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Shaqille O’Neal hat eine Botschaft für Elon Musk

Tesla spaltet die Meinungen. Von verzückten Musk-Jüngern bis hin zu verbissenen Elektro-Hatern ist das ganze Spektrum bunt ausgefüllt. Nun mischt sich Shaquille O’Neal in die Debatte ein.

Text: Jakob Stantejsky / Foto: Getty Images

Die Basketball-Legende meldet sich allerdings weder mit verklärter Miene noch mit Schaum vor dem Mund, sondern hat nur eine Frage an Mr Musk: „Elon, you wanna make a big boy Tesla?“ Das Model S, an sich eigentlich kein Zwergenvehikel, bietet dem 2,16 Meter langen Shaq nämlich nicht mal annähernd genug Platz für seine endlosen Haxen. Der Einstieg in die großzügig bemessene Limousine gleicht hier eher einer Schlangenmenschen-Spezialübung.

Das Kuriose an der ganzen Geschichte: Shaquille O’Neal hat einst selbst ein Model S besessen! Wie er in der Embryohaltung auch noch autofahren können soll, kann man sich nicht so gut vorstellen. Aber gut, deswegen wohl „hat besessen“ in der Vergangenheitsform. Zum Glück gibt es für Riesen wie Shaq heutzutage solch praktische Autos wie den Cadillac Escalade.

Wird der Cybertruck ein Amphibienfahrzeug?

Der Tesla Cybertruck kann alles. So ziemlich. Beweise gibt es noch keine. Seine angeblich supersicheren Fenster stellten sich bei der Präsentation jedenfalls als fetter Fail heraus. Jetzt behauptet Elon Musk, dass der Elektro-Pickup schwimmen kann.

Text: Jakob Stantejsky

Obwohl der Cybertruck noch Zukunftsmusik ist, stapeln sich die Vorbestellungen schon. Auch der gute Herr Batflyer auf Twitter scheint mit dem kantigen Lastesel zu liebäugeln. Er fragt Herrn Musk: „Haben Sie an die Wattiefe des Cybertrucks gedacht? Ich jage und fische und muss manchmal Flüsse durchqueren. Kann ich das tun, ohne den Truck zu beschädigen?“ Der auf Twitter ja stets hochaktive Elon Musk antwortete postwendend: „Ja. Er wird sogar eine Weile schwimmen.“ Wenn nur die Tesla-Fabriken so schnell wären wie ihr Chef auf Social Media mit launigen Tweets.

Aber so wie wir Musk kennen, hat der Cybertruck wohl wirklich amphibische Ansprüche. Denn wenn schon, denn schon. Ein gemütlich dahintreibender Cybertruck wäre jedenfalls ein netter Anblick. Eigentlich könnte man auf der Ladefläche doch gleich einen Schnellbootmotor montieren, oder? Dann wäre man sogar hydromobil. Aber mal schauen, ob das wirklich alles so hinhaut. Bei seiner ersten Ausfahrt schaffte es Elon Musk im Cybertruck ja nicht einmal, unfallfrei einen Parkplatz zu verlassen.

Das ist der einmillionste Tesla!

Über ein halbes Jahrhundert hat Porsche gebraucht, um eine Millionen 911er zu verkaufen. Tesla hat das in wenigen Jahren geschafft.

Text: Maximilian Barcelli

Einverstanden, der vergleich hinkt: während beim Elfer nur verkaufte – nun ja – eben verkaufte Elfer zählen, rechnet Tesla das gesamte Modellportfolio mit ein. Aber: egal ob Sportwagen oder Elektroauto: beide bringen Mobilitätseinschränkungen mit sich. Der Porsche bietet halt nur Platz für die Ein-Mann-Familie, mit dem Tesla wird die Anreise zum Familien-Urlaub in die entfernte Toskana zum mehrtägigen Zerreißprobe für die Nerven.

Aber was reden wir hier überhaupt? Zurück zu unserem einmillionsten Tesla: beim Fahrzeug handelt es sich um das jüngste Modell der Palette, dem Model Y. Die Auslieferung des elektrischen Crossovers startet in Nordamerika in den kommenden Tagen, Europa folgt dann 2021. Um welche Version es sich beim einmillionsten Tesla handelt, ist nicht bekannt. Die heftigste Version des Model Y leistet 450 PS und sprintet in lediglich 3,7 von 0 auf Tempo 100. Groß gefeiert wurde das Jubiläum nicht: Nur ein knackiger Tweet von Elon Musk machte darauf aufmerksam.

