Neuer Dacia Striker: Lifestyle-Kombi will SUV, Kombi und Limousine vereinen

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Dacia Striker Lifestyle-Kombi 2026 Seitenansicht

Dacia baut sein Angebot im C-Segment aus: Mit dem neuen Dacia Striker bringt die rumänische Renault-Tochter einen Lifestyle-Kombi, der die erhöhte Sitzposition eines SUV mit der Variabilität eines Kombis und der Effizienz einer Limousine verbinden soll. Der Striker ergänzt den bereits bekannten Bigster und soll Dacia auch bei Firmenkunden neue Käuferschichten erschließen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der neue Dacia Striker ergänzt den Bigster und stärkt Dacias Position im C-Segment
  • Er soll die Sitzposition eines SUV, die Variabilität eines Kombis und die Effizienz einer Limousine vereinen
  • Zwei elektrifizierte Antriebe: Hybrid 155 mit Frontantrieb sowie Hybrid 150 4×4 mit Allradantrieb
  • Laut Dacia liegt der Einstiegspreis unter 27.000 Euro für die Hybrid-Version
  • CO2-Ausstoß laut Hersteller unter 100 Gramm pro Kilometer beim Hybrid 155 (WLTP) – die NoVA dürfte damit nahe null liegen

Was macht den Dacia Striker zum Lifestyle-Kombi?

Der Name ist Programm: „Striker“ steht sinngemäß für einen Treffer, einen Punktgewinn – und genau das will das Auto sein, nämlich eine Antwort auf ein Marktsegment, in dem SUVs zuletzt fast alles dominiert haben. Mit 4,62 Metern Länge bewegt sich der Striker im Format eines klassischen C-Segment-Kombis. Die Bodenfreiheit fällt mit 20 Zentimetern beim Allradmodell und 19 Zentimetern beim Fronttriebler SUV-typisch aus, während die Karosserie mit 1,53 Metern Höhe deutlich flacher bleibt als ein klassisches SUV dieser Klasse, das meist über 1,60 Meter misst. Dacia verspricht sich davon ein Fahrverhalten, das eher an eine Limousine erinnert.

Dacia Striker Lifestyle-Kombi 2026 Seitenansicht
Der Dacia Striker soll SUV, Kombi und Limousine verbinden. Foto: Dacia

Design-Vizepräsident David Durand beschreibt den Striker als „neue und ergänzende Antwort auf aktuelle automobile Erwartungen, die auf einer anderen Balance beruht als die herkömmlicher SUVs“. Sichtbar wird das an fließenden Linien kombiniert mit stärker vertikalen Konturen. Zur Wahl stehen ab der Ausstattung Expression sieben Farben, darunter zwei neue Töne namens Frost-Grün und Cosmic-Blau, dazu 17-Zoll-Räder serienmäßig sowie optional 18- oder 19-Zöller.

Welche Antriebe bekommt der Dacia Striker?

Dacia setzt beim Striker konsequent auf Elektrifizierung. Der Striker Hybrid 155 kombiniert einen 1,8-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 109 PS mit zwei Elektromotoren (49 PS plus Hochvolt-Startergenerator), einer 1,4-kWh-Batterie und einem kupplungslosen automatisierten Getriebe. Laut Hersteller soll das Auto dadurch bis zu 80 Prozent der Stadtfahrzeit rein elektrisch zurücklegen und startet grundsätzlich im E-Modus. Der CO2-Ausstoß soll laut Dacia unter 100 Gramm pro Kilometer (WLTP) liegen.

Dacia Striker Lifestyle-Kombi 2026 Heckansicht
Zwei Hybridantriebe stehen beim Striker zur Wahl, einer davon mit Allrad. Foto: Dacia

Wer öfter im Gelände unterwegs ist, greift zum Striker Hybrid 150 4×4: Vorne arbeitet ein 1,2-Liter-Mildhybridmotor mit 48-Volt-Unterstützung und 140 PS an einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, hinten ein zuschaltbarer Elektromotor mit 31 PS. Dieser liefert bei niedrigem Tempo hohes Drehmoment für Offroad-Situationen, koppelt sich im Alltag aber ab und soll dann Verbrauch und Fahrverhalten eines reinen Fronttrieblers bieten. Bis Tempo 140 km/h schaltet sich das System bei Bedarf automatisch zu, rein elektrische Phasen sollen laut Dacia bis zu 60 Prozent der Stadt- und Umlandfahrzeit ausmachen.

Was bietet der Innenraum des Dacia Striker?

Im Innenraum setzt Dacia auf eine dreistufig gegliederte Architektur mit textilen Oberflächen und ergonomisch platzierten Bedienelementen. Serienmäßig an Bord ist das digitale Kombiinstrument LightVisio: Ein 7-Zoll-Display projiziert die wichtigsten Fahrinformationen über eine optische Reflexionstechnologie als schwebendes 3D-Bild. Horizontale Lüftungsdüsen an den äußeren Enden des Armaturenbretts greifen die T-förmige Lichtsignatur des Exterieurs auf und sollen die Breite des Innenraums betonen.

Dacia Striker Lifestyle-Kombi 2026 Cockpit Innenraum
Das digitale Kombiinstrument LightVisio ist beim Striker serienmäßig an Bord. Foto: Dacia
Dacia Striker Lifestyle-Kombi 2026 Innenraum Sitze
Textile Oberflächen und ergonomische Bedienelemente prägen den Innenraum. Foto: Dacia

Was kostet der Dacia Striker in Österreich?

Dacia nennt für den Striker einen Einstiegspreis von unter 27.000 Euro für die Hybrid-Version – ein für das Segment aus Kombi und SUV bemerkenswert niedriger Wert. Ein genauer österreichischer Marktstarttermin wurde von Dacia noch nicht kommuniziert, ebenso stehen offizielle NoVA-Sätze und die motorbezogene Versicherungssteuer erst nach der finalen WLTP-Homologation fest. Nach aktueller NoVA-Formel 2026 (Abzugsbetrag 97 Gramm CO2, Malusgrenze 155 Gramm) dürfte der Striker Hybrid 155 mit einem CO2-Wert von unter 100 Gramm aber nur eine sehr geringe bis keine NoVA auslösen. Eine staatliche E-Förderung entfällt, da der Striker ausschließlich als Hybrid ohne externe Lademöglichkeit kommt.

KriteriumDacia Striker
Einstiegspreis (Herstellerangabe)unter 27.000 Euro (Hybrid 155)
AntriebeHybrid 155 (Front) / Hybrid 150 4×4 (Allrad)
Leistungbis 155 PS Systemleistung (Hybrid 155)
CO2-Ausstoß (WLTP, Herstellerangabe)unter 100 g/km (Hybrid 155)
Marktstart Österreichvon Dacia noch nicht kommuniziert

Motorblock-Fazit: Der Dacia Striker versucht etwas, das in einem von SUVs dominierten Marktsegment durchaus mutig ist: einen Kombi mit SUV-Anleihen, der günstiger bleiben soll als die eigenen Klassenkollegen. Ob die Rechnung aufgeht, entscheidet sich an der Preisliste und am österreichischen Marktstarttermin, den Dacia noch schuldig bleibt. Das Konzept aus drei Welten in einem Auto ist jedenfalls originell genug, um genauer hinzuschauen.

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