Ein Cybertruck aus einem UAZ

Der Tesla Cybertruck lässt uns einfach nicht zur Ruhe kommen. Dauernd tauchen diverse Nachbauten und Extras zum kantigsten Auto der Welt auf. Unsere Lieblingsrussen bei Garage 54 sind jetzt auch in den Wahn verfallen und zimmern aus einem UAZ einen Cybertruck.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Garage 54

Das altehrwürdige russische Vehikel musste schon einiges über sich ergehen lassen, sogar in Zement wurde es schon gehüllt. Die Schutzschicht kommt jetzt aber runter und es geht dem UAZ an die Innereien. Denn bei Garage 54 wird nicht geschlampt, weshalb die Dimensionen 1:1 dem Cybertruck entsprechen sollen. Also muss das Chassis verlängert und generell die gesamte Karosserie komplett neu gebastelt werden.

Den fertigen Cybertruck-nik bekommen wir in diesem Video leider nocht nicht zu Gesicht, aber so flott wie die Burschen arbeiten, dürfen wir uns wohl schon in den nächsten paar Wochen auf das edle Teil freuen. Dann gibt es von uns natürlich ein Update, denn mit dem russischen „Tesla“ wird sicherlich allerhand unterhaltsames Schindluder getrieben.

Inder schiebt Geburtstags-BMW in einen Fluss

Stellt euch vor, jemand schenkt euch ein Auto. Ziemlich nice, oder? Jetzt seid ihr aber Jaguar-Fan. Und das Geschenk ist ein BMW. Da können einem schon mal die Sicherungen durchbrennen, gell?

Text: Jakob Stantejsky

So geschehen im indischen Bundesstaat Haryana, wo ein Mann einen feschen weißen BMW als Geburtstagsgeschenk überreicht bekam. (Nicht wortwörtlich überreicht, das wäre doch etwas schwer.) Die gute Seele verfiel ob des nicht-Jaguar-Seins des Gefährts allerdings so sehr in Rage, dass er sein Präsent kurzerhand in den nächsten Fluss schob. Wir können da total mitfühlen, wer würde das denn nicht genau so tun?! Kostet ja nur ein paar zehntausend Euro, die unerwünschte Überraschung.

Nach einer Weile verspürte der Beschenkte offenbar Reue und machte sich daran, das Fahrzeug aus dem Fluss zu bergen, wo es mittlerweile auf eine Sandbank aufgelaufen war. So richtig von Erfolg gekrönt war die Rettungsaktion allerdings nicht, denn der BMW versank dabei endgültig im kühlen Nass. So ein Depp. Der BMW natürlich. Er hätte doch einfach nur ein Jaguar sein müssen und alles wäre gut gewesen. Der Schenkende muss ja ein Trottel sein. Wir fühlen total mit dem armen Opfer, dem Geburtstagskind, mit.

Subaru WRX-Fahrer begehen die meisten Verstöße

Zumindest in den guten alten US of A ist das der Fall. Denn hier hat die Versicherungsvergleichswebsite Insurify einen landesweiten Check durchgeführt und dabei allerhand Statistiken zum Thema Autounfälle und Verkehrsstrafen im Land of the Free zusammengestellt.

Text: Jakob Stantejsky

Cool ist vor allem die Hitliste der Temposünder pro Auto. So haben etwa satte 21 Prozent aller Subaru WRX STI-Fahrer in den letzten sieben Jahren einen Strafzettel fürs Rasen kassiert – oder besser gesagt: bei ihnen wurde abkassiert. Damit ist der Japaner einsame Spitze. Der VW Golf GTI schafft immerhin den dritten Rang und Besitzer eines Dodge Ram 2500 walzen zumindest am sechstöftesten zu flott durch eine Radarkontrolle. Am bravsten sind übrigens Fahrer des Ford Contour. Nur 6,21 Prozent der bis 2000 gebauten Limousinen wurden in den letzten sieben Jahren zur Tempokassa gebeten.

