XPENG: Zwölf Jahre, 1,2 Millionen Autos, ein Werk in Graz

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Das Foto zeigt eine Präsentationsfolie mit dem Markennamen XPENG, dem Slogan „Driving the Future“ sowie einem Text zur Unternehmensgeschichte und -vision vor dem Hintergrund eines Gebäudes.

Aus einer Start-up-Idee in Guangzhou ist in zwölf Jahren ein Konzern mit 60 Märkten und einem Werk in Graz geworden. Beim Pressetermin zum L03 in Basel hat XPENG seine Geschichte nachgezeichnet. Die wichtigsten Etappen im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • XPENG wurde 2014 in Guangzhou gegründet und ist seit 2020 an der New Yorker Börse notiert.
  • Laut Hersteller lieferte die Marke 2025 insgesamt 429.445 Fahrzeuge aus (plus 126 Prozent) und ist in 60 Märkten aktiv.
  • Die Fertigung für Europa läuft bei Magna in Graz.
  • Volkswagen hält 4,99 Prozent an XPENG und entwickelt mit den Chinesen eine gemeinsame E/E-Architektur.
  • Seit 2026 über 1,2 Millionen Auslieferungen, Weltpremiere des L03 in München.

Wie hat XPENG begonnen?

Gegründet wurde XPENG 2014 in Guangzhou, zwei Jahre später lief die Beta-Version des ersten Modells. 2018 folgten der G3 und der Start der Auslieferungen, 2019 enthüllte die Marke den P7 auf der Auto Shanghai. Schon 2022 rollte der 100.000ste P7 vom Band, im selben Jahr kam das SUV G9 dazu.

Was steckt hinter dem Börsengang?

Im August 2020 ging XPENG an die New Yorker Börse und sammelte nach eigenen Angaben 1,7 Milliarden US-Dollar ein. Im Juli 2021 folgte die zweite Primärnotierung in Hongkong, binnen eines Jahres kamen dort rund 2 Milliarden US-Dollar zusammen. Europa rückte parallel in den Blick: Der Marktstart in Norwegen fiel ins Jahr 2021, 2022 folgten die Niederlande, Schweden und Dänemark. Deutschland und weitere europäische Länder sind seit 2024 dabei.

Eine Präsentationsfolie mit der Aufschrift „XPENG Märkte weltweit“ zeigt eine Statistik zu den Jahren 2023, 2024 und 2025 sowie einen Kartenausschnitt.
Präsentationsfolie zu den weltweiten XPENG-Märkten von 2023 bis 2025.

Welche Rolle spielt Volkswagen?

2023 begann die strategische Zusammenarbeit mit Volkswagen und dem Fahrdienst DiDi. VW beteiligte sich mit 4,99 Prozent an XPENG, laut Hersteller flossen dafür rund 700 Millionen US-Dollar. Ziel ist eine, so XPENG, industrieweit führende BEV-Architektur. 2024 kam die Zusammenarbeit bei der E/E-Architektur dazu. In China entstehen zwei gemeinsam entwickelte und produzierte Modelle, ausdrücklich „in China, für China“.

Eine Präsentation auf einer großen Leinwand zeigt Details zu XPENG, Infotexte und ein Grafiktablett in einem dunklen Raum mit Publikum.
Präsentation über Technologie und Talent bei XPENG.

Was bedeutet das für Österreich?

Hier liegt der heimische Aufhänger: 2025 startete die Fertigung bei Magna in Graz. Die Marke wird damit auch industriell Teil des heimischen Autostandorts. Mehr zum Modell, das in Basel im Mittelpunkt stand, steht in unserem Bericht zum XPENG L03 in Österreich.

Wohin will XPENG als Nächstes?

Für 2026 nennt die Marke über 1,2 Millionen Auslieferungen insgesamt, die Weltpremiere des L03 in München sowie den Serienstart von Robotaxi und IRON. Die Folie zum Thema „AI for All“ zeigt, wohin die Reise gehen soll: humanoide Figuren, Flugobjekte und autonome Fahrsysteme.

Eine Präsentationsleinwand mit der Aufschrift „XPENG – AI for All“ zeigt in drei Spalten humanoidähnliche Figuren, Flugobjekte und autonome Fahrsysteme.
Präsentationsfolie zu XPENGs Zukunftstechnologien wie autonomem Fahren und künstlicher Intelligenz.
XPENG in Zahlen Angabe laut Hersteller
Gründung 2014, Guangzhou
Börsennotierung NYSE (August 2020), Hongkong (Juli 2021)
Auslieferungen 2025 429.445 (plus 126 Prozent)
Märkte weltweit 60
Beteiligung Volkswagen 4,99 Prozent
Fertigung in Europa Magna, Graz

Motorblock-Fazit

Zwölf Jahre sind für einen Autohersteller nichts, für XPENG waren sie genug, um von der Gründung über zwei Börsen bis in die Steiermark zu kommen. Die Zahlen stammen aus der Präsentation des Herstellers und sind entsprechend Selbstauskunft. Interessant für Österreich bleibt vor allem das Werk in Graz.

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