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Quer geht auch im Volvo P1800 Cyan mehr

Mit dem Volvo P1800 Cyan hat der schwedische Motorsportpartner von Geely einen Traumwagen für Puristen auf vier Räder gestellt. Nun nimmt uns Cyan mit auf eine winterliche Quertreiberei.

Die Latte lag nicht besonders hoch, damals, Ende der 50er-Jahre. Keine 70 Volvo P1900 wurde der schwedische Autohersteller los. Und nach nur zwei Jahren endete die Produktion dieses ersten, missglückten Versuchs eines Sportwagens. Versuch Nummer 2, der Volvo P1800, schlug dafür ein, wie die Zar-Bombe. Automobiler Hauptdarsteller in „The Saint“ mit Roger Moore, fast 40.000 produzierte Modelle, dann noch der Shooting Brake, von dem noch über 8.000 Stück weggingen, insgesamt 13 Jahre Produktionszeit, schlussendlich: Kultstatus.

Letztes Jahr wurde der P1800 dann vom Motorsportpartner von Geely, Cyan, wiederbelebt – und dabei gleich ein „bisserl“ modifiziert. Etwa durch einen neuen Motor: Statt den damaligen, maximalen 124 PS gibt’s nun 426 PS, die von jenem Zweiliter-Turbo erwirtschaftet werden, der auch im Tourenwagen S60 Polestar TC1 zum Einsatz kommt. Nach vorne schieben müssen die Pferdchen weniger als eine Tonne. Natürlich ist es notwendig, bei so viel Leistung auch das Chassis zu verstärken und die Spur zu vergrößern. Weil: Elektronische Helferlein können die Leistung nicht bändigen. Es gibt nämlich weder ESP, noch ABS oder einen Bremskraftverstärker.

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Maximilian Barcelli

Bei 7.000 Touren beginnt der Spaß für den mehr begeisterten denn begnadeten Autofahrer.

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