Für den WRX STI wird es übrigens noch besser. Beziehungsweise seine Fahrer werden noch dümmer. Denn die kommen nicht nur auf 2,29 mal so viele Anzeigen wegen Trunkenheit am Steuer wie der amerikanische Durchschnitt, sondern auch noch auf 1,82 mal so viele Unfälle, an denen sie selbst schuld waren. Wie diese Zahlen in Europa ausschauen, wissen wir leider nicht, aber wenn ihr demnächst einen WRX STI seht, geht lieber in Deckung. Wobei die sowieso aussterben … und deswegen sind wir doch ziemlich traurig.

Wenn Fußgänger Hupen hätten

Das mäßig wohlklingende Tröten von Hupen gehört zum Straßenverkehr wie die Teriyaki Boyz zu Tokyo Drift. Doch wie viel schöner wäre die Welt, wenn auch noch die Fußgänger mit Hupen herumrennen würden?

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Yosef Lerner

Yosef Lerner gewährt uns einen Einblick in eine düstere Welt: Mit einem zweckentfremdeten Autogurt schnallt er sich ein Lenkrad um und spaziert damit durch die Gegend. Steht ihm jemand im Weg – Hupe. Geht jemand nicht schnell genug – Hupe. Passt ihm sonst irgendwas nicht – Hupe. Seine Botschaft geht mehr so in die Gutmenschen-Richtung, nach dem Motto: Du würdest ja auch nicht jeden anhupen, wenn du zu Fuß unterwegs bist, also lass es auch im Auto sein.

Ein löblicher Ansatz mit einem ungewünschten Nebeneffekt. Denn der gute Herr Lerner hat mich gerade für etwas begeistert, von dem ich nicht mal wusste, dass ich es je haben wollte. Jetzt muss ich nur noch ein Auto seines Lenkrads berauben und dann geht es ab auf die Straße. Ihr hört schon, wenn es so weit ist.

Die zehn besten Autos der zehn letzten Jahre

Die 2010er Jahre sind vorbei – höchste Zeit also für einen Rückblick der automobilen Art. Motorblock präsentiert: die zehn besten Karren der letzten Dekade.

Text: Maximilian Barcelli

Eines vorweg: zehn Jahre, zehn (oder neun, dazu später mehr … ) Autos – das ist bei der Fülle der Neuerscheinungen und dem langen Zeitraum eine verdammt schwierige Angelegenheit, da muss knallhart selektiert werden. Also bitte nicht grämen, wenn der persönliche Lieblings-Lambo oder -BMW oder whatever nicht dabei ist. Außerdem ist die Liste natürlich höchst subjektiv – wir erfreuen uns aber über höchst subjektive Gegenvorschläge (and again: dazu später mehr … ). Los geht’s!

Mazda MX-5

Ein kleiner, leistbarer Spaßmacher, der in Zeiten von Fridays for Future absolut vertretbar ist und das Roadster-Segment weiterleben lässt.

Tesla Model S

Verarbeitung hin oder her – Tesla hat mit dem Model S (später auch mit Model X und 3) nicht nur schon 2012 brauchbare Reichweiten offeriert, sondern die etablierten Hersteller wachgerüttelt und unter Zugzwang gebracht.

Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio

Ein quasi ¾-Ferrari-Motor in einer Mittelklasse-Limousine. Müssen wir noch mehr über die Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio sagen?

Porsche 911 GT3 Touring

Ingredienzien, die den perfekten Porsche ausmachen: es muss ein Elfer sein, eh klar. Mit Saugmotor, sowieso. Handgerissen, ohne Frage. Und vielleicht nicht ganz so wild und alltagsuntauglich wie ein GT3 RS. Et voilà; der GT3 Touring.

Fiat 500

Einverstanden, die aktuelle Fiat 500 gab es schon vor 2010. Doch genau das beeindruckt; die lifestylige Kiste, die gekonnte Retroakzente setzt, war und ist ein absoluter Volltreffer und hört einfach nicht auf sich zu verkaufen. Warum dann eine neue Generation auflegen?

