Bis der Magen W.O. gibt

300 km/h im IndyCar

Eine Runde im IndyCar bei über 300 km/h mit J.R. Hildebrand hinterm Steuer gefällig? Dank Donut Media sind wir am Phoenix International Raceway live dabei.

by Patrizia Zernatto

Während sich mir der Magen bereits zum Zusehen umdreht,…

…hält der Magen von J.R. Hildebrand den fünffachen G-Kräften bei über 300 km/h problemlos stand. Selbst Astronauten müssen beim Start eines Space Shuttles nicht so viel aushalten. Hildebrand beweist in diesem Video bravurös, dass er in den vier Jahren ohne Vollzeit-Cockpit nichts verlernt hat.

Faszination Motorsport… Aber Motorsport ist nicht gleich Motorsport. Als Fahrer in der amerikanischen IndyCar Series muss man ein richtiges Universaltalent sein, denn die 16 Rennen verteilen sich auf Stadtkurse, permanente Rennstrecken, Ovale und Superspeedways, wo man Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 350 km/h erreicht. Mauerkontakte inklusive. Die IndyCars sind lauter, billiger und liefern meist die spannenderen Rennen. Schönheitspreis gewinnen sie zwar keinen, aber über die Optik macht man sich in Amerika kaum Sorgen. Seit 2015 gibt es bei der IndyCar Series auch keinen Einheitslook mehr und so kommen Aero-Kits im Bereich Flügel, Seitenkästen und Motorabdeckung zum Einsatz.

Auch die Fans könnten unterschiedlicher nicht sein. Während man bei den Formel-1-Rennen selbst für einen schlechten Platz stolze Summen zahlt, machen es sich die IndyCar Fans auf Campingstühlen oder einfach im Gras bequem. Von Luxus will man hier nicht viel wissen, obwohl sich der $10-Aufpreis für einen Tribünen-Platz wirklich in Grenzen hält. Es heißt, die IndyCar Rennen sind für die Fans gemacht und die Formel 1 für das Fernsehen – der typische Indy Fan langweilt sich schnell und braucht neben all der Action auch viel Dramatik. Im Cockpit von J.R. Hildebrand braucht man sich vor Langeweile allerdings nicht zu fürchten.

Video Credit: Donut Media

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