Koenigsegg Jesko im Konfigurator: Extras, so teuer wie ein Aventador

Folgendes Szenario: Du hast es geschafft. Hast fleißig an deinem Online-Marketing-Business gearbeitet, so wie es dir die vielen Coaches aus den YouTube-Werbungen empfohlen haben. Oder gar tradest du höchsterfolgreich, weil du in die Gruppe gekommen bist. Jetzt willst du der Welt auch zeigen, dass du oben angekommen bist.

Text: Maximilian Barcelli

Klarer Fall; ein neuer Schlitten muss her. Vielleicht etwas exotisches, wie eine Corvette. Oder doch, wie in der Trading-Gruppe empfohlen, ein Porsche Cayman S JUNGS. Vielleicht bist du finanziell ja sogar so erfolgreich, dass etwas Italienisches in Frage kommt. Und wir reden hier nicht vom Fiat Tipo. Ein Lamborghini. Und zwar der große. Also der mit zwölf Zylindern. Und einem Basispreis fernab der 300.000 Euro.


Ein solches Auto können sich nur die wenigsten Menschen auf dieser Welt leisten. Und noch weniger Menschen können sich ein Fahrzeug leisten, bei dem Extras geordert werden, die so teuer sind wie ein Lamborghini Aventador. Der Koenigsegg Jesko ist so ein Fahrzeug.

Und Manny Khoshbin gehört zu der illustren Runde, die sich so einen Jesko (Basispreis: rund 2,5 Millionen Euro netto) leisten können. Und er nimmt uns freundlicherweise auf eine Reise durch den Konfigurator mit. Der beginnt erstmals recht normal: Es gibt ein paar gratis Grundfarben zur Auswahl. Wer aber einen Metallic-Lack bevorzugt, der muss schon 13.900 Dollar aufbringen. Das Ende der Fahnenstange ist da aber noch lange nicht erreicht, nicht einmal bei den „Pearl“- (24.800 Dollar) und „Candy“-Farben (63.300 Dollar). Richtig, richtig teuer ist die Kohlefaser-Optik, die im extremsten Fall 443.400 US-Dollar kostet. Weitere Highlights: Die „Rallye“-Streifen für über 40.000 Dollar, Räder für einen sechstelligen Betrag oder man greift überhaupt gleich zur Absolut-Variante: Die auf Höchstgeschwindigkeit ausgelegte und deshalb ohne fetten Heckspoiler auftretende Version kostet noch einmal rund 600.000 Dollar mehr.