BMW M2

Der BMW M2 heißt zwar M2, gilt für viele aber als der eigentliche Nachfolger des Ur-M3. Kompakt, übermotorisiert – und somit sau lustig.

Land Rover Defender Works V8

Seit den 1940ern wird er gebaut, der letzte Generationenwechsel fand quasi in den 80ern statt – und jetzt ist er tot, auch wenn sein Name weiterlebt. Angemessen getrauert (oder eigentlich: gefeiert, weil 70 Jahre-Jubiläum) wird um den Land Rover Defender mit der Defender Works V8-Sonderedition.

Rolls-Royce Cullinan

Die 2010er-Jahre waren die Dekade der SUVs. Ein solches darf in unserer Liste dementsprechend nicht fehlen. Das in sämtlichen Belangen am ärgsten ausgeartete dieser Gattung kommt mit dem Cullinan natürlich von Rolls-Royce.

Porsche 918 Spyder

Okay, so kann man Elektromobilität auch auslegen. Porsche kombiniert im 918 Spyder E-Maschine und Verbrenner. Mit Effizienz hat das zugegebenermaßen aber nicht viel zu tun …

???

Welches Auto hier steht, entscheidet ihr! Einfach auf Facebook das persönlich beste Fahrzeug der letzten Dekade als Kommentar unter der geposteten Story dalassen. Das Auto mit den meisten Likes (oder Herzen oder whatever) gewinnt und wird von uns nachträglich in der Geschichte ergänzt.

So könnte ein aktueller Jaguar F-Type Project 7 aussehen

Was die meisten unter Projekt verstehen: Irgendeine bescheuerte Arbeit eben. Oder was mit Hornbach. Was Jaguar unter Projekt versteht, zeigt der XE SV Project 8 – und zuvor der F-Type Project 7.

Der originale Project 7 des Vor-Facelift-Modells

Text: Maximilian Barcelli / Bilder: X-Tomi (1), Jaguar (1)

Der kam in der ersten Hälfte der 2010er-Jahre als radikale Kleinserie auf den Markt – und zwar als Cabrio mit tieferer Windschutzscheibe, geringerem Gewicht, anderem Verdeck und vor allem mit dem auf 575 PS erstarkten, herrlich räudigen 5-Liter-V8.

2019 erhielt der F-Type nun ein umfassendes Facelift. Nicht nur, dass der V6 rausflog – die sportlichste Raubkatze gibt es nur noch als Vier- oder Achtzylinder – auch die Optik veränderte sich besonders an der Front gewaltig. Nachdem der Autorenderer X-Tomi schon zeigte, wie er sich einen F-Type Shooting Brake vorstellt, macht er nun das Post-Facelift-Modell zum Project 7.

So könnte der Project 7 nach dem Facelift aussehen

Kaschmir im Innenraum: der Bugatti Chiron Hermès 1:1

Einen Bugatti Chiron kann halt echt jeder haben. So ähnlich muss zumindest Manny Khoshbin, ein Kunde des Herstellers, gedacht haben. Khoshbin hat sich jetzt seinen besonders individuellen Chiron bauen lassen.

Text: Maximilian Barcelli

Dafür arbeitete der Luxus-PKW-Hersteller mit einer weiteren Luxusmarke aus Frankreich zusammen: nämlich Hermès. Das Ergebnis ist vor allem eines: ziemlich weiß (oder weiß-beige) und somit ein starker Gegensatz zum La Voiture Noire. Doch wer mehr als nur an der Oberfläche kratzt, bemerkt, dass der Bugatti Chiron Hermès 1:1 mit mehr aufwartet als einer besonderen Lackierung. Oder besser gesagt: wer unter den Spoiler sieht.

Dessen Unterseite ziert nämlich das traditionelle Courbettes Muster von Hermès. Im Innenraum fallen die Besonderheiten noch extremer aus: So tritt das Muster an den Türinnenverkleidungen ziemlich dominant auf. Jetzt ist es zwar nicht gerade so, dass ein „normaler“ Bugatti ein Hartplastik-Friedhof wäre, beim Chiron Hermès 1:1 kommt es aber zusätzlich noch zum Einsatz von Kaschmirwolle und „herkömmlicher“ Wolle.

Bei den Leistungsdaten bleibt natürlich alles beim Alten. 16 Zylinder und 1.500 PS sollten für angemessenen Vortrieb reichen. So schwer ist Kaschmir dann nämlich auch nicht. Der Preis des Einzelstücks ist übrigens nicht bekannt.

0-300 km/h-Video: So brutal zieht der neue RS 6 an!

Allradantrieb, 600 PS und Platz für die ganze Familie: es gibt quasi nichts, was der Audi RS 6 Avant nicht kann.

Text: Maximilian Barcelli

Er kann beispielsweise so schnell fahren wie ein reinrassiger Sportwagen. Dass die auf dem Papier versprochenen 305 km/h Spitzentempo möglich sind, beweist der Power-Kombi aus Ingolstadt nun dem YouTube-Channel AutoTopNL. Der ist dafür bekannt, Fahrzeuge aller Art, oft aber vor allem starker Art, auf die deutsche Autobahn auszuführen und ordentlich Stoff zu geben.

So auch mit der brandneuen RS 6-Generation. Nach einem Soundcheck des V8 und einem 0 auf 100 km/h-Sprint, pusht der Fahrer den Audi auf Tempo 300. Feine Reisegeschwindigkeit …

Porsche Top 5 Series: die ikonischsten Lackierungen

In dem Videoformat „Porsche Top 5 Series“ stellt die Traditionsmarke immer wieder fünf ganz besondere Autos vor. Nun sind die ikonischsten Lackierungen an der Reihe.

Text: Maximilian Barcelli

So präsentierten die Zuffenhausener bereits die fünf lautesten Porsche aller Zeiten und auch die längsdynamisch schnellsten wurden in einem spektakulären Clip bereits offenbart. Jetzt nimmt sich der Hersteller fünf vergangene Lackierungen des legendären Rennautos 917 vor. Welche gewinnt, seht ihr im Video!

Weihnachtsgeschenk von Lamborghini für Vater und Sohn

Wir alle erinnern uns an die herzzerreißende Geschichte eines Vaters, der seinem Lamborghini-liebenden Sohn einen Aventador via 3D-Druck „bastelt“. Zu Weihnachten beschenkte die italienische Marke die beiden nun.

Text: Maximilian Barcelli

Und falls sich jemand ob der zum Opfer des weihnachtlichen Alkoholkonsums gefallenen Gehirnzellen doch nicht mehr erinnern kann – oder den Artikel schlicht nicht gelesen hat, könnt ja auch sein – hier ein kleiner Rückblick: der US-Amerikaner Sterling Backus nagt zwar nicht am Hungertuch, für einen Lamborghini reicht’s dann wie bei den meisten Menschen aber auch nicht. Zumindest keinem „echten“. Und das sehr zum Leidwesen von Sohn Xander, der ein großer Fan der Marke mit dem Stier als Logo ist.

Doch Sterling ignoriert die Sehnsucht des Sohnemanns nicht und startete vor rund zwei Jahren ein atemberaubendes Projekt: ein Lamborghini Aventador aus dem 3D-Drucker – und zwar mit Corvette-Motor und Porsche 911-Getriebe. Etwa 20.000 Euro investierte der Physiker bereits in den „AXAS Interceptor“.

Nun waren beide letztes Jahr offensichtlich sehr brav, denn die Bescherung fiel zu Weihnachten sehr üppig aus. Verantwortlich dafür ist allerdings nicht der Weihnachtsmann und schon gar nicht das in Übersee unbekannte Christkind, sondern Lamborghini. Der Hersteller tauschte die Replika eines Morgens mit einem echten Aventador S! Den können Vater und Sohn nun mehrere Tage genießen. Zwar ist Lamborghini grundsätzlich gegen jede Art von Produktfälschung, wie Katia Bassi, Chief Marketing and Communication Officer, erklärt, „die Geschichte einer solch authentischen Leidenschaft verdient es jedoch, erzählt zu werden.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.