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So verkauft man einen 1996er Suzuki Vitara

Gewusst wie!

So verkauft man einen 1996er Suzuki Vitara



Geniale Idee, beeindruckende Umsetzung: „Eine Legende, ein Biest, ein Held und Eroberer, der wirklich überall hinkommt.“ – so beschreibt Eugene Romanovsky seinen zum Verkauf stehenden 1996er Suzuki Vitara in einem filmreifen Verkaufsvideo.

by Patrizia Zernatto

#BuyMyVitara

Seinen alten Gebrauchten bekommt man manchmal nicht so leicht weg, wie man das gerne hätte und darum heißt es, ein wenig kreativ zu werden. Deshalb gab sich Eugene Romanovsky aus Lettland beim Verkauf seines Suzuki Vitara nicht mit einer herkömmlichen Verkaufsanzeige zufrieden, es musste mehr her. Schließlich handelt es sich bei diesem Fahrzeug auch nicht um irgendeinen Geländewagen.





Dieser ganz besondere Vitara kämpfe bereits gegen Dinosaurier in Jurassic Park, tauchte in den Tiefen des Meeres und reiste ganz nebenbei auch schon zum Mond. Selbst in Mad Max: Fury Road schmuggelte er sich in eine Reihe mit dem Interceptor, Big Foot, Gigahorse und Co. Dieser Suzuki bahnt sich seinen Weg durch jeden Wüstensturm und hat auch vor reißenden Lawinen keine Angst. Das unglaubliche Verkaufsvideo lässt wirklich kein Abenteuer aus.
Dem Letten gelang es, den 20 Jahre alten Off-Roader in zwei kurzen Minuten wirklich schmackhaft anzupreisen. Im Video findet man auch die wichtigsten Fahrzeugdaten des Ur-Ur-Großvaters des aktuellen Vitaras. Beinahe 2 Millionen Views bekam der begabte Creative Director bereits und auch die ersten Interessenten haben sich per Facebook bei ihm gemeldet.

Der Vitara ist wahrlich ein Auto, von dem selbst Indiana Jones nur träumen konnte, aber eine Frage hätten wir noch – Warum will ihn Eugene Romanovsky dann eigentlich loswerden?

Video Credit: Eugene Romanovsky

AlfaRomeo_Giulia8

Alfa Romeo mit der Giulia beim Super Bowl

So erobert man das Herz der Amerikaner!

Alfa Romeo mit der Giulia beim Super Bowl

Alfa Romeo glänzte beim diesjährigen Super Bowl nicht mit einer, auch nicht mit zwei, sondern gleich mit drei (sündhaft teuren) Werbeeinschaltungen.

by Patrizia Zernatto

Von „Riding Dragons” zu „Dear Predictable” bis hin zu “Mozzafiato bzw. Breathtaking” – mit diesen drei Werbetiteln für den Super Bowl raubte die “La meccanica delle emozioni” den Amerikanern definitiv den Atem.

Super Bowl Car King

Bevor es zur Schönheit in Rot geht, hier ein kurzer Auszug aus meiner ganz persönlichen Car Commercial Erfahrung von der Super Bowl Party 2017. Neben Alfa Romeo stach auch Audi mit seiner “Mädels können’s auch” Botschaft und Mercedes-Benz inklusive Peter Fonda aus der Masse heraus, doch die Italiener hinterließen mit gleich drei Werbeeinschaltungen den bleibendsten Eindruck.

Mehrmals wurde die Frage an mich gerichtet, ob ich dieses schnittige Fahrzeug denn schon mal live gesehen hätte. Als Europäer und Autofan scheint das ein wenig unsinnig, handelt es sich doch nicht um einen unbezahlbaren Sportwagen oder ähnliches. Für Amerikaner hat Alfa Romeo allerdings immer noch etwas Exotisches an sich. Ich kann euch versichern, dass die rassige Giulia auf dieser Party einige neue Fans erobern konnte. Das Werbebudget war definitiv richtig investiert.





