Beiträge

Drag Race: AMG C 63 S T-Modell gegen BMW M3 … Touring?!

M340i Touring hin oder her – wenn es um die ganz bösen Mittelklasse-Kombis geht, wird man bei Audi und Mercedes fündig, aber eben nicht bei BMW. Wie ist es also möglich, dass sich im neusten Video von Carwow ein BMW M3 Touring dem Mercedes-AMG C 63 S T-Modell stellt?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsblid: Carwow via YouTube

Die kurze Antwort: Nick P., ein wohl ziemlich cooler Type aus Großbritannien, konnte und wollte sich nicht damit abfinden, dass BMW keinen M3 Touring baut und entschied sich, das selbst in die Hand zu nehmen. Mit viel Liebe zum Detail und vor allem einigen Arbeitsstunden verwandelte er einen 320d Touring der vorangegangenen Generation in einen waschechten M3 Kombi – samt Antriebsstrang, Anbauteilen und Abgasanlage. Die längere Antwort könnt ihr übrigens hier lesen.

Nun lässt Nick P. in einem Drag Race seinen Selfmade-M3 gegen das Nonplusultra der Mittelklasse-Power-Kombis antreten: Der Achtzylinder im Mercedes-AMG C 63 S T-Modell leistet 510 PS, die über alle vier Räder in Vortrieb umgewandelt werden. Somit ist auch klar, warum der BMW M3 Touring im Drag Race – Achtung Spoiler – nicht sonderlich gut abschneidet. Ganz M-like schickt der Reihensechser, der übrigens auf 540 PS hochgezüchtet wurde, seine Pferdchen nur auf die Hinterachse. Aus was für einem Holz der M3 Touring tatsächlich geschnitzt ist, beweist er dann aber beim Rolling Race.

Drag Race: BMW M340i nimmt es mit Audi RS 4 auf

Großes Duell der Power-Kombis in der Mittelklasse. Nur blöd, dass BMW keinen „richtigen“ Vertreter in dieser Gattung aufweisen kann, Audi mit dem RS 4 Avant hingegen schon. Kann der semi-radikale M340i Touring mithalten?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Wer sich für Power-Kombis im Mittelklasse-Segment interessiert, der geht bei BMW traditionellerweise leer aus, zumindest wenn er ein ganz scharfes Gerät sucht. Einen M3 Touring muss man sich wenn schon selbst „basteln“ (wobei das mit viel Liebe zum Detail recht gut funktioniert, wie hier zu lesen ist). Und so wird das auch bei der aktuellen 3er Generation gehalten – an der Baureihen-Spitze der Limousine der M3, an der des Kombis der M340i. Doch ist der 374 PS starke Traum für Familien im Zeitstress tatsächlich so viel weniger radikal und schnell als die Extrem-Varianten der Mercedes C-Klasse und des Audi A4?

Die kurze Antwort: Nein. Die lange seht ihr im Video von Carwow. Das Autoportal bat nämlich Audi RS 4 Avant und BMW M340i xDrive Touring auf den Flugplatz zum Drag Race – und dieses bringt eine große Überraschung mit sich. Zumindest im ersten „Lauf“, den der Münchner knapp für sich entscheiden kann. Und auch wenn der 450 PS starke RS 4 die nächsten beiden Beschleunigungsrennen gewinnt, überrascht es dennoch, wie gut der M340i mithalten kann. Die Ausnahme ist hier der Bremstest: Dort stellt der Audi dann breitwillig zur Schau, dass er doch mehr auf Performance getrimmt ist, als sein Fast-Konkurrent. Aber das seht ihr euch am besten selbst an.

Mercedes-AMG C 43 T-Modell langsamer als BMW M340i Touring

Vor kurzem prügelte das deutsche Magazin „sport auto“ den BMW M340i xDrive Touring über den Hockenheimring. Nun muss sich sein direkter Konkurrent unter Beweis stellen: Kommt das Mercedes-AMG C 43 T-Modell an die fabelhafte Zeit von 2:02,7 Minuten ran?

Text: Maximilian Barcelli

Der M340i xDrive Touring ist zwar rein reiner, radikaler M, doch mit seinem zwangsbeatmeten Reihensechser, der satte 374 PS parat stellt, dem heckbetonten Allradantrieb und dem serienmäßigen Hinterachs-Differential, sollte man den kraftvollen Kombi nicht unterschätzen. Das bewies der Münchner ja auch kürzlich am Hockenheimring. Dort lässt „sport auto“ nun auch den Mercedes-AMG C 43 T-Modell von der Leine. Punkto Leistung ist er dem BMW überlegen: Sein V6-Biturbo schickt 390 PS an alle vier Räder. Und mit 520 Nm verfügt er auch über 20 Nm mehr Drehmoment.

