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Memminger Roadster 2.7

Der VW Käfer fürs 21. Jahrhundert

Memminger Roadster 2.7

Um ein Auto zu bauen, muss man nicht nur automobiles Verständnis mitbringen, sondern auch jede Menge Leidenschaft. Georg Memminger zeigt mit dem Memminger Roadster 2.7 wie groß seine Liebe für den VW Käfer ist.

by Patrizia Zernatto

Ein Genuss für alle Käfer Fans

Der Memminger Roadster 2.7 erinnert nicht nur zufällig an den VW Käfer der guten alten Zeiten, als Automobil-Restaurator spezialisierte sich Georg Memminger schon vor knapp 20 Jahren auf den Umbau und die Modernisierung des deutschen Klassikers. 

Die Chassis von Käfer Modellen der Baujahre 1970 bis 1979 bieten die Ausgangsbasis für den Roadster 2.7, jedoch steht das Endresultat erheblich flacher und auch imposanter auf seinen vier Rädern. Dabei entfällt die hintere Sitzbank und der luftgekühlte 2,7-Liter 4-Zylinder Heckmotor (daher auch der Name) rückt aus Platzgründen ein wenig weiter nach vorne. Der Boxermotor leistet stolze 210 PS (154 kW) mit einem maximalen Drehmoment von 247 Nm, vor allem bei einem Leichtgewicht mit 800 kg können sich diese Werte ordentlich sehen lassen. 18’’ Felgen mit 225ern vorne und 255er-Reifen hinten sorgen samt Scheibenbremsen für die richtige Kraftübertragung und bringen den Sportler auch flott wieder zum Stehen.

Interessenten müssen sich noch bis 2019 gedulden und dann nicht nur schnell handeln, denn die Kleinserie soll 20 Fahrzeuge nicht überschreiten, sondern dürfen sich auch von dem anzunehmend hohen Preis des Zweisitzers nicht abschrecken lassen.

Photo & Video Credit: Memminger Feine-Cabrios

Patrizia Zernatto

Unter dem Pseudonym P.S. Hunter war „Pacey“ lange Zeit als US-Korrespondentin für Motorblock tätig.

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