Texas Armoring Corporation

Schieß auf den Boss!

Mit einer AK-47 auf seinen Chef zu schießen, gehört hierzulande nicht gerade zur feinen englischen Art. In Texas jedoch ist das erwünscht, vom Chef persönlich.

Von Karl Jereb

Den Bürgern des Landes der unbegrenzten Möglichkeiten sagt man bekanntlich eine gewisse Vorliebe für Schusswaffen nach. Umso sicherer wünschen Firmenbosse und finanziell gut gestellte Personen ihren fahrbaren Untersatz. Gut dass es Firmen wie die Texas Armoring Corporation gibt, die mit Leib und Seele bei der Sache sind. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes, denn Trent Kimball, CEO der texanischen Firma zur Panzerung im zivilen Fahrzeugbau, ließ sich vor einiger Zeit von einem Mitarbeiter in einem gepanzerten Fahrzeug beschießen.

Wieso, weshalb, warum?

Je enthusiastischer man sein Produkt vermarktet, desto besser läuft es, muss sich Kimball wohl gedacht haben, als er voller Überzeugung in die gepanzerte Mercedes-Benz GL-Klasse stieg. Der Mitarbeiter des Monats durfte danach mit einer AK-47 auf den Insassen schießen. In einiger Entfernung aufgestellt, feuerte der ausgebildete Schütze direkt auf seinen Chef. Obwohl einem die Aktion generell recht riskant vorkommen mag, wird es umso unverständlicher, wenn man weiß, dass zwei Projektile auf dieselbe Stelle gefeuert, sogar für gepanzerte Scheiben, eine ziemliche Herausforderung darstellen können. Das Risiko eines Durchschusses wird dabei dramatisch erhöht.

Schusssicher

Die Präsentation zeigte eindrucksvoll, dass das Fahrzeug sogar im Stillstand erheblichen Widerstand gegen Eindringlinge leistet. Unter realen Umständen würden Fahrer und Insassen sofort reagieren, würde ein Schuss auf das Fahrzeug abgefeuert werden und so schnell wie möglich vom Tatort fliehen. Hilfsmittel wie schusssichere Reifen, ein modifizierter Motor und eine gepanzerte Karosserie sind unumgänglich bei Gefahrensituationen dieser Art. Die Texas Armoring Corporation zeigte bei der Präsentation außerdem, dass Trent Kimball im wahrsten Sinne des Wortes hinter seinem Produkt steht, oder sitzt, wie im gezeigten Beispiel. Nicht zu Hause nachmachen, liebe Leser.