Hennessey Venom GT

Quasi-Weltrekord der Spitzengeschwindigkeit

Am 14. Februar 2014 geschah am John F. Kennedy Space Center im US-Bundesstaat Florida Außergewöhnliches. Brian Smith, Direktor des Miller Motorsports Park fuhr den Hennessey Venom GT bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter. Doch leider wurde der Rekord nicht angenommen.

Von Karl Jereb

Stellen Sie sich vor, sie sitzen in einem, bis zur Unkenntlichkeit modifizierten Lotus Exige, und versuchen gerade einen Weltrekord aufzustellen. Nicht etwa auf zwei Rädern, oder in der Luft, sondern „nur“ durch forsches Geradeausfahren. Das „nur“ ist deshalb hervorgehoben, da es sich beim Hennessey Venom GT um ein Gefährt mit 7-Liter-V8 und 1261 PS handelt. Dieses generiert Kräfte von bis zu einem G. „g-Kräfte werden Belastungen genannt, die aufgrund starker Änderung von Größe und/oder Richtung der Geschwindigkeit auf den menschlichen Körper, einen Gebrauchsgegenstand oder ein Fahrzeug einwirken“, weiß uns Wikipedia zu belehren. 1 G Querbeschleunigung bedeutet in dem Fall, dass die Kraft des Hennessey Venom GT genau 9,81 m/s² beträgt. Dieselbe Belastung, mit der uns die Erde versucht zu fangen. Wie dem auch sei, Brian Smith fuhr den Giftigen GT genau 435.31 km/h schnell. Dies wäre der Weltrekord, wenn es den Hennessey Venom GT mindestens 30 Mal geben würde. Gibt es aber nicht und somit bleibt der Bugatti Veyron bislang das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Der Venom GT kostet übrigens 1,25 Millionen Dollar und Hennessey gibt sich noch lange nicht geschlagen. Sie werden auch in Zukunft noch im Milieu der Superschnellen mitmischen und den Rekord für das schnellste Serienfahrzeug wollen sie auch noch einfahren. Gutes Gelingen!