Es wird s3xy!

Alle Daten zum Tesla Model 3

Am 31. 3. 2016 bildeten sich vor Tesla-Niederlassungen auf der ganzen Welt Schlangen. Was die Leute dort tun wollten? Schnell 1000 Euro loswerden, damit sie in der Warteliste für ein Auto, das sie noch nie gesehen haben, möglichst weit oben stehen. Knapp eineinhalb Jahre später ist es soweit und die ersten 30 Tesla Model 3 sind mit ihren seligen Käufern vereint worden. Dementsprechend gibt es nun auch alle Hardfacts, die wir hier für euch zusammengetragen haben.

Text: Jakob Stantejsky

Fangen wir mal außen an und widmen uns den Abmessungen des Model 3. Unter Model X und Model S positioniert, weist das gute Stück eine Länge von 4,70 Meter, eine Breite von 1,85 Meter und eine Höhe von 1,44 Meter auf. Auf die Waage bringt die Basisversion des Mittelklasse-Stromers dabei ziemlich genau 1600 Kilogramm. Der Radstand beträgt 2,87 Meter und in den Kofferraum passen gemäß der US-Norm 425 Liter Gepäck. Optisch weiß das Model 3 wie seine Brüder durchaus zu gefallen, der Look ist einerseits sehr clean, aber eben auch dynamisch – kurz gesagt: Es schaut wie ein Tesla aus.

Die EU-Preise können wir euch leider noch nicht bieten, daher müsst ihr euch derweil noch mit Dollarzeichen vor den Augen zufriedengeben. 35.000 solcher Dollar kostet das Einstiegs-Model 3 in Amerika, dieses soll dann 350 Kilometer weit mit einer Batteriefüllung kommen. 60 Kilowattstunden bringt der Basistesla dann mit. Der beschleunigt des Weiteren in 5,6 Sekunden von null auf hundert und macht erst bei 209 km/h Schluss.

Für 9.000 Dollar Aufpreis kann man sich die Long Range-Batterie ins Auto pflanzen lassen, die dann angeblich 500 Kilometer schafft und auch Leistungsverbesserungen verantwortet. So kann man auf der deutschen Autobahn dann mit 225 km/h dahinsurren und braucht nur mehr 5,1 Sekunden, bis man Landstraßentempo erreicht hat. Noch ein Unterschied tut sich bei der Aufladung auf: So kann man per Haushaltssteckdose ca. 50 Kilometer Reichweite pro Stunde in das Basismodell pumpen, die 75 Kilowattstundenbatterie hingegen saugt knapp 60 Kilometer alle sechzig Minuten.

Zusätzlich zur stärkeren Batterie gibt es natürlich noch andere Aufpreispflichtige Extras und Pakete, so etwa das Premium Upgrades Package um 5.000 Dollar, das den gesamten Innenraum und Dinge wie die Musikanlage aufwertet. Während alle Model 3-Varianten teilweise autonom fahren können, kann man diese Fähigkeiten um weitere 5.000 Dollar deutlich ausbauen und um 3.000 Dollar zusätzlich sichert man sich Full Self-Driving Capabilities, die in Zukunft je nach Gesetzeslage noch aktiviert werden können. Im Großen und Ganzen wars das mit der Aufpreisliste schon, nur 19 Zoll-Felgen um 1.500 und alle Lackierungen außer schwarz um happige 1.000 Dollar kommen noch dazu. Elon Musk legt offenbar großen Wert auf runde Zahlen, hoffentlich sinken die Beträge in Euro dann aber doch zumindest entsprechend dem Wechselkurs.

Davon abgesehen macht der Tesla-Chef das riesige Panoramaglasdach zum Highlight des Model 3 und betont außerdem, dass auch fünf Erwachsene gemütlich im Ami-Stromer Platz finden. Wir sind uns sicher, dass Tesla gewohnt hohe Qualität abliefert, wollen aber dennoch erst selbst am Steuer Platz nehmen, bevor wir uns ein ordentliches Urteil erlauben. Wie ist es mit euch, habt ihr schon eine gefestigte Meinung zum Model 3?