Audi Nuvolari zeigt sich erstmals in Österreich

3 Min. Lesezeit

Audi Nuvolari bei seinem Österreich-Debüt in Salzburg

Das Wichtigste in Kürze:

  • Der Audi Nuvolari feierte am letzten Wochenende der Salzburger Festspiele sein Österreich-Debüt.
  • 1.001 PS Systemleistung und mehr als 350 km/h Spitze machen ihn laut Audi zum stärksten und schnellsten Serienmodell der Marken­geschichte.
  • Nur 499 Exemplare weltweit, Vorverkauf in Europa ab dem vierten Quartal 2026, erste Auslieferungen ab dem ersten Halbjahr 2027.
  • Audi ist seit 1995 Hauptsponsor der Salzburger Festspiele, heuer mit prominentem automobilen Auftritt.

Kaum sind die letzten Töne im Großen Festspielhaus verklungen, poltert über den Dächern von Salzburg schon der stärkste Audi aller Zeiten heran. Der Audi Nuvolari zeigte sich am letzten Wochenende der Salzburger Festspiele erstmals auf österreichischem Boden, mitten in der Altstadt und keine Woche, nachdem er bei der Monterey Car Week und beim Formel-1-Wochenende in Monaco für Aufsehen gesorgt hatte. Motorblock hat den Supersportwagen bereits ausführlich vom Skizzenblock bis zur Straße begleitet, jetzt ist er erstmals bei uns angekommen.

Audi Nuvolari, Hyper-Sondermodell von Audi, in Salzburg
Der Audi Nuvolari bei seinem Österreich-Debüt am Rande der Salzburger Festspiele. Foto: Audi

Was macht den Nuvolari zum stärksten Audi aller Zeiten?

1.001 PS Systemleistung, das sind knapp 736 Kilowatt, und eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h: Mit diesen Werten stellt der Nuvolari alles in den Schatten, was bislang unter den vier Ringen gebaut wurde. Möglich macht das ein High-Performance-Hybridantrieb, kombiniert mit einem neu entwickelten Audi Space Frame mit Carbon-Exterieur und Motorsport-Know-how in der Aerodynamik. Auf 499 Exemplare limitiert, positioniert Audi den Nuvolari als Technologieträger, der erstmals das High-Performance-Segment für die Marke erschließt, ein Terrain, das bislang Herstellern wie Ferrari oder Lamborghini vorbehalten war.

Audi Nuvolari, limitiert auf 499 Exemplare, in Salzburg
Nur 499 Exemplare des Nuvolari entstehen weltweit. Foto: Audi

Was kostet der Audi Nuvolari in Österreich?

Ein offizieller Preis ist noch nicht bestätigt. Der Vorverkauf in Europa startet laut Audi erst im vierten Quartal 2026, die ersten Auslieferungen sind für das erste Halbjahr 2027 geplant. Trotzdem ist die Nachfrage schon jetzt hoch: Nach den ersten öffentlichen Auftritten meldet Audi weltweit reges Kaufinteresse, obwohl der Verkauf offiziell noch gar nicht begonnen hat.

Was bedeutet der Auftritt für Österreich?

Dass der Nuvolari ausgerechnet in Salzburg debütiert, ist kein Zufall. Audi engagiert sich seit 1995 ununterbrochen als Hauptsponsor der Salzburger Festspiele, eines der bedeutendsten Musikfestivals der Welt, und nutzt den Rahmen regelmäßig für automobile Auftritte abseits der reinen Shuttle-Flotte. Thomas Beran, Markenleiter Audi Österreich, bringt es so auf den Punkt: „Der Audi Nuvolari zeigt eindrucksvoll, dass Audi für Fortschritt mit Substanz steht und wir ‚Vorsprung durch Technik‘ in eine neue Ära führen. Da freut es mich persönlich natürlich besonders, dass wir ein so besonderes Fahrzeug schon so rasch nach dessen Premiere hier bei uns in Österreich begrüßen dürfen.“

Audi Nuvolari: Daten im Überblick

Systemleistung 1.001 PS (736 kW)
Höchstgeschwindigkeit mehr als 350 km/h (Herstellerangabe)
Antrieb High-Performance-Hybridantrieb
Karosserie Audi Space Frame mit Carbon-Exterieur
Stückzahl 499 Exemplare weltweit
Vorverkauf Europa ab 4. Quartal 2026
Auslieferung ab 1. Halbjahr 2027
Preis noch nicht bekannt

Motorblock-Fazit

Ein Auto, das noch nicht einmal offiziell bestellbar ist, und trotzdem schon jetzt für Gänsehaut sorgt. Der Nuvolari ist Audis erster echter Griff ins Hyper-Regal, technisch beeindruckend und mit 499 Stück konsequent selten gehalten. Der Auftritt in Salzburg war reine Symbolik, aber eine wirkungsvolle: Ein Hersteller, der seit drei Jahrzehnten die Festspiele sponsert, zeigt sein wichtigstes neues Auto ausgerechnet dort, wo Publikum und Presse ohnehin schon hinschauen. Ob der Nuvolari sein Versprechen hält, entscheidet sich erst bei der ersten echten Ausfahrt, aber optisch und auf dem Papier hat er schon jetzt geliefert.

Teilen: