Nächste Woche kommt der neue BMW 4er!

Die Welt steht – zumindest teilweise – ob der Corona-Pandemie noch immer still, in München dreht sie sich jedoch so schnell wie selten. Nach dem gerade eben 5er- und 6er GT-Facelift präsentiert wurden, folgt schon nächste Woche, am 2. Juni, der brandneue 4er!

Text: Maximilian Barcelli

Der hat ja bereits im Vorhinein die Wogen ordentlich hochgehen lassen – nicht zuletzt aufgrund der XXL-Niere, die das Coupé erhalten wird. Damit soll er sich von seinem technischen Bruder, dem 3er, optisch mehr abheben, als dies bei der letzten Generation der Fall war. Doch nicht nur punkto Design werden die Unterschiede markant sein: Der 4er wird steifer, erhält eine breitere Spur an der Hinterachse und einen größeren Sturz an der Vorderachse. Neben dem Fahrwerk ist auch die Lenkung neu abgestimmt. Unsere erste Fahrt im Prototypen lest ihr hier. Und ansonsten lesen wir uns am 2. Juni wieder!

Und hier noch einmal das Teaser-Bild!

81 Jahre Batmobil – die große Dokumentation

Mai 1939: Der realen Welt steht ein furchtbarer Krieg bevor. In der fiktiven Welt hingegen feiert Batman im Comic „Detective Comics #27“ Premiere. Mit dabei: Sein roter Schlitten.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Getty Images

Von einem waschechten Batmobil war man damals aber noch weit entfernt. Batmans Auto war einfach nur Auto – auch dann noch, als in „Detective Comics #48“ aus dem Jahr 1941 das erste Mal der Terminus „Batmobil“ fiel. Erst einige Monate später kam es in „Batman #5“ zur Designrevolution: Das Batmobil war geboren.

Wir springen 25 Jahre weiter: 1966 feierte Batman dann seinen ersten Auftritt im Fernsehen – und mit ihm auch das Batmobil, entworfen vom legendären George Barris. Während dem damaligen Einsatzfahrzeug des dunklen Ritters das Conceptcar Lincoln Futura als Basis diente, hat sich das Batmobil vom schlanken Coupé in der Burton-Ära und dem Schumacher-Film schließlich in Nolans Trilogie zum fetten Panzer im Tarnkappen-Design entwickelt. Im neuen Batman-Film, der – sollte er sich aufgrund der Corona-Krise nicht verspäten – 2021 kommen soll, besinnt sich das Batmobil wieder zurück zum Ursprung und hat mehr was von Muscle Car denn Kriegswaffe. Freilich gibt es noch viel mehr zu erzählen – und das hat Warner Bros. in einer fast einstündigen Dokumentation vor wenigen Tagen auch. Hier geht’s zur Doku!

Das nächste Batmobil aus dem 2021er-Film

So restauriert man einen Honda S2000

Viele Sportwagen aus den Neunzigern und Zweitausendern gelten heute schon als Kultmobile. Das gilt vor allem, wenn das betreffende Modell ohne Nachfolger auslief. Einem solchen Auto zu alter Pracht zu verhelfen, ist für einen Petrolhead wie Seelenmassage.

Text: Jakob Stantejsky

Der Honda S2000 zählt zweifellos zu diesen heißgeliebten Boliden aus der jüngeren Vergangenheit. Im Video wird ein Type S in liebevoller Kleinarbeit wieder hergerichtet und erstrahlt danach noch schöner als je zuvor. Die Sonderversion wurde ab 2007 für den japanischen Markt gebaut und war nicht nur um 60 Kilogramm leichter als die Standardversion, sondern verfügte auch über Front-, Unterboden- und Heckspoiler, zweifarbige Sportsitze und ein extra-knackiges Fahrwerk.

Wer gerne eine Runde in feinster Nostalgie schwelgen möchte, drückt jetzt einfach mal auf den Play-Button und genießt die Wiederauferstehung des Honda S2000 Type S als Traum in Blau. Ach, ist das schöööön!

Video: Babybär knackt E-Klasse

Bären sind Petrolheads. Schon als Babies wollen sie die freshesten Schlitten haben und scheuen vor nichts zurück, um Autos in ihre Krallen zu bekommen.

