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Leistungsspritze für den Ferrari F8 von Nocitev

VW Golf oder BMW 3er? Kein Interesse! Das deutsche Tuningunternehmen Novitec nimmt sich nur die schon serienmäßig schnellsten Fahrzeuge zur Brust. Nun ist der Ferrari F8 Tributo an der Reihe.

Der ist schon in der Basis ein wirklich arges Gerät. Zwischen Hinterachse und Fahrgastzelle werkelt ein verdammt wütender Achtzylinder mit 3,9 Liter Hubraum, in die zwei Turbolader Luft rein hämmern. 720 PS gehen so an die Hinterachse, man sollte sich also nur hellwach mit dem V8-Triebwerk anlegen. Noch etwas wacher sollte man sein, wenn man am Volant eines von Novitec getunten F8 Tributo sitzt.

Das deutsche Tuningunternehmen bietet verschiedene Leistungsstufen für den V8-Biturbo an. In der extremsten sprengt das Triebwerk die 800 PS-Marke, konkret stehen 802 PS bei 7.950 Umdrehungen an. Einen ordentlichen Zuwachs erfährt auch das Drehmoment: Dieses klettert von 770 Nm auf 898 Nm. Die Leistungssteigerung wird lediglich über Software-Veränderungen erreicht, die Standfestigkeit soll laut Novitec nicht darunter leiden.

An der Hardware doktern die Tuner aber schon auch herum: So kommt die höchste Powerstufe immer mit einer neuen Auspuffanlage. Und auch Felgen, die Vossen zuliefert, sowie ein Carbon-lastiges Aerodynamik-Kit bietet Novitec an. Auffälligstes Element dessen: der Heckspoiler. Sportfedern, die für eine Tieferlegung von 35 Millimeter sorgen, komplementieren das Angebot.

Was das alles, aber insbesondere das Motortuning, bringt, lässt sich an den Zahlen ablesen: Marschiert ein Serien-F8 Tributo in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, so gelingt das dem getunten in nur 2,7 Sekunden. Ob er auch die irrwitzige 0-200 km/h-Zeit (7,8 s) unterbieten kann, davon kann man stark ausgehen. Immerhin ist für den Novitec-F8 auch nicht „schon“ bei 340 km/h Schluss.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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