„Riding Dragons”





„Dear Predictable”





„Mozzafiato”



In den USA startet die Giulia in der QUADRIFOGLIO Version bei 72.000 US-Dollar, da kommen dann noch die Steuern des jeweiligen Staats dazu und die sind nicht gerade billig. Dafür fährt man dann aber auch eine Rarität – einen reinrassigen 505 PS Boliden, der es in innerhalb von 3,8 Sekunden auf die 100 km/h oder natürlich 60 mph schafft und damit den Muscle Cars problemlos die Show stiehlt.

Well done, Alfa Romeo, well done.

Photo Credit: Alfa Romeo USA

EasyRiderMercedesAMG

Der Mercedes AMG GT Roadster als Easy Rider

Born to be wild

Mercedes AMG GT Roadster als Easy Rider

„Wir lieben es wild!“ – AMG CEO Tobias Moers



Wenn Peter Fonda seine geliebte Harley Davidson gegen ein Auto eintauscht, dann muss es sich schon um ein besonderes handeln: den Mercedes AMG GT Roadster.

by Patrizia Zernatto

Als “Easy Rider” wurde amerikanische Ikone Peter Fonda berühmt, doch für diesen epischen Ritt kommt der Filmstar als “Easy Driver” nochmal auf die (Werbe-)Leinwand.

Easy Driver

Den Mercedes AMG GT Roadster haben wir bereits letztes Jahr ausführlich vorgestellt (hier gehts zum Artikel von Thomas Geiger), doch nach diesem ersten kurzen Auftritt von Fonda als Park-Rowdy, soll der Oben-Ohne Mercedes Sportler auch zum Star der diesjährigen Super Bowl werden. “We are delighted that the new Mercedes AMG GT Roadster is going to be playing a major role at this year’s football final.”, berichtet Tobias Moers.

Selbst wenn man kein Fan von American Football ist: Zumindest die teuersten Werbespots des Jahres sollte man sich nicht entgehen lassen.

Video Credit: Mercedes-Benz USA


BarbieR8_Lifesize

Automobilhersteller und ihre Beziehung zu Frauen

Was Frauen wirklich wollen

Automobilhersteller und ihre Beziehung zu Frauen

Frauen werden als Käufergruppe von den Automobil-Herstellern aufwendig umworben, unter anderem mit intensiven Werbekampagnen und eigenen Internet-Plattformen. Und alles dreht sich um die Frage: Welche Farbe muss Barbies Auto haben?



by Patrizia Zernatto

Frauen kaufen immer mehr Autos, doch wird meist nicht nur der Wagen selbst, sondern auch die Werbung dafür von Männern gemacht. Kann Mann überhaupt wirklich wissen, was Frau fahren will? In vielen Fällen wird an der Zielgruppe Frau zielgenau vorbeigeschossen, denn Frauen haben andere Wünsche als Männer. Es gelingt vielen Herstellern nicht, die spezielle Beziehung zwischen Frau und Auto einzufangen und kommunikativ zu nutzen. Dadurch entstehen dann Fehlkäufe – zuerst geht scheinbar ein automobiler Traum in Erfüllung, das böse Erwachen folgt dann nach den ersten Ausfahrten.

Im Alltag machen sich Nachteile schnell bemerkbar: Frau, weil etwas kleiner, erkennt etwa die Anzeigen schwer, das Umklappen der Rücksitzlehnen kostet viel Kraft oder der Rückwärtsgang lässt sich nur mit ebenso hohem Kraftaufwand einlegen. Schwachstellen, die männliche Autofahrer als Kleinigkeiten empfinden, bereiten Autofahrerinnen oft erhebliche Probleme.

