änderungen ist es zur Mitte der Laufzeit natürlich noch zu früh. So bleibt es also bei der mäßigen Raumökonomie und den eher bescheidenen Übersicht, vor allem nach hinten. Doch zumindest technisch bringen die Schwaben ihren Benjamin für die Buckelpiste mit dem Update wieder auf den neuesten Stand.

Wenn der geliftete GLA ein paar Wochen nach der Premiere auf der Motorshow in Detroit in den Handel kommt, muss man von außen deshalb schon genau hinschauen, um alt und neu an den retuschierten Stoßfängern, an frischen Felgen und Farben und an den optionalen LED-Scheinwerfern zu erkennen. Aber spätestens bei näherer Betrachtung werden die Änderungen augenfällig. Denn zum ersten Mal in diesem Segment gibt es ein schüsselloses Türsystem mit Komfortzugang, die Heckklappe schwingt mit einem angedeuteten Fußtritt auf, und innen blickt man nicht nur auf neue Sitzbezüge und geänderte Instrumente, sondern auch auf das Bild einer 360-Grad-Kamera, die Mercedes den Kollegen von Audi oder Mini ebenfalls voraushat.

Neues Herz

Auch unter der Haube gibt es einen Neuzugang. Die Reihe der drei Diesel reicht unverändert von A 180d mit 109 PS bis zum 177 PS starken A 220d. Bei den Benzinern sind die Eckpunkte mit dem GLA 180 (122 PS) und dem GLA 45 (381 PS) ebenfalls unverändert. Doch weil die Lücke zwischen dem 200er mit 156 und dem 250er mit 211 PS zu groß war, gibt es künftig auch einen 220er, der seine 185 PS ausschließlich als 4Matic auf die Straße bringt.

Zwar wirkt der GLA im Duell mit Q2 & Co. nach dem Facelift nicht mehr ganz so abgeschlagen wie zuletzt. Doch weiß Mercedes selbst am allerbesten, dass ein bisschen chirurgische Kosmetik allein nicht reichen wird. Deshalb hat Daimler-Chef Dieter Zetsche bei der GLA-Premiere für die Kleinwagen eine deutliche Ausweitung der Modellpalette von fünf auf acht Varianten angekündigt – und so indirekt womöglich auch schon die anhaltenden Gerüchte über einen GLB bestätigt.