Das Wichtigste in Kürze
- Mazda zeigt das finale Exterieurdesign des CX-6e, entwickelt im europäischen Designzentrum Oberursel gemeinsam mit dem Team in Japan.
- Leitgedanke „Soulful Futuristic Modern“: schwebende D-Säule, in die Front integrierte Aero-Lüftungsöffnungen, kompakte digitale Seitenspiegel und eine neue 21-Zoll-Zubehörfelge.
- Antrieb laut Hersteller 190 kW (258 PS), bis zu 484 km WLTP-Reichweite, DC-Schnellladen mit bis zu 200 kW.
- Marktstart in den österreichischen Schauräumen in den kommenden Wochen, Einstiegspreis wie berichtet ab 46.990 Euro.
Eine schwebende D-Säule ist bei einem Elektro-Crossover kein Zufall, sondern ein Statement. Mazda hat das Exterieurdesign des CX-6e nun im Detail vorgestellt, und es ist deutlich mehr als ein aufgehübschtes Facelift der bekannten Kodo-Sprache. Der vollelektrische Crossover, dessen technische Eckdaten und Österreich-Preis das Unternehmen bereits im Juli genannt hat, bekommt damit ein Gesicht, das die Marke bewusst von ihren Verbrennermodellen abhebt.
Was ist neu am CX-6e-Design?
Entwickelt wurde der CX-6e in enger Zusammenarbeit zwischen dem europäischen Mazda-Designzentrum in Oberursel und dem japanischen Mutterhaus. Der Leitgedanke dahinter heißt „Soulful Futuristic Modern“: ein Auftritt, der frisch und technischer wirkt, ohne die Kodo-Philosophie („Seele der Bewegung“) zu verraten. Sichtbar wird das an der schnittigen Silhouette, an sorgfältig modellierten Karosserieflächen und an der schwebend wirkenden D-Säule im Heckbereich. Dazu kommen in die Front integrierte Aero-Lüftungsöffnungen, die den Luftstrom über die Motorhaube lenken, sowie kompakte digitale Seitenspiegel statt klassischer Spiegelgehäuse. Den optischen Schlusspunkt setzt eine im Designzentrum Oberursel entwickelte 21-Zoll-Zubehörfelge.

Wer hat den CX-6e gezeichnet?
„Eines unserer Ziele war es, im gesamten Design ein starkes Gefühl von Spannung zu erzeugen“, erklärt Bahram Partaw, Lead Designer im europäischen Forschungs- und Designzentrum von Mazda. „Elemente wie die schnittige Silhouette, die schwebende D-Säule und die sorgfältig modellierten Karosserieflächen wirken zusammen, um dem Fahrzeug ein Gefühl von Bewegung und Energie zu verleihen, selbst im Stillstand.“ Jo Stenuit, Design Director von Mazda Motor Europe, ergänzt: „Der CX-6e untersucht, wie sich Kodo weiterentwickeln kann, ohne dabei seine Erkennbarkeit zu verlieren. Wir haben uns darauf konzentriert, neue Wege zu finden, es durch Proportionen, Oberflächen und aerodynamische Integration auszudrücken.“ Laut Mazda flossen dabei mehrere Design-Reviews, Tonmodelle und digitale Modellierungssitzungen zwischen den Teams in Europa und Japan ein, angelehnt an das japanische Handwerksprinzip Takumi.

Wann kommt er nach Österreich?
Der Mazda CX-6e soll laut Hersteller in den kommenden Wochen in die österreichischen Schauräume rollen. An den technischen Eckdaten und am Preis ändert die Design-Vorstellung nichts: 190 kW (258 PS) Leistung, bis zu 484 km WLTP-Reichweite und DC-Laden mit bis zu 200 kW hat Mazda bereits im Juli bestätigt, ebenso den Einstiegspreis von 46.990 Euro für Österreich. Neu ist mit der Design-Story vor allem, wie deutlich Mazda den CX-6e optisch von seinen Verbrenner-SUV absetzt.

| Antrieb | 190 kW / 258 PS (Herstellerangabe) |
|---|---|
| Reichweite (WLTP) | bis zu 484 km (Herstellerangabe) |
| Verbrauch (WLTP) | 18,9–19,4 kWh/100 km (Herstellerangabe) |
| DC-Laden | bis zu 200 kW |
| Preis Österreich | ab 46.990 Euro |
| Marktstart Österreich | in den kommenden Wochen |
Motorblock-Fazit
Digitale Außenspiegel und eine D-Säule, die schwebt, sind die Art von Designentscheidung, die ein Auto entweder unverwechselbar macht oder in der Werkstattrechnung teuer wird, sobald die Kamera einmal ausfällt. Mazda argumentiert das offensiv als bewussten Bruch mit der bisherigen Kodo-Formensprache, nicht als deren Wiederholung, und liefert mit den Zitaten von Bahram Partaw und Jo Stenuit auch die Begründung dafür gleich mit. Ob die Rechnung aufgeht, wird sich erst zeigen, wenn der CX-6e in den kommenden Wochen tatsächlich auf österreichischen Straßen steht. Der Preis ab 46.990 Euro bewegt sich im Rahmen dessen, was elektrische Mittelklasse-Crossover derzeit kosten, ein eigenes Urteil dazu gibt es erst nach der ersten Ausfahrt.