Die Marketingstrategen der Automobilhersteller sind sich daher ganz und gar nicht einig, was es braucht, um die Herzen der Autofahrerinnen zu erobern. Bei Audi sieht man Frauen als einen besonders zukunftsträchtigen Markt und folglich möchte man sich stärker um diese Zielgruppe bemühen. Allerdings heißt es vom Markensprecher, ”Wir entwickeln und designen unsere Autos mit dem Anspruch, dass sie Frauen und Männer gleichermaßen begeistern. Wir sehen nicht, dass es klassische, von Frauen bevorzugte Modelle oder Ausstattungsvarianten gibt.” 

Barbie gehört nicht in den Audi R8? Mutti hat ja keine Ahnung!

Trotz des oben genannten Statements von Audi findet man vor allem vom R8 unterschiedlichste “Frauen-taugliche” Exemplare. Egal ob als Tretroller für die Kleinen oder in der metallic-pinken Lifesize Variante. Doch ob Rosa die Traumfarbe aller Frauen ist, sei dahingestellt.

Laut Studien des Center of Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen kaufen Mitteleuropäerinnen am ehesten Automarken aus Japan, Frankreich und Korea. Toyota, Renault, Hyundai, Peugeot und Suzuki stehen hoch im Kurs, doch am beliebtesten ist seit langem Mini, denn von der BMW-Tochter werden deutlich über 50 Prozent an Frauen verkauft.

Welcher Hersteller wird sich in der Zukunft als attraktivste Automobilmarke für Frauen herausstellen? Schönes Design, sinnliche Formen und der passende Stil sind für Frauen besonders wichtig. Emotionale und ästhetische Kriterien stehen im Vordergrund, denn das Auto soll als Lifestyle-Accessoire nicht zuletzt die eigene Persönlichkeit unterstreichen. Aber Befunde einer Studie des Instituts für Zielgruppenkommunikation zeigen ebenso deutlich, dass Frauen durch beträchtliches Detailwissen glänzen und meist gut informiert sind. Frauen weisen auch meist eine ausgeprägtere Sensibilität für aktuelle Themen wie Umwelt- und Klimaschutz auf und daher spielen bei der Kaufentscheidung Produkteigenschaften wie geringer Benzinverbrauch oder niedrige CO2-Werte eine übergeordnete Rolle. Mitarbeiter in Autohäusern sollen darauf geschult werden, dass sie gezielter auf diese Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Selbst mehr weibliches Verkaufspersonal könnte man in Zukunft im Verkaufsraum finden.

Obwohl sich das Image des Kleinwagens geändert hat, wollen viele Frauen kein niedliches Frauenauto mehr, sondern stehen auf maskuline Formen. Der Wagen soll ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und obwohl wuchtige SUVs, massige Off-Roader oder andere stromlinienförmige Macho-Autos eigentlich nicht zu den typischen Fahrzeugen für Frauen zählen, werden sie oftmals von Mädels gefahren, die auf “typisch” einfach pfeifen.

Die Frau von heute sitzt auch gerne mal hoch und erfreut sich dabei über genügend Platz und den idealen Überblick über das Verkehrsgeschehen, oder bevorzugt es besonders tief im Sportwagen samt ordentlich Bumms unter der Motorhaube.

Video & Photo Credit: Audi USA

HoldenColorado

Frau am Steuer … des neuen Holden Colorado

Vorsicht: Bissig!

Frau am Steuer … des neuen Holden Colorado



by Patrizia Zernatto

Gleich vorweg: Bei diesem Videoclip handelt es sich nicht um eine authentische Werbung für den Holden Colorado (Australiens Version des Chevrolet Colorado) Werbung, sondern lediglich um eine Parodie der Funny Girls, einer TV-Show des neuseeländischen On-Demand Fernsehens rund um drei Ladies, die definitiv nicht auf den Mund gefallen sind.

Die Klischees über Frauen am Steuer sind ja noch recht weit verbreitet, das Lenken eines mächtigen Pick-Up Trucks traut man ihnen noch weniger zu. Die beleidigte Landwirtin lässt sich das aber nicht gefallen und so jagt sie den ziemlich kleinlauten Kommentator zum Schluss einfach von ihrem Grundstück.

Get it, girl!

Photo & Video Credit: Funny Girls