Text: Jakob Stantejsky

So unwahrscheinlich das klingt, den Beweis liefert das unten zu sehende Tik Tok-Video. Ein Babybär schlendert gemütlich und höchst unauffällig durch die Gegend, bis er seine Aufmerksamkeit voll und ganz auf sein Zielobjekt richtet: Eine Mercedes E-Klasse. Die Tiere sind offenbar nicht nur wild entschlossen, sondern auch hochtalentierte Autoknacker. Denn abgesehen von der diskreten Anbahnung öffnet der pelzige Gauner die Beifahrertür auch ganz fix und locker aus dem Handgelenk. Könnte dran liegen, dass das Fahrzeug nicht versperrt war. Aber darum geht’s hier nicht, pssst!

Der filmende Besitzer handelt gedankenschnell und mutiert zur menschlichen Alarmanlage. Mit einem Gekreische, dass direkt aus dem neunten Höllenkreis stammen muss, vertreibt er den jugendlichen Gangster. Natürlich nicht weil der Angst hätte. Sondern weil er sich zur sorgfältigeren Planung zurückzieht, um demnächst umso effizienter zuzuschlagen. Ein echter Könner eben. Und die ganze Geschichte hat auch rein gar nichts damit zu tun, dass im Benz noch Fast Food herumkugelte. Nein, nein! Es ging hier rein um das Auto!

PSA elektrifiziert seine Transporter

Auch wenn viele Marken aus unerfindlichen Gründen darauf bestehen, dicke SUVs zu elektrifizieren, eignen sich eigentlich zwei völlig andere Karosserieformen für den E-Alltag. Einerseits sind das Kleinwagen, wegen Stadtauto und so. Andererseits sind Transporter die perfekten Stromer, schließlich wuseln sie oft den ganzen Tag ausschließlich durch die City. Der PSA-Konzern fährt nun die volle Dosis Elektro-Transport auf.

Text: Jakob Stantejsky

Denn mit dem Citroen Jumpy, dem Peugeot Expert und dem Opel Vivaro hat man derzeit gleich drei Transporter am Start. Die werden nun zu ë-Jumpy, e-Expert und Vivaro-e. Auch wenn die Namensgebung nicht gerade e-cht abwechslungsreich ist, steckt hinter dem Kürzel grundsolide Technik, die die Elektriker vor allem innerhalb der Stadtgrenzen zur erstklassigen Alternative für den vielfahrenden Handwerker oder Transporteur macht. Denn genügsam und billig ist so ein Verbrenner im Betrieb nun wirklich nicht, wenn man den ganzen Tag im Stop and Go-Verkehr steckt und das Auto unzählige Male anstartet.

Apropos ganzer Tag: Den schafft man mit dem PSA-Trio locker, bringen die drei Musketiere doch jeweils bis zu 330 Kilometer Reichweite mit. Für Sparefrohs und Menschen mit etwas weniger Mobilitätsbedarf gibt es statt 75 kWh auch einen Akku mit 50 kWh, der allerdings auch noch für bis zu 230 Kilometer gut ist. Neben der Reichweite ist auch die Haltbarkeit der Batterien bei Elektroautos stets ein wichtiges Thema. Doch auch hier sorgen ë-Jumpy, e-Expert und Vivaro-e für Beruhigung. Mit einer Garantie über 8 Jahre, beziehungsweise 160.000 Kilometer, auf die Akkus ist definitiv auch auf lange Sicht das Fortkommen gesichert.

Drei verschiedene Fahrmodi ermöglichen außerdem die perfekte Abstimmung auf die aktuelle Situation. Stehen im Eco-Modus 60 kW und 190 Nm Drehmoment zur Verfügung, bietet der Normal-Modus 80 kW und 210 Nm und der Power-Modus rundet die Geschichte mit 100 kW und 260 Nm ab. Letztere Stufe kommt vor allem bei voller Beladung bestens zur Geltung, schließlich beträgt die maximale Nutzlast bis zu 1.275 Kilogramm und eine Tonne darf außerdem angehängt werden. Ja, ein klassischer Diesel schafft da noch mehr, aber in der Regel kommt man im Betätigungsfeld der drei elektrischen Transporter auch so bestens zurecht.

Doch die Qual der Wahl endet nicht bei Batterie und Fahrmodus. Sowohl ë-Jumpy als auch e-Expert und Vivaro-e gibt es in jeweils drei Versionen. Mit kompakten 4,60 Metern ist man wendig unterwegs, der goldene Mittelweg liegt bei 4,95 Metern Länge und wer nicht genug bekommen kann, gönnt sich den 5,30 Meter langen Ober-Transporteur.

Egal welche Kombination man sich im Konfigurator herauspickt, eins haben Citroen ë-Jumpy, Peugeot e-Expert und Opel Vivaro-e immer gemeinsam: Die drei Elektriker kommen stets mit modernster Sicherheits- und Assistenztechnik daher und zeigen, dass auch Transporter alle Stückerln spielen können. Denn nur weil man in einem Nutzfahrzeug sitzt, will man nicht auf Komfort verzichten. Das muss man ja auch nicht. Zumindest bei PSA. Denn mit den E-Drillingen zeigen die Franzosen (und ihr deutscher Zuwachs), dass Nutzfahrzeug und Elektroauto nicht nur kein Widerspruch sind, sondern ganz vorzüglich zusammenpassen.

Das sind die Fünfer- und Sechser-Facelifts

Drei Jahre nach dem Start frischt BMW Fünfer und Sechser auf: Viel sehen kann man von dem Facelift zwar außer der etwas größeren Niere und den retuschierten Rückleuchten zwar nicht. Doch wenn Limousine, Touring und der Gran Turismo mit dem Update im Juli zu den Händlern kommen, dann fahren sie fast alle mit modernisierten Motoren vor, sind besser ausgestattet und haben schlauere Elektronik an Bord, die besser vernetzt ist.

Von Thomas Geiger

Wichtigste Neuerung aus München ist der Mild-Hybrid, der nun erstmals auf breiter Flur in einer Baureihe Einzug hält: Bei Audi schon lange Standard ist und auch bei Mercedes mittlerweile weit verbreitet, fahren künftig auch Fünfer und Sechser nahezu durchgängig mit 48 Volt-Technik und einem 11 PS starken Startergenerator. Der erlaubt zwar kein elektrisches Fahren, hilft aber beim Beschleunigen mit zusätzlichem Schub und drückt mit verlängerten Start-Stopp-Phasen sowie verbesserter Rekuperation den Verbrauch. Und wer tatsächlich Stromern will, kann das jetzt nicht nur in der Limousine, sondern erstmals auch im Kombi, der zumindest den schwächeren der beiden Plug-In-Hybride bekommt. Nur in dem als Sechser geführten Gran Turismo behält der Verbrenner vorerst die Oberhand.

Am breitesten ist die Motorenauswahl bei der Limousine. Sie gibt es als 184 PS starken 520i oder als 252 PS starken 530i mit einem 2,0-Liter-Vierzylinder, als 540i mit 3,0-Liter-Sechszylinder mit 333 PS oder als M550i mit einem 530 PS starken V8-Benziner von 4,4 Litern. Für die Dieselfraktion hat BMW einen Vierzylinder mit 190 PS im 520d, und zwei Sechszylinder mit 286 oder 340 PS im 530d oder 540d im Angebot und dafür den M550d erst einmal aus dem Programm genommen. Außerdem gibt es als Plug-In-Hybriden mit bis zu 62 Kilometern elektrischer Reichweite die Vierzylinder-Kombination 530e mit einer Systemleistung von 292 PS oder das Sechszylinder-Paket 545e mit 394 PS. Beim Kombi fallen der V8-Benziner und der Sechszylinder-Plug-In weg und im Gran Turismo muss man auch auf den zweiten PHEV sowie den Basis-Benziner verzichten.

Wo es bei den Motoren um die schrittweise Elektrifizierung ging, schreitet im Innenraum und bei der Ausstattung die Digitalisierung weiter voran. Das animierte Cockpit ist deshalb jetzt in allen Versionen Standard, es gibt eine neue Navigation mit cloudbasierten Karten und verbesserter 3D-Darstellung, die Connect-Dienste werden erweitert und die Assistenzsysteme bieten mit Funktionen wie der automatischen Rettungsgasse oder der Citybremse noch mehr Unterstützung. Außerdem werden die Kameras rund ums Fahrzeug nun auch als „Dashcam“ genutzt und speichern die jeweils letzten 40 Sekunden einer Fahrt.

So viel BMW an Fünfer und Sechser getan hat, bleibt ein Detail unverändert: Der Preis. Die Limousine gibt es deshalb auch künftig ab 49.100 Euro, für dem Kombi verlangen die Bayern mindestens 51.300 Euro und der Gran Turismo startet bei 62.800 Euro (alles D).

Mercedes E-Klasse Coupé und Cabrio werden geliftet

So richtig rund gelaufen ist es für die E-Klasse diesmal nicht. Denn erst hat Corona Limousine, T-Modell und All-Terrain ihre Messepremiere in Genf verhagelt, und nachdem die Autoshow in New York erst verschoben und dann doch noch abgesagt wurde, müssen nun auch Coupé und Cabrio ohne große Bühne auskommen. Das ist schade, aber in diesem Fall kein Beinbruch – denn abgesehen von neuen Scheinwerfern und einem retuschierten Grill im Bug sowie einem frischen Innenleben für die Leuchten am Heck gibt es von außen ohnehin nicht viel Neues zu sehen bei den Zweitürern, die im Herbst in den Handel kommen.

Von Thomas Geiger

Dass die beiden Luxusliner für Schöngeister trotzdem eine neue Erfahrung für die Kundschaft in der Business-Klasse bieten, liegt am Update für die Motoren. Denn nicht nur der Sechszylinder im E 400 sowie im E 53 bekommt wie schon bei den Viertürern nun einen elektrischen Starter-Generator, der als EQ-Booster mit bis zu 16 kW und 250 Nm beim Beschleunigen hilft und zugleich durch eine höhere Rekuperationsleistung den Verbrauch drückt. Sondern erstmals gibt es diesen 48-Volt-Baustein nun auch für den Vierzylinder-Diesel. Dort leistet er zwar nur 15 kW und 180 Nm, passt aber dafür ins Getriebe und lässt sich deshalb noch leichter mit anderen Motoren kombinieren. Deshalb ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis Mercedes diese Technik auf breiter Front für beide Fraktionen ausrollt.

Wo die eher rationalen Viertürer eine schier endlos breite Motorauswahl bieten, gibt’s für die Zweitürer ein bisschen weniger Wahlmöglichkeiten. So starten Cabrio und Coupé für Dieselfahrer als E 220d mit 194 PS und vier Zylindern oder als E 400d mit sechs Zylindern und 340 PS. Für Benzin-Tanker gibt es als Vierzylindern den E200 mit 197 und den E 300 mit 258 PS sowie als R6-Motor mit 372 PS den E 450. Und AMG steuert zunächst einen E 53 bei, der auf 435 PS kommt. Natürlich wird später auch wieder ein E 63 folgen.

Auch innen tut sich einiges. Dort hält jetzt das Infotainmentsystem MBUX Einzug und macht gleich den nächsten Entwicklungsschritt. So gibt es jetzt nicht nur serienmäßig digitale Instrumente und den großen Touchscreen daneben, die Sprachsteuerung nach dem Vorbild von Apples Siri und Amazons Alexa sowie eine erweiterte Gestensteuerung, die bestimmte Bewegungen erkennt und dann die entsprechenden Menüs aufruft, sondern genau wie beim letzten Generationswechsel führt Mercedes mit dem Update für die E-Klasse auch bei den Zweitürern eine neue Generation von Lenkrädern ein. Die Blackberry-Taste gehören dann der Vergangenheit an und macht Platz für Sensorfelder, die man wie einen Touchscreen bedient. Außerdem werden die Assistenzsysteme schlauer und die Unterhaltungsprogramme bunter.

In den über 50 Jahren seit dem Debüt des Strich-Acht-Coupés der Baureihe W114 als erstem Zweitürer in der E-Klasse 1968 hat Mercedes viel über die Begehrlichkeit von Coupés und Cabrios gelernt – selbst bei Interessenten, die sich derartige Autos nicht leisten können. Deshalb gibt’s zum Facelift noch eine weitere Neuerung: Die Urban Guard-Pakete, die das Fahrzeug elektronisch rundum überwachen, bei Beschädigung oder Diebstahl Alarm schlagen und den Behörden bei der Wiederbeschaffung helfen.

Der Ford Focus Speedster

Es lief schon mal besser für Cabrios, besonders für jene, die in den kompakteren Segmenten angesiedelt sind. Ob VW Golf, Ford Focus oder Renault Mégane – in allen konnte man einst Open-Air-Feeling vom feinsten genießen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Ford-Market via Instagram

Eine Gattung von offenen Fahrzeugen, die in den letzten Jahren allerdings eine kleine, aber feine Renaissance erlebte, sind die Speedster. Für den Ottonormalverbraucher sind McLaren Elva, Aston Martin V12 Speedster oder Ferrari Monza SP  eher schwer leistbar.

