V8 heißt das Zauberwort!

VLF Destino

Der VLF Destino wurde gerade auf der Detroit Motor Show veröffentlicht. Anstelle der momentanen Entwicklung hin zu Hybrid-Systemen, baut der VLF Destino auf traditionell gut klingende V8-Power.

Von Karl Jereb

VLF Automotive heißt die Firma, die hinter dem Destino steckt. Zumindest jetzt heißt die Firma so, denn bei ihrer Gründung 2013 fehlte das F noch im Namen. Warum? Da GM-Entwicklungschef Bob Lutz und der Großindustrielle Gilbert Villereal die Fahrzeugmanufaktur gründeten und demnach wurde diese nur als VL Automotives gekennzeichnet. Später bemerkten die zwei allerdings, dass ein Fahrzeug auch ein gewisses Design benötigt, um erfolgreich zu sein und flugs engagierten sie Henrik Fisker. Der Designchef von VLF Automotive machte fast dieselbe Arbeit wie beim Fisker Karma, beim Thunderbold und nun beim VLF Force1. Schön, wenn einer seiner Linie treu bleibt. Zurück zum Destino: Aufgebaut ist die Sportlimousine auf dem, man ahnt es schon, Fisker Karma. Wo beim Hybrid-Sportler einst Elektromotoren saßen, arbeitet nun ein 6,2-Liter-V8, der bis zu 647 PS und 819 Newtonmeter leistet. Der Motor kommt von der Chevrolet Corvette ZR-1 und katapultiert den feschen Sportler wohl unter vier Sekunden auf 100 km/h.

Luxus

Selbstverständlich wurde beim VLF Destino auch bei der Ausstattung nicht gespart. Vom Navi bis zu den hochwertigen und wahlweise zweifarbigen Ledersitzen und den Becherhaltern (ganz wichtig!), fühlt sich das verwöhnte Herz wohl. Das hat natürlich seinen Preis: unter 230.000 Dollar (rund 212.000 Euro) geht nichts. Bislang vertreten sieben Händler in den USA den VLF Destino, im Laufe des Jahres sollen es mehr werden. Wir sind gespannt, ob der Plan von Bob Lutz, Gilbert Villereal und Henrik Fisker aufgeht. Mit Fisker Automotive ist es ja nicht so gut gelaufen. Das Unternehmen wurde bekanntlich verkauft und gehört nunmehr einem chinesischen Konsortium, welches den Karma mithilfe von BMW wieder auf die Straße bringen will.

Bild: VLF Automotive Video: YouTube