Einen schnelleren Paradesprint legt der Benz trotzdem nicht hin: Er wuchtet in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, der M340i xDrive Touring genehmigt sich drei Zehntel weniger. Und wie sieht’s auf der Rennstrecke aus? Auch dort muss sich das Mercedes-AMG C 43 T-Modell mit einer Zeit von 2:03,1 Minuten geschlagen geben. Wobei vier Zehntel sicher nicht ausschlaggebend sind – da können so viele andere Variablen entscheidend sein, beispielsweise die Außentemperatur. Von dem her: Hut ab! Und zwar an beide Power-Kombis. (Aber ein klitzekleines bisschen mehr an den BMW, weil sein Heck etwas verspielter ist.)

Und hier die Runde des M340i Touring!

Sie wollen unsere Tests der beiden Power-Kombis lesen?

Das ist blöd, weil wir den M340i noch nicht gefahren sind. Den C 43 sehr wohl: Hier geht’s zum Bericht!

Und hier zum BMW M3 CS-Test. Weil warum nicht?

BMW M340i: Wie viel langsamer ist der Touring?

Vor kurzem prügelte das deutsche Magazin „sport auto“ den BMW M340i xDrive über den Hockenheimring. Nun haben die Kollegen die Kombi-Variante auf die Rennstrecke bestellt. Wie viel Zeit verliert der Touring auf die Limousine?

Text: Maximilian Barcelli

Der BMW M340i xDrive ist so etwas wie der Vorbote des neuen M3, der weiterhin auf sich warten lässt. Und zwar ein würdiger: Dank 374 PS und einem Drehmoment von 550 Nm, geschöpft aus dem von einem Turbolader befeuerten Reihensechszylinder, sprintet er in nur 4,4 Sekunden auf Tempo 100, beim Touring ist es eine Zehntel mehr. Der potente Kombi bleibt allerdings, anders als die Limousine, Topmodell der Marke, einen M3 Touring wird’s weiterhin nicht geben.

Einerseits schade, besonders für Fans des gepflegten Power-Kombis. Anderseits ist auch der BMW M340i kein Nasenbohrer: Die Limousine knallte eine Zeit von 2:01,1 Minuten auf den Asphalt des Hockenheimrings. Nun muss der Touring ran – und auch der überzeugt. Mit 2:02,7 Minuten ist er zwar mehr als eine Sekunde langsamer als die Limousine, allerdings um vier Zehntel schneller als der Hauptkonkurrent Mercedes-AMG C 43 T-Modell. Und der neue Audi S4 Avant, dessen Treibstoff neuerdings selbst zündet? Der muss sich mit 2:06,3 Minuten doch deutlich geschlagen geben. Wobei der Ingolstädter natürlich kein direkter Konkurrent ist. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt? Vielleicht darf der BMW M340d ja auch mal ran.    

Immerhin ist, wie Sie in unserem Test lesen können, schon der BMW 330d xDrive Touring Benchmark. Leider auch preislich.

Oder werfen Sie hier einen Blick auf den neuen, noch getarnten BMW M3.

 

Der neue RS 6 Avant im Drag Race gegen M5, AMG E 63 und Panamera!

In der illustren Runde der potenten Business-Limousinen und -kombis aus Deutschland ist die frische Generation des Audi RS 6 Avant quasi der Neuankömmling. Wie schlägt er sich?

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow via YouTube

Das will der YouTube-Channel Carwow herausfinden – standesgemäß mit einem Drag Race. Dazu bittet er die gesamte deutsche Konkurrenz des Power-Kombis aus Ingolstadt zum Viertelmeilen-Rennen. So tritt der Audi RS 6 Avant gegen Mercedes-AMG E 63 S T-Modell und Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo an. Auch der BMW M5 Competition darf sich im Drag Race beweisen, auch wenn es vom gedopten 5er keinen Kombi gibt, so wie es vom RS 6 keine Limousine gibt.

Audi RS 6 Avant

Als Favorit geht der Power-Kombi von Audi jedenfalls nicht ins Rennen. Mit 600 PS, die ein doppelt zwangsbeatmeter 4-Liter-V8 erwirtschaftet, ist der Ingolstädter das „schwächste“ Fahrzeug des Quartetts. Nach 3,6 Sekunden Vollstoff steht Landstraßentempo an. Wenn man ihn von den elektronischen Fesseln befreit, rennt er bis zu 305 km/h schnell.

Mercedes-AMG E 63 S 4MATIC+ T-Modell

Ebenfalls mit zwei Turboladern bestückt, die den vier Litern Hubraum Sauerstoff einflößen, leistet der Achtzylinder im heftigsten Kombi von Mercedes 12 PS mehr als der Konkurrent aus Ingolstadt. Zwar nimmt das E 63 S T-Modell dem RS 6 auch ein Zehntel beim Paradesprint ab, ist die Strecke allerdings lang genug, muss die E-Klasse den Audi mit einem Geschwindigkeitsüberschuss von 15 km/h passieren lassen.