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Panoramic glass roof on Model Y

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Dieser Tesla reiste 1,6 Milliarden Kilometer weit

Also falls es ihn überhaupt noch gibt und ein Meteor ihn nicht in Milliarden Teilchen pulverisiert hat. Beim weitgereisten Tesla Roadster handelt es sich nämlich um den, den Elon Musk vor zwei Jahren ins All katapultiert hat.

Text: Maximilian Barcelli

Aktuell ist das Elektroauto mehr als 345 Millionen Kilometer von der Erde entfernt (Stand: 13. Februar 2020). Ein Lichtsignal würde für diese Strecke immerhin satte 19 Minuten benötigen. Allerdings nähern wir uns dem Tesla Roadster gerade wieder. Und: momentan ist das Elektroauto dem Mars deutlich näher als der Erde.

All das ist auf der Webseite www.whereisroadster.com nachzulesen. Neben der aktuellen Geschwindigkeit werden dort auch witzige Fakten festgehalten; zum Beispiel wie oft sich der Starman im Tesla Roadster während dem Flug schon Space Oddity von Bowie reinziehen konnte – nämlich rund 200.000 Mal. Oder wie oft der Tesla Roadster schon seine 36.000 Meilen-Garantie überschritten hat (28.600 mal), wodurch man auch auf die 1,6 Milliarden Kilometer kommt. Außerdem lässt sich durch eine graphisch dargestellte Simulation der bisherige und zukünftige Verlauf des Roadsters im Sonnensystem nachvollziehen. Spannend wird’s dieses Jahr Ende September, Anfang Oktober: dann kommen sich E-Auto und Mars ziemlich nahe (zumindest zweidimensional  betrachtet).

Elon Musk fährt den Cybertruck durch L.A.

Elon Musk ist nicht gerade ein Mann, dem ein Hang zur Dezenz nachgesagt werden kann. Am Wochenende wurde der Multimilliardär gesichtet, als er in einem Tesla Cybertruck Prototyp durch Los Angeles cruiste. Doch die Geschichte verlief – wie schon die Präsentation – nicht ohne Pannen.

Text: Jakob Stantejsky

Aber kommen wir doch erst zum schönen, PR-tauglichen Teil der ganzen Aktion. Denn schon die Cybertruck-Fanpage auf Twitter veröffentlichte am 8. Dezember ein Video, in dem der umherdüsende Elektro-Pickup zu sehen war. Schaut ja auch alles wunderbar aus, soweit zumindest.

Blöd war dann nur das Video eines privaten Accounts, das wenige Stunden später folgte (siehe unten). Hier können wir Elon Musk höchstpersönlich beobachten, wie er auf dem Parkplatz eines Restaurants in seinen Vorserien-Cybertruck einsteigt und davonsurren möchte. So ganz unter Kontrolle scheint er sein neuestes Vehikel aber noch nicht zu haben, denn zuerst räumt er ein Verkehrsschild ab und quetscht sich dann noch bei rot über die Kreuzung. Gut, letzteres mag nicht an mangelnder Kontrolle, sondern einfach an milliardärseigener „ma wurscht“-Attitüde liegen.

Auch nicht gerade vertrauenserweckend ist der Cybertruck selbst, der sich bei der rasanten Kurvenfahrt nach außen neigt als bestünde sein Fahrwerk aus Butter. Da es sich bei diesem Exemplar aber höchstwahrscheinlich um ein zu Marketingzwecken zusammengestöpseltes Modell handelt, muss das nicht zwangsläufig etwas für den fertigen Cybertruck heißen, der ja erst 2021 kommen soll. So oder so, eine Demonstration ohne Peinlichkeiten scheint es bei diesem Auto nicht zu geben.

Kommt das Tesla Model S Plaid mit gigantischem Heckspoiler?

Tesla schickt schon wieder Prototypen auf den Nürburgring. Diesmal mit einem noch heftigeren Aerodynamik-Paket. Schafft’s der fette Heckspoiler aufs Serienmodell?

Text: Maximilian Barcelli

Als „Tesla-Killer“ hat man schon viele E-Autos (oder eigentlich E-Auto-Studien) bezeichnet. Aus den meisten ist schlussendlich (noch) nichts Ernstzunehmendes geworden. Ausnahme: der Porsche Taycan. Der trifft den amerikanischen Pionier punkto E-Mobilität voll ins Mark. Anders lässt sich die fast schon nervöse Reaktion von Tesla nicht erklären (außer vielleicht mit Marketing). Ein Rückblick.