Da kommt dieses Selfmade-Einzelstück gerade richtig: Ford-Market, ein Ersatzteilehändler, Tuner, und weiß Gott noch was (unser Kyrillisch ist noch nicht ganz ausgereift) aus Russland hat sich einen Ford Focus zur Brust genommen – und ihm kurzerhand das Dach abgeflext. Und die Windschutzscheibe entfernt. Und die Türen abmontiert. Alle.

Das Ergebnis ist dieser blitzgelbe Ford Focus Speedster, der eigentlich schon letztes Jahr präsentiert wurde. Das Interieur spricht eine noch ältere Sprache: Dieses stammt nämlich vom Ford Focus der dritten Generation – was trotz vielerlei Änderungen durchaus zu erkennen ist. Das hat einen einfachen Grund: Der Ford Focus Speedster nutzt Medienberichten zufolge nicht den aktuellen Ford Focus als Basis, sondern seinen Vorgänger.

Während man das im Innenraum nachvollziehen kann, haben die Russen das Exterieur komplett auf die aktuelle Generation umgekrempelt. Außerdem sorgen Anbauteile des Focus ST zusätzlich für einen sportiven Auftritt.

Kann man Autos mit dem Hochdruckreiniger lackieren?

Das Lackieren gehört für den passionierten Autobastler zu den hakeligsten Angelegenheiten. Präzision und Können sind gefragt, sonst gleich das Ergebnis schnell dem Buntstiftgemälde eines Erstklässlers. Aber geht das nicht auch viel einfacher?

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Screenshot via Garage 54

Das fragt man sich auch bei Garage 54, wo man in gewohnter Manier auf Gedanken sehr schnell Taten folgen lässt. Wie verteilt man Flüssigkeit also so zackig und deppensicher wie möglich auf einem Auto? Na klar, mit dem Hochdruckreiniger! Wir alle haben schon mal mit der Lanze ein Auto gewaschen, einfacher geht’s eigentlich nicht. Man ersetze also das Wasser durch Lack und besprühe damit das zuvor sorgfältig abgeklebte Auto. Nach fünf Minuten ist die Geschichte durch. Doch kann man sich mit dem Ergebnis überhaupt auf der Straße zeigen?

Perfektionisten wohl eher kaum, schließlich ist das ganze Vehikel mit Schlieren geschmückt. Andererseits kann man das Muster vielleicht auch wieder als exklusiven Paintjob verkaufen. Dank fachmännischer Abklebung der Scheiben, Leuchten etc., die wahrscheinlich länger gedauert hat als der tatsächliche Lackierungsprozess, ist das Auto auch sofort startklar. Das einzige Opfer bei der ganzen Sache ist der Hochdruckreiniger. Denn auch wenn er erstaunlicherweise keine Probleme mit dem Lack hat – sobald in den Schläuchen alles festgetrocknet ist, kann man zumindest Teile des Geräts wohl wegschmeißen. Aber gut, Zeit ist ja Geld. Und im Austausch für diese flotte Reinigung kann man sich ja wohl einen neuen Reiniger besorgen.

Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio vs. Porsche Macan Turbo im Drag Race

Mit 510 PS ist Alfas Power-SUV, der Stelvio Quadrifoglio, zwar deutlich kräftiger als der stärkste Porsche Macan, der Turbo (440 PS), im Sack ist die Katze deshalb aber noch lange nicht.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Immerhin ist Porsche weltbekannt dafür, perfekte Launch-Controls zu programmieren. Laut Datenblatt läuft der Alfa dennoch schneller auf Tempo 100 – und zwar deutlich. Sein 2,9-Liter-Biturbo-V6 katapultiert das SUV in nur 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Porsche benötigt mit Sport Chrono-Paket eine halbe Sekunde mehr. Es wäre aber nicht das erste Mal, dass die Zuffenhausener bei den Fahrdaten etwas untertreiben. Wer die Viertelmeile tatsächlich schneller absolviert, klärt das Rennen von Carwow. Ein Audi RS Q3 ist ebenfalls mit von der Partie. Weil: Warum nicht?