BMW M5 Competition

Der BMW M5 tanzt nicht nur punkto Karosserieform aus der Reihe: mit 4,4 Litern verfügt sein selbstverständlich ebenfalls doppelt aufgeladener V8 auch über mehr Brennraum. Als Competition – und ein solcher tritt im Rennen an – leistet das Triebwerk 625 PS, die den Münchner in rekordverdächtigen 3,3 Sekunden auf Tempo 100 katapultieren. Schluss ist wie beim Audi bei 305 km/h.

Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo

Knapp, aber doch gewinnt der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo das Duell um den längsten Namen. Seine Chancen stehen aber auch beim Drag Race gut: immerhin offeriert sein 4-Liter-V8 satte 680 PS. Die erarbeitet der BiTurbo jedoch nicht alleine: eine E-Maschine unterstützt. Das macht den Zuffenhausener zwar schwerer – Stichwort Batterie – dafür verbraucht er aber auch nur drei Liter. Oder so. Die 100er-Marke knackt der Panamera in 3,4 Sekunden, das Spitzentempo liegt bei ungeschlagenen 310 km/h.

Drag Race der Kraftkombis: AMG E 63 S T-Modell vs. Panamera Turbo S E-Hybrid ST

Diese zwei Automobile lassen Väterherzen höherschlagen. Sie kombinieren üppiges Raumangebot mit gewaltiger Power. Recht naheliegend also, den Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo gegen das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell in einem Drag Race antreten zu lassen.

Text: Maximilian Barcelli / Beitragsbild: Carwow / YouTube

Beide Kraftkombis setzen auf doppelt zwangsbeatmete, vier Liter große V8-Maschinen. Während den AMG jedoch einzig und allein dieser antreibt – gut, bei 612 PS bedarf es eigentlich auch keiner Zusatzleistung – assistiert dem Ottomotor im Zuffenhausener zusätzlich ein Elektroaggregat. Die Systemleistung lässt eigentlich keine Zweifel offen; mit 680 PS ist der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo klar im Vorteil.

Doch Power ist nur die halbe Miete. Ein LKW hat auch viel davon. Er wiegt aber auch dementsprechend. Das tut der Porsche natürlich auch, immerhin verfügt er wie erwähnt über ein Hybridsystem. Reicht das Mehr an Leistung, um den Gewichtsnachteil auszumerzen? Oder schafft es das Mercedes-AMG E 63 S T-Modell als erster Kombi über die Ziellinie?  

Baby-M3 Touring: Den 3er Kombi gibt’s jetzt als M340i

Die BMW M GmbH schärft auch weiterhin keine Kombis. Für die, die sich mit weniger Radikalität Zufrieden geben, bietet der neue M340i Touring den wohl besten Kompromiss.  

Text: Maximilian Barcelli

Limousinen, Coupés, Cabrios und SUVs – die M GmbH lässt kaum eine Karosserievariante aus. Nur Kombis stehen bei den Münchnern, anders als bei AMG und Audi Sport, nicht besonders hoch im Kurs. Jetzt kann man entweder einen 3er-Diesel kaufen, den Selbstzünder mit dem M3-Reihensechser austauschen und das Auto mit sämtlichen optischen M-Insignien versehren, wie dieser Typ das getan hat. Oder man ordert einfach einen M340i Touring (weniger aufwendig, weniger cool).

Die Top-Motorisierung des 3ers, abgesehen von den reinrassigen M-Boliden natürlich, ist ab November auch im Touring zu haben. Wie in der Limousine treibt den Kombi ein zwangsbeatmeter Reihensechszylinder an, der satte 374 PS an alle vier abdrückt. Damit ist der M340i Touring stärker als der legendäre M3 E46. In nur 4,5 Sekunden absolviert der Kombi den Paradesprint.

Wem das noch zu wenig ist, der sollte einen Blick nach Affalterbach und Ingolstadt werfen. AMG offeriert das C-Klasse T-Modell mit Sechszylinder oder sogar fettem V8, der V6 des RS4 Avant erarbeitet 450 PS. Während vor allem bei Audi der Sportkombi Tradition hat, kam noch nie ein BMW 3er in den Genuss einer M-Behandlung. Lediglich beim M5 legte der Touring einige Intermezzi ein. Ist aber auch schon wieder her, der legendäre E61 mit dem sagenhaft hochdrehenden V10-Sauger … Achso, Kostenpunkt für den BMW M340i Touring? Knapp unter 70 Riesen.

Selfmade: Der BMW M3 Touring (Mit Video!)

Der stärkste Serien-Kombi der Welt!