Škoda baut sich ein neues Spitzenmodell: Der Peaq ist das größte und teuerste Elektroauto der Marke, kommt wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb und soll laut WLTP bis zu 628 Kilometer weit kommen. Der Einstiegspreis in Österreich steht bereits fest.
Das Wichtigste in Kürze
- Škoda Peaq: neues vollelektrisches SUV-Flaggschiff, größtes Škoda-Modell aller Zeiten (4,87 m)
- AT-Einstiegspreis: 49.980 Euro (Peaq 60), Sportline ab 66.690 Euro
- Bis zu 628 km WLTP-Reichweite, 91-kWh-Akku, 150 bis 220 kW Leistung
- In Österreich seit 24. Juni 2026 bestell- und konfigurierbar
Mit dem Peaq bringt Škoda das bislang größte Auto seiner Geschichte auf die Straße. Das SUV ergänzt an der Spitze der Elektro-Palette den deutlich kleineren Škoda Epiq und übernimmt die Rolle des Familien- und Reisewagens, die bisher der Enyaq ausfüllte. Bis zu sieben Sitze, ein Kofferraum von bis zu 935 Litern und ein Frunk unter der Fronthaube sollen die Praxistauglichkeit unterstreichen.
Was kostet der Škoda Peaq in Österreich?
Der Grundpreis für den Peaq 60 mit Heckantrieb und 150-kW-Motor liegt bei 49.980 Euro. Die sportlichere Ausstattungslinie Peaq Sportline startet laut Škoda Österreich bei 66.690 Euro. Beide Werte stammen direkt vom heimischen Importeur und sind damit belastbar, nicht bloß eine internationale Circa-Angabe. Eine staatliche Förderung gibt es für den Kauf allerdings nicht mehr: Das Programm „E-Mobilität 2025″ ist mit 31. März 2026 ausgelaufen, neue Anträge werden seither nicht mehr angenommen. Bestellen lässt sich der Peaq in Österreich bereits seit 24. Juni 2026, über den Online-Konfigurator von Škoda.

Der Škoda Peaq ist mit 4,87 Metern Länge das größte Serienmodell der Marke. © Škoda
Wie weit kommt der Peaq mit einer Akkuladung?
Škoda bietet den Peaq mit drei Antriebsvarianten an: einem 150-kW-Heckantrieb (204 PS), einem stärkeren 210-kW-Heckantrieb sowie einem 220-kW-Allradantrieb (299 PS) mit zwei Motoren. Alle Versionen teilen sich denselben 91-kWh-Akku, die Reichweite schwankt laut Hersteller je nach Motorisierung zwischen 339 und 628 Kilometern nach WLTP-Norm. Der Stromverbrauch soll zwischen 15,1 und 20,3 kWh auf 100 Kilometer liegen. An der Gleichstrom-Schnellladesäule soll der Akku laut Škoda in rund 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen sein. Zusätzlich beherrscht der Peaq bidirektionales Laden: Er soll sich damit als mobile Stromquelle für E-Bike, Werkzeug oder Wohnwagen nutzen lassen.
Wie groß ist Škodas neues SUV-Flaggschiff?
Mit 4,87 Metern Länge, 1,87 Metern Breite und 1,66 Metern Höhe ist der Peaq spürbar größer als der bisher bekannte Škoda Enyaq und übernimmt dessen Rolle als geräumigstes Elektromodell der Marke. In der Fünfsitzer-Konfiguration fasst der Kofferraum bis zu 935 Liter, mit umgelegten Rücksitzen bis zu 2.150 Liter. Wer die optionale dritte Sitzreihe für bis zu sieben Personen ordert, hat dahinter immerhin noch 299 Liter Ladevolumen.
Aus jedem Blickwinkel fesch, allerdings nicht gerade unverkennbar. © Škoda
Was bietet der Innenraum des Peaq?
Im Cockpit sitzt ein vertikal ausgerichteter 13,6-Zoll-Bildschirm, dazu kommt ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Im optionalen Relax-Paket verspricht Škoda ergonomische Massagesitze mit Beinauflagen, kombiniert mit einem 3D-Klangsystem von Sonos. Assistenzsysteme wie ein erweiterter Travel-Assistent, LED-Matrix-Scheinwerfer und ein ferngesteuerter Parklenk-Assistent runden die Ausstattung ab.
| Kategorie | Peaq (Einstieg) | Peaq (Topversion) |
|---|---|---|
| Preis | ab 49.980 € | Sportline ab 66.690 € |
| Leistung | 150 kW / 204 PS | 220 kW / 299 PS (Allrad) |
| Reichweite (WLTP) | bis zu 628 km | ab 339 km (Allrad-Version) |
| Verfügbarkeit | in Österreich seit 24. Juni 2026 bestellbar | |

Versucht der da gerade zu grinsen? © Škoda
Motorblock-Fazit
Auf dem Papier ist der Peaq ein folgerichtiger Schritt für Škoda: mehr Platz, mehr Reichweite, mehr Komfort-Extras als jedes bisherige Modell der Marke, und mit 49.980 Euro ein Einstiegspreis, der für ein Auto dieser Größe nicht aus dem Rahmen fällt. Ob die Rechnung aufgeht, entscheidet sich erst am Fahrverhalten und im direkten Vergleich mit der Konkurrenz aus dem VW-Konzern-Regal, dazu lässt sich aus der Presseaussendung naturgemäß nichts sagen. Klar ist schon jetzt: Škoda positioniert sich mit dem Peaq offensiv als Familien- und Reisemarke, nicht nur als Preisbrecher.







