Das Wasserraketen-Dreirad

Tempo 100 in 0,5 Sekunden mit diesem Dreirad!

Es ist nicht das erste Mal, dass der Franzose Francois Gissy auf sich aufmerksam macht. Schon 2014 ließ er mit einem Fahrrad aufhorchen. Ein raketenbetriebenes Fahrrad. Mit dem er auf 333 km/h beschleunigte. Und zwar in läppischen 4,8 Sekunden – da kann selbst ein F1-Bolide einpacken gehen.

Text: Maximilian Barcelli

Nun ist Gissy, drei Jahre nach seiner Fahrrad-Konstruktion, wieder im Rampenlicht zurück – und was er diesmal gebaut hat, ist nicht minder verrückt beziehungsweise beeindruckend. Zwar erreicht er mit seinem aktuellen Gerät keine 333 Stundenkilomter, der Sprint auf die magischen 100 lässt unsere Kinnladen dennoch hinunter klappen: 0,551 Sekunden und schon düst Francois Gissy mit angemessenem Tempo auf der Landstraße. Bei knapp 260 km/h (die er in gefühlten zwei Sekunden erreicht … vielleicht tut er’s aber auch, möglich wär’s) ist die Teufelsfahrt dann zu Ende.

Und was für ein Geschoss war das jetzt eigentlich, welches Gissy in einer halben Sekunde auf 100 km/h katapultierte? Ein Dreirad, eh klar. Wobei (wer hätte es sich gedacht) das Trike, den Antrieb betreffend, schon „ein wenig“ modifiziert wurde. Mit einer Wasserrakete, Self-Made, selbstverständlich. Ist ja auch nicht so schwer, wie Francois Gissy in der Beschreibung des YouTube-Videos erklärt. Ein wenig Druckluft, bissal ein Regenwasser und fertig ist der Wasserraketen-Antrieb, der euch mit einem Dreirad in läppischen 0,551 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Na wenn’s nur das ist.