Nachdem der Taycan eine beachtliche Zeit auf die Nordschleife klatschte und den Rekord für viertürige E-Autos einheimste, kündigte Elon Musk an, das Model S ebenfalls in die grüne Hölle zu schicken. Ein Prototyp von Tesla legte tatsächlich eine noch bessere Zeit hin. Rekord war’s natürlich keiner, da es sich ja um einen Prototyp handelte und außerdem via Hand gestoppt wurde. Die Botschaft dafür unmissverständlich: Wir haben das Zeug dazu.

Ob dem wirklich so ist, wird sich erst nächstes Jahr zeigen. Dann will Tesla die Überdrüber-Version Model S Plaid präsentieren. Noch wird aber getestet und getestet – und zwar auf der Nordschleife. Dort wurde nun ein neuer Prototyp gesichtet – mit gigantischem Heckspoiler und aggressivem Frontsplitter. Ob der Flügel hinten beim Serienmodell denkbar wäre? Laut Elon Musk nicht. Der verlautbarte auf Twitter, dass der Heckspoiler lediglich für einen Tag montiert wurde, um den Abtrieb hinten zu kalibrieren.

Kein Scherz: Elon Musk schickt Tesla auf die Nordschleife

Nachdem Porsche sein erstes E-Auto, den Taycan präsentierte, scherzte Elon Musk in einem Tweet über den Namenszusatz des Fahrzeuges (Turbo und Turbo S … bei einem E-Auto). Gleichzeitig zollte der Tesla-Chef den Zuffenhausener auch Respekt – und gab bekannt, dass diese Woche Tesla auf der Nordschleife sein wird.

Text: Maximilian Barceli

Wer einen Porsche kauft, erwartet eine Präzisionsmaschine. Egal, ob das jetzt ein SUV, Kombi, klassischer Sportwagen oder seit neuestem ein Elektroauto ist. Und um zu beweisen, dass auch ein vollelektrischer Taycan in seinem Segment zur fahrdynamischen Speerspitze zählt, schickten die Zuffenhausener ihre E-Limousine durch die Hölle – und zwar durch die grüne Hölle. Mit beachtlichem Ergebnis: 7:42 Minuten sind für ein viertüriges E-Auto verdammt schnell. Wenngleich mangels „richtigem“ Fahrsegment und vor allem Konkurrenz kein wirklicher Rekord.

Denn die Mitbewerber des Porsche Taycan kann man auf einer Hand abzählen. Ach was auf einer Hand, auf einem einzigen Finger! Denn eigentlich gibt’s alternativ ja nur das das Tesla Model S. Und das hat noch nie einen offiziellen Rekordversuch auf der Nordschleife gestartet – wird es in näherer Zukunft auch nicht.

Auch wenn Elon Musk via Twitter bekannt gab, dass er einen Tesla auf den Nürburgring schickt, so handelt es sich um keinen offiziellen Rekordversuch, wie das Unternehmen selbst bestätigte. Eventuell möchte man einfach mal vorfühlen, einen Zeh ins Wasser tippen. Eine reale Chance auf die Porsche-Zeit sehen wir aber nicht, sorry. Ja, das Tesla Model S war ein Vorreiter, nicht nur in Sachen alternative Antriebe, man denke beispielsweise an die Entwicklung des Fahrzeug-Interieurs. Aber, wie eingangs schon erwähnt: Egal ob Cayenne, Panamera oder der puristische 911 – ein Porsche hat immer zu den präzisesten Fahrgeräten im jeweiligen Segment zu gehören. Auch in diesem für die Zuffenhausener völlig neuem. Das wissen sie.

Nicht umsonst veröffentliche Porsche auch schon vor der Präsentation des Taycan diverse Tests, die das fahrdynamische Potential der Elektro-Limousine unter Beweis stellen. Und den ultimativen Test auf der Nordschleife bestand man auch mit Bestnoten. Währenddessen gehört Fahrdynamik (abgesehen von reinem Vortrieb) sicherlich nicht zu den Tugenden eines Tesla. Was absolut legitim wäre … würde der Chef des Autobauers auf Twitter nicht ein bisserl hochstapeln. Wir lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen.