Tesla Model S P85D vs. Ferrari F12berlinetta

Pop gegen Rock

Die Duelle mit dem Tesla erinnern ein wenig an die Schule. „Da kommt jetzt ein Neuer“, meint Max. Bennie schaut. Hoffentlich ist der nicht cooler als er. Am Pausenhof konnte er die Mädchen immer mit seinen Tricks auf dem Fingerskateboard beeindrucken. Was, wenn der Neue ein richtiges hat?

Die Kinder testen Noel-Honeybottom, so heißt der Neue, ein wenig aus. In der Pause läuft Jakob zu ihm rüber und reißt ihm das Pausenbrot aus der Hand. Alle lachen. Bis Jakob plötzlich Noel-Honeybottoms Knie im Gesicht hat, dann lachen alle nur noch mehr. Und schon sind die Fronten geklärt. Mit Noel-Honeybottom legt sich niemand an, Jakob trägt jetzt eine Schiene, die quer übers ganze Gesicht geht und Bennie? Tja, Bennie wird später mal einen Fingerskateboardshop eröffnen. In seinem Zimmer. Im Haus seiner Eltern. Mit 38.

In der linken Ecke: Tesla Model S P85D

Zur Verteidigung, dieser Model S ist kein gewöhnlicher Elektroflitzer. Es ist die letzte Ausbaustufe der Palo Alto-Killer: 700 PS, Allrad, Insane-Modus. Echt jetzt, der P85D besitzt einen Insane-Modus, der es ihm erlaubt, jedem Insassen das Genick zu brechen. Der 0-100-Normsprint vergeht in 3,4 Sekunden. Rein elektrisch, also keine Gänge, keine Drehzahl, die sich erst aufbauen muss und irgendwann abfällt. Der geht vom Start weg und lässt bei 250 km/h locker, nicht freiwillig sondern abgeregelt.

In der rechten Ecke: Ferrari F12berlinetta.

§*?!()§“K!!! Der Tesla zeigt, wo es hingeht, der F12, wohin uns die Reise seit Anbeginn des Fahrzeugbaus gebracht hat. Der Italiener zeigt auf eindrucksvolle Weise, was möglich ist. Zwölfzylindermotor in V-Bauweise. 6,262 Liter Hubraum. 740 PS bei 8.250 Umdrehungen in der Minute. 690 Nm bei 6.000. Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in Transaxle-Bauweise. Null auf 100 in 3,1 Sekunden. Nicht abgeregelte 340 km/h Spitzengeschwindigkeit. Mögen die Spiele beginnen!